Straftaten gegen Christen „ohne Wenn und Aber die christlich-abendländische Wertekultur zu tolerieren“

Screenshot youtube.com

Die gewalttätige Verfolgung von Christen wird immer noch vernachlässigt: Religiös motivierte Straftaten werden entweder verschwiegen oder verharmlost. Erst seit wenigen Jahren existiert überhaupt eine Datenbank mit belegbaren Zahlen, aber keineswegs alle Vorfälle der Christenverfolgung kommen in der Statistik vor.

>>Westdeutsche Allgemeine Zeitung<<

„Im Kreis der Innenminister drängt er darauf, dass die Bundesländer ab 2017 die „christenfeindlichen Straftaten“ systematisch erfassen und dem Bundeskriminalamt (BKA) melden. Jetzt liegt ihm intern ein vorläufiges Ergebnis vor. Es wurden nach den Recherchen unserer Redaktion rund 100 Straftaten gezählt, darunter mindestens neun Körperverletzungen und ein Mordfall – in Prien am Chiemsee. Es sind die ersten belastbaren Zahlen. … Der CDU-Innenpolitiker Ansgar Heveling ist froh, dass „Klarheit über das Ausmaß“ der Übergriffe besteht. Entwarnung will er nicht geben. Jeder Angriff ist einer zu viel, für Heveling sind die Zahlen „alarmierend“. … In mindestens 25 Fällen wurden Kirchen und christliche Symbole angegriffen, etwa Kreuze als Halsketten, Kruzifixe und Wegkreuze. So wurden in Berlin im Mai und Juli 2017 zwei Männer beleidigt und geschlagen, die eine Kreuzkette trugen. In einem Fall schrien die Angreifer: „Was soll das?“, und zeigten auf den Hals ihres Opfers.“

 

>>Jesus.de<<

„Außerdem werde die Religionszugehörigkeit bei Straftaten nach wie vor nicht zwingend erfasst. Und die Bluttat von Hamburg Barmbek beispielsweise, als ein Palästinenser möglichst viele Christen töten wollte, werde in der Statistik nicht als „christenfeindliche Tat“ ausgewiesen, sondern falle in die Kategorie „islamistischer Terrorismus“. Urheber der erfassten Gewalttaten waren muslimische, aber auch auch linksextreme bzw. rechtsextreme Täter. In NRW beispielsweise wurden 24 Straftaten gezählt. Neun Fälle werden rechtsextremen Tätern zugeordnet, einmal habe es sich um linksextreme Täter gehandelt.“

 

>>idea<<

„Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte den Zeitungen zufolge im Blick auf die Straftaten: „Integration in Deutschland bedeutet, ohne Wenn und Aber die christlich-abendländische Wertekultur zu tolerieren.“ Wer hier leben wolle, müsse sich zwingend von einer christenfeindlichen Haltung verabschieden, „sonst ist er in unserem Land schlicht nicht willkommen“.

Es wirkt schon reichlich irritierend: Das selbst gezielt Terroranschläge – welche ausschließlich gegen Christen gerichtet sind –  nicht mal erfasst werden.

 

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