Schwangerschaftsuntersuchung: Wenn Eigenverantwortung verboten ist

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Schwangere Frauen finden sich psychologisch festgeschnallt bei einer Zwangsuntersuchungen wieder. Die Schwangerschaftsuntersuchung ist unter vielen Frauen gefürchtet und schon lange keine Freiwilligkeit mehr. Eine peinliche Untersuchung mit vielen zynischen Kommentaren und Ratschlägen.

Schwangerschaftsuntersuchung: Die würdelose amtliche „Fleischbeschau“

Die würdelose „Fleischuntersuchung“ sorgt für reichlich Unwohlsein und viel Stress bei den Schwangeren: Aber unter dem Begriff „Kindeswohl“ verstehen die Behörden ohnehin etwas ganz anderes. Doch hat die Geschichte der Medizin bereits mehrfach gezeigt: Das Eigenverantwortung wohl am Wichtigsten ist.

Zahncreme: „Mischung aus Thorium und anderen radioaktiven Substanzen“

>>MTA-R & radiologie technologie<<

„Doramad – die Zahncreme, die 1940 in Deutschland auf den Markt kam, enthielt Thorium-X – eine Mischung aus Thorium und anderen radioaktiven Substanzen. Die damals neuartige Zahncreme versprach „strahlend“ weiße Zähne und Bakterienabtötung durch radioaktive Strahlung.“

„Zahncreme versprach „strahlend“ weiße Zähne und Bakterienabtötung durch radioaktive Strahlung“

Tatsächlich tötet radioaktive Strahlung viele Bakterien ab und dadurch entsteht auch kein Zahnbelag mehr, wodurch „strahlend“ weiße Zähne entstehen: Die Werbung hat an ihrer Richtigkeit bis heute nichts an ihrer logischen „Strahlkraft“ verloren. Allerdings führt radioaktive Strahlung bekanntlich auch zu ein paar unliebsame Nebenwirkungen, die damals einfach wegdiskutiert wurden.

Radioaktive Zahncreme: Wenn Nebenwirkungen keine Rolle spielen

>>Jakob Johann Baron von Uexküll<<

„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.“

„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen“

Kurzum: Die wissenschaftliche Erkenntnis von Heute, ist gleichzeitig der Irrtum von Morgen. Es dürfte gleichzeitig die einzige Konstante in Wissenschaft überhaupt sein. Vergleichbar verhält es sich mit Ultraschallaufnahmen bei ungeborenen Babys.

„Ultraschall-Babykino“ – „Gesundheitlichen Risiken für den Embryo“

>>T-Online<<

„Umgangssprachlich sind sie als Ultraschall-Babykino oder Baby-TV bekannt. Gemeint sind 3-D-Bilder und Filmaufnahmen des ungeborenen Kindes. … Das BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Anmerkung der Redaktion) argumentiert in der Verordnung mit möglichen gesundheitlichen Risiken für den Embryo. Die hohe Ultraschallintensität sei mit hohem potenziellen Risiken für das ungeborene Kind verbunden. Zu Beginn der Knochenbildung werde etwa wesentlich mehr Schallenergie am Knochen absorbiert.“

„Ultraschallintensität sei mit hohem potenziellen Risiken für das ungeborene Kind verbunden“

Lange Zeit wurden Ultraschallaufnahmen für Ungeborene als total Harmlos deklariert und jede Kritik daran einfach als unbegründete Panikmache abgebügelt. Doch das Perfide an der Schwangerschaftsuntersuchung ist eigentlich etwas ganz anderes: Bei Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere gibt es schon längst keine echte Wahlfreiheit mehr. Praktisch mit Beginn der Schwangerschaft steht das Jugendamt schon neben den noch leeren Kinderbettchen. Jeder Weigerung – auch nur einzelne Untersuchungen – kann also zu fatalen Konsequenzen – bis hin zum Kindesentzug – führen.

Schwangerschaft: Das Jugendamt ist sprichwörtlich bei jeder medizinischen Untersuchung anwesend

Zwar wird alles formal mit dem „Wohl“ des Kindes und der Mutter begründet, aber auf der anderen Seite finden sich Familien in einer finanziell prekären Lage wieder. Das vermeintliche „Wohl“ der Familien kommt beim Finanzamt an ziemlich letzter Stelle vor. Faktisch stellen Schwangerschaftsuntersuchungen reine Zwangsuntersuchungen da. Schon alleine die Würde des Menschen verlangt ab: Die Wahl und der Gang zum Arzt müssen auf freiwilliger Basis geschehen, anders kann gar kein ärztliches Vertrauensverhältnis entstehen. Aber solch einfachen geistigen Zusammenhänge sind in der behördlichen Welt sowieso verpönt.

Schwangerschaftsuntersuchungen: Warum kein ärztliches Vertrauensverhältnis besteht

Zudem haben die Frauen kaum Möglichkeiten sich dagegen zu wehren. Denn jeder Widerspruch kann zu fatalen Konsequenzen führen. Im Mittelpunkt des vermeintlichen „Kindeswohls“ steht weniger das Wohl des Kindes, sondern mehr das Wohl der zuständigen Behörden. Auf das Recht zur freien Entfaltung der Persönlichkeit wird schon lange keine Rücksicht mehr genommen. Eltern und Kinder finden sich bereits während der Schwangerschaft als kleines Rädchen in einen großen behördlichen Getriebe wieder.

Was mit „Kindeswohl“ wirklich gemeint sei

Jede Abweichung von der „Norm“ wird mit drakonischen Bußgengeldern bestraft und was die richtige „Norm“ sei: Das legt man nach Gutsherrenart lieber selber fest. Im festen Glauben der einzig gültigen „Wahrheit“ scheint beinahe alles Recht und Billig zu sein. In Zeiten wo Polizei und Ordnungsamt das Grundgesetz in Müll werfen, da stehen auch Ehe und Familie unter keinen Schutz der staatlichen Ordnung mehr.

Wenn das Grundgesetz im Müll landet

Unter solchen Rahmenbedienungen finden sich schwangere Frauen psychologisch festgeschnallt zu einer Zwangsuntersuchungen wieder. Beim faktischen Amtsarzt müssen sie jede – auch intime – Untersuchung über sich ergehen lassen müssen. An zynischen Kommentaren und Ratschlägen wird meist auch nicht gespart. Zwar ist es weder für die Mutter, noch für das Kind sonderlich förderlich, aber unter dem Begriff „Kindeswohl“ ist ohnehin etwas ganz anderes gemeint.

 

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