„Traumrenditen für Öko-Investoren und Rekordkosten für Noteingriffe ins Netz“

Screenshot youtube.com

Die Energiewende hat über die Jahre ein Eigenleben entwickelt. Ohne Frage war das Unterfangen die erneuerbaren Energien zu fördern, sicherlich in weiten Teilen – zumindest Anfangs – gut gedacht und gemeint: Aber im Laufe der Zeit ist es überwiegend zu einer Spielwiese von reichen Öko-Investoren mutiert, die nur Geld verdienen wollen und mittlerweile selbst Lobbyarbeit betreiben.

>>Focus<<

„Wegen Stromknappheit in Europa: Elektrische Uhren gehen mehr als 5 Minuten nach … Sind sie erst einmal eingestellt, richten sie sich nach dem Stromnetz. Im Durchschnitt hat das Netz eine Frequenz der Netzspannung von 50 Hertz, in jeder Sekunde gibt es also 50 Schwingungen im Stromnetz. Bleibt dieser Wert stabil, gehen auch die Uhren richtig. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass die Uhrzeit bei solchen Uhren um bis zu 20 Sekunden schwankt. Doch da die Netzfrequenz zurzeit fast dauerhaft unter 50 Hertz lag, wich in den vergangenen Tagen die Zeit gegenüber der gesetzlichen Zeit um mehr als 5 Minuten ab. … Verantwortlich dafür sei die fehlende Energieeinspeisung eines Lieferanten in das europäische Verbundnetz.“

 

>>Pro Lausitzer Braunkohle<<

„An die stetig wachsende Zahl der Betreiber von Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlagen wurden laut den Januar-Daten 1,98 Milliarden Euro ausgezahlt. Das waren 450 Millionen Euro mehr als im Vorjahresmonat. Auch die Zahl markiert ein neues Rekordhoch, allerdings nur für den Jahresbeginn. Denn die Auszahlungen steigen mit der Sonnenscheindauer und sind im Sommer am höchsten, weil dann die vergleichsweise hochsubventionierten Photovoltaikanlagen den größten Beitrag zur Stromeinspeisung liefern. Unter dem Strich übertrafen die Einzahlungen der Stromkunden die Auszahlungen an die Betreiber im Januar um fast eine halbe Milliarde Euro. Die Reserve auf dem EEG-Konto kletterte auf 4,4 Milliarden Euro. Auch das ist für einen Jahresanfang ein bisher unerreichter Rekord.“

 

>>Zeitung für kommunale Wirtschaft<<

„Mit einer ganz anderen Stoßrichtung hatte bereits am Freitag Abend der Vorsitzende der Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, Druck auf die Politik bei der Energiewende gemacht. „Dieses gesellschaftliche Megaprojekt ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen“, sagte Vassiliadis bei einer Gewerkschaftsveranstaltung in Haltern. Risiken und Nebenwirkungen hätten ein Ausmaß angenommen, „dass einem angst und bange wird“. Traumrenditen für Öko-Investoren und Rekordkosten für Noteingriffe ins Netz, müssten über die Stromrechnung bezahlt werden – und das „ohne jeden sozialen Ausgleich“, beklagte der IG BCE-Chef. Bei der Energiewende müssten Ausbau und Modernisierung der Stromnetze Vorrang erhalten, so Vassiliadis. Erst wenn die Infrastruktur stehe, könnten die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden. Die EEG-Umlage zur Förderung der Öko-Energien müsse abgeschafft und durch eine steuerfinanzierte Lösung mit sozialer Komponente ersetzt werden. Deutschland werde noch über Jahrzehnte auf konventionelle Kraftwerke angewiesen sein, erst recht nach dem endgültigen Atomausstieg 2022.“

Die Folgen der Erneuerbaren Energien: Steigende Preise und unkalkulierbare Risiken in der Stromversorgung. Die Profiteure sind überwiegend reiche Investoren, die eine risikolose und gut verzinste Möglichkeit der Geldanlage haben wollen: Doch diese Rendite bezahlt die breite Bevölkerung über ihre Stromrechnung.

 

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