„Transplantationsmedizin sind ein Geschäftsmodell“

Screenshot vimeo.com

Neben der Zustimmung zur Organspende, beispielsweise auf einem ausgefüllten Organspendeausweis, muss der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (Hirntod) vorliegen.“ So die offizielle Verlautbarung der Webseite >>Organspende-info.de<< – eine offizielle Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nach einen pro und kontra zur Organspende, wird man auf der Webseite vergeblich suchen. Denn hierbei geht es um das große Geld: Mit dem Handel von Organen.

>>Westdeutsche Allgemeine Zeitung<<

„Die Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen die Transplantations-Richtlinien liefen bereits seit vergangenem Jahr, doch die Verhaftung des 61-jährigen Direktors der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie traf das Haus dennoch überraschend. Es gehe nun um „nicht erforderliche Leber-Transplantationen mit einem Todesfall“, teilt die Staatsanwaltschaft Essen mit. Daher habe man einen Haftbefehl wegen „Totschlags in einem Fall und gefährlicher Körperverletzung in fünf Fällen“ erwirkt. … Konkret geht es um sechs Lebertransplantationen zwischen 2012 und 2015, die medizinisch nicht notwendig gewesen sein sollen. Der Mediziner habe die Eingriffe zugelassen und sei zum Teil selbst daran beteiligt gewesen. Ihm sei dabei bewusst gewesen, dass die Operationen in diesen Fällen nicht angezeigt waren, weil „risikoärmere, alternative Behandlungsmöglichkeiten mit guter Prognose bestanden hätten“. Das gelte auch für eine Operation im Jahr 2014, an der der Arzt wohl beteiligt war und „die zum Tod des Patienten geführt haben soll“. Der Betroffene hatte offenbar einen Tumor, der so klein gewesen sei, dass es noch andere Therapien gegeben hätte. „Der Patient könnte möglicherweise noch leben“, sagt die Essener Oberstaatsanwältin Anette Milk.“

 

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Gesundheit, Krankheit und Transplantationsmedizin sind ein Geschäftsmodell, das in Konkurrenz von Ärzten und Kliniken organisiert ist, in der die Zahl erfolgreicher Operationen über das Überleben, das Renommee und den Gewinn entscheidet. Solange das so ist, ist es leider nicht auszuschließen, dass über die Organentnahme und Organtransplantation nicht allein nach edlen humanitären Gesichtspunkten entschieden wird. Der Organspendeskandal von 2012 ist noch in schlechtester Erinnerung. Und Vertrauen schafft man nicht per gesetzlicher Anordnung; wenn die Widerspruchslösung per Gesetz erzwungen wird, dürfte dies das Misstrauen eher erhöhen. … Der Mensch hat seinen Körper nicht von einer Handelsgesellschaft geleast, er muss ihn nicht nach dem Ende der Laufzeit zurückgeben. Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist eine Kernfrage des Menschseins. Diese Kernfrage soll, diese Kernfrage darf nicht der Staat für den Menschen beantworten. Der Gesetzgeber könnte es sich leicht machen: Er könnte in die Kiste der juristischen Formeln greifen und den Spruch zitieren: Wer schweigt, wird so betrachtet, als hätte er zugestimmt.“

Krankenhäuser sind Wirtschaftsunternehmen, die profitabel arbeiten müssen: Alles rund um die Organtransplantationen, also von der Entnahme bis zur Einsetzung und der obligatorischen Nachbehandlung mit Medikamenten, stellt das Ganze ein äußerst lukrative Geschäftsmodell da. Die Krankenkassen vergüten diese medizinischen Eingriffe überproportional gut. Natürlich versuchen karriereorientierte Ärzte möglichst viel Umsatz zu machen, um somit in der Krankenhaus-Hierarchie möglichst weit aufzusteigen. Demzufolge ist es kaum verwunderlich, das sehr schnell eine Organtransplantationen angeordnet wird.

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Gesundheit, Krankheit und Transplantationsmedizin sind ein Geschäftsmodell, das in Konkurrenz von Ärzten und Kliniken organisiert ist, in der die Zahl erfolgreicher Operationen über das Überleben, das Renommee und den Gewinn entscheidet. Solange das so ist, ist es leider nicht auszuschließen, dass über die Organentnahme und Organtransplantation nicht allein nach edlen humanitären Gesichtspunkten entschieden wird.“

 

>>Staatsrundfunk „Deutschlandfunk“ <<

„Im Rahmen einer Widerspruchslösung würde in Deutschland jeder Mensch automatisch Spender, solange er selbst oder die Angehörigen nicht ausdrücklich widersprechen.“

Der staatliche Rundfunk ist unermüdlich am Werk, um für die Organspende zu werben. Dabei ist die Verwertungskette noch lange nicht zu Ende gedacht: Selbst Harz-IV-Empfänger sollen ihre Organe – legalverkaufen können, um damit ihr „Einkommen“ aufzubessern.

 

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