Slawischer Anteil: „Größer ist als oftmals vermutet und sich durchaus nicht auf die Lausitz beschränkt“

Screenshot wendisches-museum.de

Lausitz, schönes Land, wahrer Freundschaft Pfand! meiner Vater Glücksgefild, meiner Träume holdes Bild, heilig sind mir deine Fluren! Blühst du, Zukunftszeit, uns nach bitterem Leid? Oh, entwüchsen deinem Schoß Männer doch an Taten groß, würdig ewigen Gedenkens! “ So ein kleiner Auszug aus der  Sorbische Nationalhymne. Diese stammt von der Webseite des Wendischen Museum, was sich schon seit sehr langer Zeit in einer Umbauphase befindet. Dadurch bleibt bleibt vielen Lausitzern und auswärtigen Gästen, der Slawische Anteil an der Deutschen Geschichte verschlossen.

>>Schloss Lübbenau<<

„In 15 Ausstellungsräumen erfahren Sie eine Fülle von geschichtlichen Erkenntnissen über Sprache, Schrifttum, Traditionen, Bräuche, Liedgut, Volkskunst, wendische Münzen sowie die Postgeschichte der Sorben. Das Museum bringt Ihnen die einzigartige Kultur der hiesigen slawischen Bevölkerung näher.“

 

>>Lausitzer Museenland<<

„Der Besucher erfährt, dass die autochthonen Slawen Deutschlands ursprünglich ein Gebiet besiedelten, dessen westlichste Ausläufer von Schleswig-Holstein im Norden bis nach Oberfranken im Süden des Landes reichten, sowie dass der wendische Anteil an der deutschen Geschichte und Volkswerdung größer ist als oftmals vermutet und sich durchaus nicht auf die Lausitz beschränkt.“

 

>>Museum Digital<<

„Das Wendische Museum / Serbski muzej wurde am 3. Juni 1994 in der Altstadt von Cottbus eröffnet. … In den ersten zwanzig Jahren seines Bestehens präsentierte das Wendische Museum insgesamt 88 Sonderausstellungen, zählte über 90.000 Besucher und erarbeitete sich den Ruf als Leitmuseum für die wendischen Heimatstuben der Region. Seit 2006 gibt das Haus die Schriftenreihe „Sorbische Kostbarkeiten / Serbske drogotki“ heraus. Bei allem wird auch auf sorbisch-deutsche Zweisprachigkeit geachtet.“

 

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