„Lausitz ist geprägt vom menschlichen Einfluss“ – Tertiärwald: Ein Wald vor 10 bis 12 Millionen Jahren

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Der >>Tertiärwald<< in der Lausitz stellt eine wissenschaftlich belegte Nachgestaltung eines Urwaldes vor 10 bis 12 Millionen Jahren dar. Zur damaligen Zeit hat ein anderes Klima geherrscht und es sind auch ganz andere Pflanzen gewachsen. Aus dem Braunkohleüberresten des Lausitzer Reviers ließ sich dieser Wald rekonstruieren.

>>Naturwissenschaftlicher Verein der Niederlausitz<<

„Anregung für die Gestaltung des Tertiärwaldes ergaben Pflanzenfossilien aus dem Bestand des ehemaligen Museums der Natur und Umwelt Cottbus (jetzt Teil der städtische Sammlungen), die von Museumsmitarbeitern in den Braunkohletagebauen der Niederlausitz geborgen wurden und als Originale in der Sammlung des Museums vorliegen.“

 

>>Stadtmuseum Cottbus<<

„Die Lausitz ist geprägt vom menschlichen Einfluss – die Landschaft veränderte sich mit den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung. … Aus diesem Grund wurde im Spreeauenpark ein circa 2,2 ha großer Bereich geschaffen, der die Pflanzen- und Waldstruktur zur Zeit der Entstehung der Braunkohle darstellt. Dieser sogenannte Tertiärwald ist eine Nachgestaltung der Ur-Elbe, wie sie vor 10 bis 12 Millionen Jahren in der Niederlausitz zu finden war.“

 

>>Stadt Cottbus<<

„Das Kohlemoor gestaltet eine Moorlandschaft nach, wie sie vor 17 Millionen Jahren, zur Zeit der Bildung des in den Tagebauen gewonnenen 2. Niederlausitzer Braunkohlenflözes, in weiten Teilen der Niederlausitz anzutreffen war.“

 

–W E R Β U Ν G–

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