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Tabakanbau in der Lausitz: „Lausitz Nicotiana tabacum“

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Der Tabakanbau in der Lausitz beruht auf einer langen Tradition und geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Zu DDR-Zeiten haben selbst Kleingärtner die Gattung „Nicotiana“ kultiviert, weil bestimmte Tabaksorten entweder überhaupt nicht oder nur schwer erhältlich waren. In der Gegenwart hat die Europäische Union den kommerziellen Anbau dieser Pflanze faktisch verunmöglicht. Neben der allgegenwärtigen Bürokratie, wurden sämtliche Ausgleichszahlungen gestrichen, womit der Anbau unlukrativ geworden ist. Dabei hat die Lausitz sogar eine eigene Tabaksorte hevorgebracht: „Lausitz Nicotiana tabacum“ – Diese ist auf die klimatischen Bedingungen – insbesondere für die Lausitz – optimiert. Außerdem muss sie nicht – wie andere Tabaksorten – fermentiert werden: Kurzum: Trocknung reicht zur Weiterverarbeitung aus.

>>Tabak-Pflanzen<<

„Rauchtabak, Tabak Samen Lausitz Nicotiana tabacum – Würziger Tabak, weniger Nikotin und kleinere Blätter als die american Blend Grundtabake. … bestens an die klimatischen Bedingungen angepasst. Im Wuchs etwas kleiner, ca. 1,5 bis 2 Meter überzeugt er durch würzigen Geschmack. Wir liefern Ihnen mindestens 150 Samen der Tabakpflanze Lausitz.“

 

>>Zigarren Wissen<<

„Ebenfalls eine eher dunkle Tabaksorte, die beispielsweise in Österreich für Zigarren verwendet wird. Sie stammt aus der Lausitz, einem Gebiet in Ostdeutschland. Genau betrachtet handelt es sich beim Rot Front Korso um eine veredelte Form der Geudertheimer Tabakpflanze. Bei beiden Tabakarten, Geudertheimer und Rot Front Korso, kann bei genügend langer Trocknung der Blätter auf eine Fermentation verzichtet werden. Das erleichtert die Bearbeitung der Tabakblätter, bevor sie für die Produktion von Zigarren genutzt werden.“

 

>>Märkische Online Zeitung<<

„In der Lausitz werden 24 Hektar Tabak angebaut, …“

 

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