Neue Seidenstraße: Per Zug von der Lausitz bis nach China

Screenshot vimeo.com

Neue Seidenstraße: Von Namen her angelehnt an ihr historisches Pendant. Aber die Neue Seidenstraße verbindet Asien mit Europa nicht auf den Rücken von Lasttieren, sondern überwiegend auf moderne Bahnmagistralen. Entlang der Neue Seidenstraße entstehen neue Logistikzentren und Industrieprojekte.

>>Handelsblatt<<

„Es gehört zu den ironischen Wendungen der Geschichte, dass die USA die Idee einer Neuen Seidenstraße schon vor den Chinesen hatten. Bereits 2011 forderte die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton in einer Rede in Indien: „Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um eine Neue Seidenstraße zu schaffen. Ein ganzes Netzwerk von Wirtschafts- und Verkehrsverbindungen. Eine Vision für das 21. Jahrhundert.“ Das hätte Xi nicht schöner sagen können. Im Unterschied zum Westen hatte der Chinese die Weitsicht, das Geld und den Willen, seine Vision auch umzusetzen.“

 

>>Welt<<

„Mit der „Neuen Seidenstraße“ will sich die Volksrepublik stärker an Europa binden. Entlang der Strecke unterstützt Peking klamme Länder bei Infrastruktur-Projekten.“

 

>>german.china.org.cn<<

„In seinem neuen Buch „Die neuen Seidenstraßen: Gegenwart und Zukunft der Welt“ schreibt Peter Frankopan, Historiker der Universität Oxford, dass China viele Schritte unternommen habe, um sich auf eine offenere Sicht der Welt vorzubereiten. China habe in viele Infrastrukturprojekte investiert – trotz der Kritik, dass einige dieser Projekte finanziell noch nicht gut abgeschnitten haben. „Diese Projekte haben zum großen Teil die Fähigkeit, den Lebensstandard zu erhöhen, die Wirtschaft anzukurbeln und die Dinge zu tun, die eine groß angelegte internationale Entwicklung bewirkt“, sagte er. Das globale Warenkreditversicherungsunternehmen Euler Hermes sagte in einem aktuellen Forschungsbericht, dass der Handel mit Waren zwischen China und anderen an der Seidenstraßen-Initiative (engl. Belt and Road Initiative, BRI) beteiligten Ländern den Welthandel um 117 Milliarden Dollar erweitern und in diesem Jahr 0,3 Prozentpunkte zum globalen Handelswachstum beitragen werde.“

 

>>IHK Cottbus<<

“ Nach zehn Jahren Bauzeit ging damit das letzte Teilstück der hochleistungsfähigen, zweigleisigen Schienenverbindung zwischen West- und Osteuropa mit Anschluss an die Chinesische Seidenstraße in Betrieb. Seitdem können Waren in elf Tagen von den Seehäfen in den Niederlanden und in Norddeutschland auf der Schiene durch die Lausitz bis in die Ukraine und weiter nach Asien transportiert werden. Das vollendete Schienenteilstück schafft für die Lausitz neue Perspektiven beim Umladen von Waren von der Straße auf die Schiene und umgekehrt. Unternehmen, die entlang der Bahnmagistrale ansässig sind, befassen sich mit der Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene. Eine große Bedeutung hat hierbei das Netzwerkterminal der STR Bertschi am Standort der BASF in Schwarzheide. Ein weiteres Verladeterminal entsteht im sächsischen Kodersdorf. Beide Terminals befinden sich direkt an der Eisenbahnmagistrale.“

 

>>Wirtschaftsförderung Brandenburg<<

„Um die Lausitz als eine der führenden Logistikregionen Deutschlands zu entwickeln und in Osteuropa und Asien bekannter zu machen, haben führende Logistiker am Anfang dieses Jahres das „Wirtschaftsverkehrsnetzwerk Lausitz“ gegründet. Erste Aktivitäten dazu sind bereits zwischen den Wirtschaftsförderungen, den Kammern und Verbänden und den Unternehmen abgestimmt.“

 

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