Lausitzer Typus in der Archäologie: „Lausitzer Töpfen und Krügen“

Screenshot mittelalter.wikia.com

Der Lausitzer Typus stellt eine früheisenzeitliche Keramik-Gruppe da. Diese trat überwiegend während der Hallstattzeit (800-450 vor Christus) auf. Buckelgefäße mit Ornamenten waren Typisch für diesen Stil.

>>Archäologie Online<<

„Die Bezeichnung „Lausitzer Kultur“ geht auf den bekannten Mediziner Rudolf Virchow zurück. Im Jahr 1872 unterschied er erstmalig zwischen slawischer (Burgwalltypus) und vorslawischer Keramik (Lausitzer Typus). Letztere erkannte er etwas später als bronzezeitlich und prägte 1880 schließlich für diese den Begriff „Lausitzer Kultur“. … Große Bedeutung haben noch heute die in den 1930er und 1940er Jahren entstandenen Arbeiten zur relativen Chronologie der Lausitzer Kultur in Sachsen: Walter Grünberg entwickelte erstmalig eine Stufengliederung der Lausitzer Kultur anhand der Grabfunde der späten Bronzezeit, Werner Coblenz nahm sich kurz darauf der mittelbronzezeitlichen Grabfunde an.“

 

>>Mittelalter Wiki<<

„Der Lausitzer Typus ist eine früheisenzeitliche Keramik-Gruppe, die während der Hallstattzeit (800-450 v. Chr.) auftrat. Typisch für diesen Stil waren z.B. Buckelgefäße. … Bei den Lausitzer Töpfen und Krügen erwächst an dieser Stelle, an dem scharfen Bauchknick vier- oder sechsfach, ein Gebilde wie ein Schildbuckel. Die variierende Dekorationsform würde den technischen Ursprung nicht mehr erkennen lassen, wenn nicht die Stelle, wo die Buckel durchweg am Gefäß sitzen und ihre gewöhnliche Zahl ihn anzeigen würde. “

 

>>Kreidefossilien.de<<

„Der Gamig, einst heidnische Opferstätte, besteht aus einem Granodiorit des Lausitzer Typus. Obwohl die Kuppe nur wenig aus ihrer Umgebung aufragt, so stellt sie dennoch eine beträchtliche Erhebung des cenomanen Meeresbodens dar, da sie selbst noch die Schichten des turonen Labiatus-Pläners durchragt.“

 

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