Öffentlicher-Rundfunk: Ein System der Selbsttäuschung

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Der staatliche Rundfunk begründet seine Daseinsberechtigung und Beitragserhöhung gern: Mit seiner vermeintlich hohen Qualität. Allerdings tauchen immer wieder – mehr durch Zufall – gefälschte und erfundene Beiträge auf. Streng genommen ist daher alleine die Behauptung: Der „hohen Qualität“ eine Lüge. Aber damit nicht genug: Ein Vorsitzende des Rundfunkrats führt unablässig den sogenannten Qualitätsbegriff an, ohne auf die zahlreichen Betrugsfälle mit einer Silbe einzugehen. Warum die Mitarbeiter des Öffentliche-Rundfunk in einem System der Selbsttäuschung leben.

Staatsfunk: Ein überlebtes Relikt der Nachkriegszeit

>>Ausgsburger Allgemeine<<

„Eine angemessene Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist verfassungsrechtlich geboten und darf daher nicht zur Disposition stehen. Wenn wir Qualität und regionale Vielfalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks weiter erhalten wollen, darf eine Erhöhung des Beitrags – unabhängig vom Weg dahin – kein Tabu sein. Sie mag noch so unpopulär erscheinen, erforderlich kann sie trotzdem sein.“

Kündigung der Rundfunkstaatsverträge

Die Zeilen stammen von Vorsitzenden eines Rundfunkrats. Ganz oben auf der Liste der Forderungen steht: Eine Erhöhung des Rundfunkgebühren. Der Rundfunkbeitrag ist zwar weder in irgendeiner Verfassung, noch im Grundgesetz festgeschrieben, sondern gekoppelt an die Rundfunkstaatsverträge: Aber mit der Wahrheit nimmt man es dort nicht so genau. Das Ganze stammt noch aus der Nachkriegszeit, als der Rundfunk eine recht teure Angelegenheit war: Diese Gründe sind spätestens seit der Verfügbarkeit von Internet und der Digitalisierung obsolet geworden.

Staatliche Rundfunk: Die ständige Forderung nach mehr Geld

>>Ausgsburger Allgemeine<<

„Journalismus, der nicht auf Schnelligkeit setzt, sondern auf Qualität, kostet Zeit und Geld, um mit großer Sorgfalt und unvoreingenommen zu recherchieren und die Ergebnisse für alle Altersgruppen und Bildungsschichten verständlich aufzubereiten“

Rundfunkbeitrag: Das System gehört abgeschafft

“ … mit großer Sorgfalt und unvoreingenommen zu recherchieren … “ – Dann sollten mal die: Bei sich selbst Anfangen. Der vermeintliche „Qualitätsbegriff“ zieht sich wie ein roter Faden, durch die endlos-wirkende Kolumne: Immer wieder kommt der Rundfunkfunktionär auf eine Erhöhung der Gebühren zurück.

Menschen haben sich von Staatsfunk „entfremdet“

>>Ausgsburger Allgemeine<<

„Unterdessen haben sich viele Menschen längst von bewährten Qualitätsanbietern entfremdet. Während die Entfaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet durch Regulierung und Vorgaben in den letzten zehn Jahren stark gehemmt wurde, bieten digitale Plattformen und globale, kaum regulierte Unternehmen die Möglichkeit, weltweit Debatten zu prägen. Dort kann auch mit unbewiesenen Behauptungen und Fake-News anonym Politik gemacht werden, ohne dafür Verantwortung zu tragen.“

Qualität im Staatsfunk: Über gefälschte Berichte spricht man nicht

Eigentlich gibt es den geläufigen Ausspruch: „Qualität setzt sich durch“ – Wenn aber eine breite Entfremdung stattfindet: Dann lässt es wohl eher auf das Gegenteil schließen. Dieses subjektive Gefühl, untermauern durchaus handfeste Fakten. Mit solch einschlägigen Schlagzeilen: „Sexuelle Aufklärung – „Macht Kokosöl meinen Penis länger?“ “ präsentiert sich der Staatsfunk gewissermaßen als selbsternanntes Flaggschiff des vermeintlichen „Qualitäts-Journalismus“ . Der Qualitätsmaßstab scheint tatsächlich unterhalb der Gürtellinie zu verlaufen. Allerdings das Machwerk dieser „Sexuellen Aufklärung“ – musste nachträglich im Giftschrank verschwinden. Grund: Die verantwortliche Autorin Marie Sophie Hingst wurde als Hochstaplerin entlarvt. Soweit ersichtlich, scheint nicht mal ihr eigener Werdegang echt zu sein. Dieser Schwindel reiht sich nahtlos in gleich-gelagerte Fälle ein.

Journalistin – Marie Sophie Hingst: Nicht mal ihre eigene Biographie war echt

>>Rheinische Post<<

„Zwei Mitwirkende in Filmen der Dokumentationsreihe „Menschen hautnah“ im WDR Fernsehen sind nach Angaben des Senders über eine Komparsenvermittlung gewonnen worden.“

Dokumentationsreihe „Menschen hautnah“ – Alles Erfunden

Es wurden nicht nur Komparsen angeheuert, sondern die ganze Geschichte drumherum praktisch erfunden. Niemand kann wirklich sagen, welche Berichte im Staatsfunk noch der Wirklichkeit entsprechen sollen. Denn mit ziemlicher Sicherheit: Kommen gewiss nicht alles Betrugsfälle ans Licht. Demnach ist es auch wenig verwunderlich: Weshalb eine große Entfremdung beim Publikum stattfindet. Wer will schon freiwillig betrogen werden? Etwas weltfremd mutet es daher an: Die Rundfunkgebühr ausgerechnet mit viel gepriesenen „Qualität“ zu begründen. Aber der Staatsfunk ist ein großes System der Selbsttäuschung oder Kognitive Dissonanz: Die eigenen Fehler werden nicht mehr wahrgenommen.

 

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