Lausitz: „Die Zeit touristischer Kleinstaaterei ist vorbei“

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Die touristische Zersplitterung der Lausitz hat ein Ende. Die Trennung von Ober- und Niederlausitz geht auf den Wiener Kongress im Jahr 1815 zurück. Die Grenzziehung seiner Zeit, erfolgte auf Grundlage politischer und teilweise militärischen Abwägungsgründen. Diese künstliche Trennung, wird zum Teil bis in unserer Tage fortgeführt, und nur langsam abgebaut. Besonders für den Tourismus, ist dieses Erbe eine schwere Hypothek.

>>Focus<<

„Der Tourismusverband Lausitzer Seenland und der Tourismusverband Niederlausitz sind fusioniert. Gemeinsam wird nun die Urlaubsregion Lausitzer Seenland vermarktet. Das Lausitzer Seenland erstreckt sich über die Bundesländer Sachsen und Brandenburg. 88 Kilometer Ost-West-Luftlinie von… Der Tourismusverband Lausitzer Seenland und der Tourismusverband Niederlausitz sind fusioniert. Gemeinsam wird nun die Urlaubsregion Lausitzer Seenland vermarktet. Das Lausitzer Seenland erstreckt sich über die Bundesländer Sachsen und Brandenburg. 88 Kilometer Ost-West-Luftlinie von Forst(Lausitz) bis nach Plessa und 85 Kilometer Nord-Süd-Luftlinie von Guben bis Boxberg. Die beliebte Reiseregion ist Teil der Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und Elbe-Elster (Brandenburg) sowie Bautzen und Görlitz.

Die Zeit touristischer Kleinstaaterei ist vorbei

Unter dem gemeinsamen Markenauftritt als Urlaubsregion Lausitzer Seenland schlossen sich der Tourismusverband Lausitzer Seenland und der Tourismusverband Niederlausitz rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres zusammen. Mit der Eintragung ins Vereinsregister im Mai wurde die Verschmelzung der beiden Verbände, nach knapp zwei Jahren vorausgegangener Arbeiten und Gespräche, auch formal wirksam. Schon seit Jahren arbeiteten die beiden Tourismusverbände erfolgreich zusammen. Seit Beginn des Jahres wurde die Zusammenführung stufenweise ausgeführt. Die länderübergreifende touristische Vermarktung der Reiseregion ist die Hauptaufgabe des Verbandes. Verantwortlich ist der Tourismusverband Lausitzer Seenland für das überregionale Marketing, für die Marktforschung sowie für die Produktentwicklung. Die Touristinformationen Senftenberg und Hoyerswerda liegen ebenso in der Verantwortung des gemeinsamen Verbandes. Im Fokus stehen dabei auch eine enge Zusammenarbeit mit touristischen Anbietern der Region sowie weiteren Partnern. Von der lokalen bis hin zur Landesebene arbeitet der Tourismusverband in touristischen Arbeitskreisen und Netzwerken. 141 Mitglieder zählt derzeit der Tourismusverband Lausitzer Seenland, dessen Geschäftsstelle sich in Senftenberg befindet. Geschäftsführerin des Lausitzer Seenland e. V., Kathrin Winkler, sagt: »Es sind alle Mitglieder sowie touristische Anbieter eingeladen, sich aktiv an der Arbeit des Verbandes zu beteiligen und bei der Entwicklung mitzuwirken.« Im Jahr 2017 übernachteten im Lausitzer Seenland rund 753.000 Gäste bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von drei Tagen. Das Ziel sind 1,5 Millionen Übernachtungen.“

 

>>Cottbuser Ostsee<<

„Der Cottbuser Ostsee ist ein Zukunftsprojekt für Stadt und Region. Zentrales Ziel ist die Anbindung des Sees an die Großstadt Cottbus. Bis spätestens 2030 wird aus einem ehemaligen Braunkohletagebau der 1.900 Hektar große Cottbuser Ostsee entstehen. Für die Cottbuserinnen und Cottbuser entsteht so auch ein neues Stadtquartier in Wassernähe. Sport- und Freizeitangebote am Ostsee steigern die Lebensqualität der Großstadt als Wohn-, und Arbeitsort. Ganzjährig! Der Cottbuser Ostsee ist die urbane Ergänzung zum Seenland und Spreewald. Die naturnahen und aktiven touristischen Angebote des Spreewaldes und des Lausitzer Seenlandes treffen auf das Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftszentrum der Region. Großstadtleben mit Seeblick! Für die Fürst-Pückler-Stadt Cottbus ist der Ostsee als größte Landschaftsbaustelle Europas ein einzigartiger Zukunftsort. Als Denkfabrik demonstriert die Universitätsstadt hier Forschungsinnovationen mit internationaler Ausstrahlung.“

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>>Lausitz.de<<

„Ein Kleinod europäischer Geschichte. Auf dem bekanntesten Felsmassiv des Zittauer Gebirges erheben sich die romantischen Ruinen der böhmischen Königsburg und des Klosters Oybin. Gotik und Romantik, Natur und Architektur verbinden sich hier auf einzigartige Weise. Im 14. Jh. zunächst als Wehranlage ausgebaut, schrieb Kaiser Karl IV. mit Errichtung eines Kaiserhauses und des Klosters für den Orden der Coelestiner auf dem Oybin Geschichte. Reformation und Gegenreformation setzten dem Klosterleben im 16. Jh. ein Ende und die Naturgewalten bemächtigten sich bis zum 19. Jh. der Gemäuer. Die Maler der Romantik, wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und viele Andere entdeckten die Burg wieder und machten Sie mit ihren Gemälden weithin bekannt.“

 

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