Öffentlicher Rundfunk: Die interne Sprachpolizei

Screenshot twitter.com

Existiert eine interne Sprachpolizei beim Öffentlichen Rundfunk? Mit Sicherheit lässt sich dies bejahen, aber leider nicht beweisen. Von Offizieller wird dies zwar abgestritten, allerdings das Programm selbst, spricht da eine ganz andere Sprache.

„Eine Art interne Sprachpolizei“

>>Handelsblatt<<

„Der WDR-Intendant Tom Buhrow wendet sich in der „Framing“-Debatte der ARD gegen eine Art interne Sprachpolizei: „Wenn nur noch bestimmte Worte benutzt werden sollen, mache ich nicht mehr mit“, sagt er in einem Gespräch mit dem Handelsblatt zu einem internen Papier, das in öffentlichen Debatten zu positiven Sprachbildern rät.“

„Internen Papier das in öffentlichen Debatten zu positiven Sprachbildern rät“

Tatsächlich gibt es schon lange eine interne „Sprachpolizei“ beim staatlichen Rundfunk: Auch wenn deren Existenz offiziell (noch) bestritten wird. Beispiele: Die Europäische Union ist „Europa“ und illegale Grenzgänger werden pauschal alles sogenannte „Flüchtlinge“ oder „Migranten“ bezeichnet. Man kann getrost davon ausgehen, dass es dafür interne Anweisungen gibt.

Beispiel – Sprachpolizei: Europäische Union ist „Europa

>>ARD-Freie<<

„Etwa 42.000 Menschen arbeiten für ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle. Doch nur gut die Hälfte von ihnen hat eine Festanstellung. Rund 19.000 Personen arbeiten freiberuflich. Aber wie? “Bisweilen prekär”, hat jetzt eine Untersuchung zur Situation … „

Freie Mitarbeiter und der Wink mit den Zaunpfahl: Und bist du nicht willig dann bist du ausgezählt

Ein großer Teil der Belegschaft arbeitet Freiberuflich für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Bedeutet: Sollten sie sich weigern Begriffe zu „framen“ , dann erhalten sie einfach keine weiteren Aufträge mehr. An deren Stelle, treten dann andere Kollegen: Die neuen „freien“ Mitarbeiter, werden dem Wink mit dem Zaunpfahl schon verstehen.  Es sind keine nennenswerten Anweisungen oder Absprachen nötig, es handelt sich hierbei um einen selbstreinigenden Prozess: Mitarbeiter die sich mit besonderen Übereifer hervor tun, legen so eine steile Kariere hin und geben dann als Vorgesetzte die interne „Haltung“ vor.

Vorgesetzte geben die interne „Haltung“ vor

>>Meedia<<

„Der sogenannte Qualitätsjournalismus, für den Leser bitte zahlen sollen, ist eine gern gepflegte Illusion der Branche. … Tatsächlich ist der Fall Relotius aus meiner Sicht längst nicht aufgearbeitet. Wie auch? Es ging dabei ja nicht nur um gefälschte oder erfundene Teile von Reportagen. Es ist eine je nach Redaktion ausgeprägte Erwartungshaltung der journalistischen Führungskräfte, die manche Geschichte schöner scheinen lässt als sie ist.“

„Ausgeprägte Erwartungshaltung der journalistischen Führungskräfte“

Eine „ausgeprägte Erwartungshaltung der journalistischen Führungskräfte“ und das betrifft nicht nur das „Framen“ :Ganze Reportagen werden auch schon mal frei erfunden. Fliegt eine erfundene Geschichte auf, müssen dann zwar intern Köpfe rollen, aber die eigentlichen Ursachen bleiben unangetastet. Besonders das Führungspersonal, wäscht sich dabei seine Hände gern in Unschuld.

„Um das Bild das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“

>>Übermedien<<

„Das deutsche Fernsehen sendet so viele dokumentarische Inhalte wie nie zuvor – und entfernt sich dennoch zunehmend von einer Abbildung der Wirklichkeit, die dieser gerecht wird. … Dafür hätten die Vorgaben stark zugenommen. Es gehe nur noch „um das Bild, das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“, kritisierte Thomas Frickel, Vorsitzender und Geschäftsführer der AG DOK in seiner Einleitung.“

Die Angst vor „negativen Sprachbildern“

um das Bild, das man sich in deutschen Funkhäusern von der Wirklichkeit da draußen macht“ und wenn dieses „Bild“ mit der Wirklichkeit immer weniger zusammenpasst: Dann muss Manipuliert werden. Für die meisten Bürger ist der „Öffentliche-Rundfunk“ einfach nur Staatsfunk und das Ganze wird nicht finanziert von einer „Rundfunkgebühr“ , sondern von einer Zwangsabgabe. Aber so viele „negative Sprachbilder“ fallen dann wohl der internen Zensur zum Opfer. Zu Erinnerung – Tom Buhrow: „Wenn nur noch bestimmte Worte benutzt werden sollen, mache ich nicht mehr mit“ – Natürlich ist diese Aussage: Mit Augenzwinkern zu verstehen.

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up