Stonehenge in der Lausitz

Screenshot goetterhand.de

Bieleboh und Czorneboh sind sowohl Berge, als auch Gottheiten bekannt. Wie das genau zusammenhängt, kann man am besten auf den Bergen selbst besichtigen. Immer zur Sonnenwende geht durch eine Felsformation der Sonnenaufgang und zwar ähnlich, wie im englischen Stonehenge. Vergleichbare künstliche Felsformation sind auf vielen hohen Bergen in der Lausitz zu finden.

>>Projekt Götterhand<<

„Sonnenpfade Jäger des Lichts – ein archäoastronomisches Abenteuer … Das Zentrum des Projektes und Startpunkt der Wanderroute bildet die Sternwarte Sohland an der Spree mit dem Funktionsmodell des Kuckucksteins von Königshain und seinen kalendarischen Sonnenbeobachtungsmöglichkeiten.“

Diese Felsformation wurden schon Anfang der Neuzeit von Privatpersonen und örtlichen Pfarrern erforscht, aber bis heute ist das Wissen hierüber, jedoch nur rudimentär geblieben. Nicht mal das genaue Alter der künstlichen Bauwerke ist bekannt.

>>Sagenhafte Welt der Oberlausitz<<

„An einer freien Stelle des westlichen Abhanges des Berges erblickt man zur Rechten am Saume der Nadelwaldung den Anfang einer Felspartie, die durch eine runde Öffnung an dem obern Teile des Felsens als das sogenannte Teufelsloch oder Teufelsfenster bezeichnet wird. Aus dieser Öffnung sollen nach der Sage noch heute kleine Koboldchen schlüpfen und einen Keller mit unendlichen Schätzen bewachen, weshalb man die Stelle auch zuweilen die Koboldskammer genannt hat. Eine Frau, die mit ihrem Kinde auf den Berg gegangen war, um Waldbeeren zu suchen, hatte Gelegenheit, in den Keller zu gelangen. Sie setzte ihr Kind auf den Boden der Höhle und raffte die Schätze begierig zusammen. Schreckliches Donnern erschütterte die Erde und trieb die Frau angsterfüllt ins Freie. Aber als sie sich umsah, war die Höhle geschlossen und kein Eingang wieder zu finden. Die arme Mutter lag bei ihren Schätzen, unbekümmert um deren Wert, denn sie hatte ihr Kind verloren. Doch nach einem Jahre an demselben Tage stand sie wieder am Teufelsfenster. Der Keller tat sich auf und auf dem Boden saß ihr Kind und spielte. Die Schätze mochten funkeln und glänzen, die Mutter sah sie nicht, sie erblickte nur ihr Kind und entriss es mit Blitzesschnelle den unterirdischen Mächten.“

 

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