Open Doors: Wie sich unser Dienst in Deutschland in Zeiten von Corona verändert hat

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Gerade jetzt, nur anders

Für verfolgte Christen hat die Corona-Pandemie verheerende Auswirkungen. Sie brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung und unser Gebet. Doch auch hierzulande hat die Corona-Krise ihren Fußabdruck hinterlassen – und mitunter für geschlossene Kirchen und Kontaktbeschränkungen gesorgt. Wir haben daher unseren Dienst als Open Doors fortgeführt, aber den Gegebenheiten angepasst.

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Von Open Doors

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Ohnehin haben verfolgte Christen wegen ihres Glaubens nur eingeschränkten Zugang zum Gesundheitswesen und zu staatlicher Unterstützung. Nun schildern uns unsere lokalen Partner, dass in vielen Gegenden verfolgte Christen während der Pandemie zusätzlich unter Druck geraten: Zum Beispiel erreichen uns Berichte aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara, wonach Christen unter anderem als Verursacher der Pandemie diffamiert und von Hilfe durch die Dorfgemeinschaft ausgeschlossen werden; neben der prekären Versorgungslage leiden Christen muslimischer Herkunft auch darunter, dass sie wegen der Ausgangsbeschränkungen keine Gemeinschaft mit anderen Christen haben können. Unsere Partner vor Ort unterstützen verfolgte Christen mutig mit Lebensmitteln und medizinischer Versorgung, aber auch durch geistlichen Beistand.

Auf diese Situation unserer verfolgten Geschwister würden wir unter normalen Umständen in Informationsveranstaltungen, Gottesdiensten und Großevents aufmerksam machen. Aber weil in den vergangenen Wochen Gemeinderäume und Hallen zu blieben, haben wir unsere digitale Stimme verstärkt: Im Livestream berichteten unsere Referenten jede Woche von Ländern, in denen Christen verfolgt werden; und auch die diesjährigen Open Doors Tage fanden im digitalen Format statt – mit über 16.000 Zuschauern, die online dabei waren.

Markus Rode, der Leiter von Open Doors Deutschland, betont in seiner Stellungnahme für diese Krisenzeit: „Jesus möchte, dass wir uns auf die schweren Zeiten der Verfolgung vor seiner Wiederkunft vorbereiten. Dazu gehört, dass wir uns als Glieder des Leibes Christi zusammenschließen. Denn es gibt nicht eine Gemeinde im Urlaub und eine Gemeinde in Verfolgung. Wir sind ein Leib und damit alle Teil der verfolgten Gemeinde – auch hier in Deutschland.“

Es ist höchste Zeit, den Blutkreislauf zwischen der Gemeinde Jesu in Deutschland und der verfolgten Gemeinde zu verstärken – gerade jetzt, nur anders.

 

–W E R Β U Ν G–

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