Steuern & Bürokratie: Warum die sinkende unternehmerische Risikobereitschaft zu Mangelwirtschaft führt

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Mangelwirtschaft – Ein Wort was eigentlich der untergegangenen DDR vorbehalten war. Da die unternehmerische Risikobereitschaft immer weiter absinkt, müssen knappe Güter erneut zugeteilt werden. Ein System was schon zu DDR-Zeiten bekannt war, zieht nun wieder in staatliche Behörden ein. Die wachsende Bürokratie und die steigende Steuerlast führen zu einer Mangelwirtschaft hin, weil immer weniger Unternehmer ein Risiko eingehen wollen. Denn in kaum einen anderen Land ist die Steuer- und Abgabenlast so hoch.

„In keinem anderen Land presst der Staat seine Bürger so aus wie in Deutschland“

>>Direktversicherungsgeschädigte<<

„In keinem anderen Land presst der Staat seine Bürger so aus wie in Deutschland. Wir sind mittlerweile Spitzenreiter bei der Abgabenquote. Die Gesamtbelastung von Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben liegt in Deutschland weit über dem OECD-Durchschnitt (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Das heißt, den Deutschen bleibt am wenigsten netto vom Brutto.“

„Den Deutschen bleibt am wenigsten netto vom Brutto“

Ein ungeschriebenes Gesetz dazu lautet: Einmal eingeführte Steuern bleiben für die Ewigkeit festgeschrieben. Die Sektsteuer wurde einst im Kaiserreich eingeführt, um die Hochseeflotte zu bezahlen: Zwischenzeitlich ist die Kriegsflotte dreimal – wenn man die DDR-Flotte mit dazu zählt – untergegangen, doch die Schaumweinsteuer hat sich tatsächlich als Unsinkbar erwiesen.

Warum ein normal denkender Mensch das Steuersystem nicht mehr versteht

Allgemein hat das Steuer- und Abgabenwesen über die Jahrhunderte ein regelrechtes Eigenleben entwickelt: Wo kaum noch ein normal-denkender Mensch mehr durchsteigt. Die Betriebsrenten können als solch ein exemplarisches Beispiel gelten: Aus den mit Steuern und Abgaben voll belastete Einkommen werden die Betriebsrenten bezahlt: Doch bei der Auszahlung der Betriebsrenten im Alter fallen aber dann nochmal Steuern und Abgaben an. Vom diesen doppelt belasteten Einkommen werden wiederum reale Produkte gekauft, aber diese sind ein drittes mal mit Verbrauchssteuern belastet. Beim Sekt kommt sogar eine vierte Steuer noch hinzu.

Betriebsrenten im Alter: Wenn Einkommen zweimal versteuert werden müssen

Doch streng genommen stellen all diese Abgaben, Gebühren und Steuern nur eine Seite der Medaille dar. Auf der anderen Seite findet sich die staatliche Bürokratie wieder. Denn die Behörden geben sich nicht nur mit Geldeintreiben zufrieden.

„Warum die Bürokratie vielen Landwirten zu schaffen macht“

>>Mainpost<<

„Wo verbringt ein Landwirt die wohl die meiste Zeit: Im Feld, im Stall? Oder vielleicht am Computer? Warum die Bürokratie vielen Landwirten zu schaffen macht. … Immer mehr Verordnungen und Vorschriften, immer mehr Formulare, immer mehr Bürokratie: Viele Landwirte empfinden den Aufwand für Anträge und Dokumentationen aller Art als Belastung neben ihrer Arbeit auf dem Feld und im Stall. Die Zeit, die sie an Schreibtisch und PC verbringen müssen, nimmt seit Jahren stetig zu.“

„Landwirte empfinden den Aufwand für Anträge und Dokumentationen aller Art als Belastung“

Aber nicht die Bürokratie nimmt von Jahr zu Jahr zu, sondern auch die Kontrollen hierfür werden immer schärfer. Drohnen und Satelliten messen jeden Quadratmeter nach. Bei Fahrzeugen ist jeder gefahrene Kilometer protokolliert. Die hochgelobte unternehmerische Freiheit geht in der Praxis in der ausufernden Bürokratie unter. Im Gegensatz zu hoch bezahlten Beamten bleibt jedoch diese geleistete Arbeit als unvergütetes Freizeitvergnügen stehen.

Steuern und staatliche Bürokratie: Warum die unternehmerische Risikobereitschaft sinkt

Nicht nur Landwirte müssen sich mit der staatlichen Bürokratie herumschlagen, sondern dies trifft auf beinahe jeden Selbstständigen zu. Unter solchen Zuständen sinkt natürlich die unternehmerische Risikobereitschaft ab: Doch ohne risikobereite Unternehmen stehen auch keine Arbeitsplätze, Güter des täglichen Bedarfs oder Dienstleistungen bereit. Die sichtbarste Folge: Leere Schaufensterläden und verödete Innenstädte zeichnen sich immer mehr ab. Aber auch beim Mangel hat die staatliche Bürokratie eine neue Aufgabe gefunden.

Staatliche Zuteilungen von Wohnungen

>>Stadt Berlin<<

„Wohnberechtigungsschein – Mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) können Sie in eine Wohnung („Sozialwohnung“) ziehen, … „

„Mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) können Sie in eine Wohnung („Sozialwohnung“) ziehen“

Das ganze behördliche System ruft Erinnerungen an die DDR wach. Schon zu DDR-Zeiten waren bezahlbare Wohnungen knapp: Deshalb fand – schon damals – eine staatliche „Zuteilung“ von Wohnungen statt. Aber nicht nur in der DDR, sondern auch in der BRD-Gegenwart muss die Mangelwirtschaft staatlich verwaltet werden. Statt neue Wohnungen zu bauen, wächst also die Steuerlast und Bürokratie weiter an: Denn auch für die Ausstellungen von „Wohnberechtigungsscheinen“ sind Staatsbeidienste nötig. Überspitzt: Ein System, das immer mehr seine eigene Inkompetenz verwaltet.

 

–W E R Β U Ν G–

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