Unter Verschluss: Die Risiken bei großflächigen Stromausfällen

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Kann die Energiewende zu großflächigen Stromausfällen führen? Die Antwort darauf ist so brisant: Die Verantwortlichen hüllen sich zu solchen Fragen lieber in Schweigen. Fachleute dürfen nichts sagen und amtliche Gutachten dazu bekommen den Geheimhaltungsstempel. Die Bevölkerung wird in Unklaren gelassen, dabei können die Risiken Lebensgefährlich sein.

>>Focus<<

„Die Auswirkungen wären „katastrophal“, heißt es in einem internen BBK-Positionspapier, das den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) vorliegt. Die Bonner Behörde sieht bei einem großen Stromausfall ein „erhebliches Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter“ in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. So fehlten etwa Notfallpläne zur Verteilung von Kraftstoff, Lebensmitteln und Medikamenten, insbesondere auf Landes- und kommunaler Ebene. … Für solche Fälle warnt das BBK beispielsweise: „Die meisten Tankstellen könnten keinen Treibstoff mehr herausgeben. Innerhalb von Stunden könnten Telefone und Internet nicht mehr genutzt werden. An Bargeld würde man nicht mehr herankommen.“ Auch die medizinische Versorgung würde demnach nur für kurze Zeit aufrechterhalten werden können. Kritische Infrastrukturen sind etwa die Versorgung mit Energie, Ernährung und Wasser sowie die Bereiche Verkehr, Telekommunikation, Finanzwesen und Medien.“

BBK-Positionspapier: Unterliegt der Geheimhaltung

Dieses besagte Papier unterliegt offenkundig der Geheimhaltung. Im Allgemeinen ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sehr wortkarg, wenn es um die – Konsequenzen von längeren Stromausfällen – geht. Zwar publiziert es jede Menge Papier, mit nützlichen und auch weniger nützlichen Vorschlägen: Aber zu genau diesen Krisenfall, fehlen jegliche Informationen. Damit bleiben die eigentlich dringenden Fragen ausgeklammert. Das moderne E-Bankensystem; Also Kreditkarte, EC-Karte und jegliche Internet-Bezahlsysteme: Alle sind von Strom abhängig. Nur die Wenigsten dürften größere Bargeldbestände oder tauschbare Edelmetalle vorrätig haben. Der kleine Hofladen im Dorf, dürfte in diesen Szenario noch am längsten Lebensmittel und andere Güter verkaufen. Die großen Lebensmittelketten sind sicherlich schon nach kurzer Zeit alle geschlossen. Nicht nur die Kassensysteme, sondern die gesamte Logistikkette ist von Strom abhängig. Kurz um: Nicht mal die Türen gehen in diesen Läden auf, weil auch die von Elektrizität abhängig sind.

Bürgerkriegsähnliche Unruhen bei großflächigen Stromausfällen

Bei einen großflächigen Stromausfall könnte es schnell zu Unruhen – teilweise bürgerkriegsähnlichen Zuständen – kommen. Die Polizei kann in solchen Fällen wenig ausrichten: Zum Einen, funktionieren keine Telefone und sonstige Kommunikationsmittel. Zum Anderen, dürfte die Sicherheitskräfte heillos überfordert sein und sich wohl darauf beschränken, alle Öffentlichen Einrichtungen zu beschützen. Im kryptischen Behördendeutsch heißt so etwas „Schutz kritischer Infrastrukturen“ – dahinter verbirgt sich eine ganze Erklär-Terminologie.

Ohne Elektrizität ist Polizei nicht erreichbar

Zudem dürfte es in dieser Situation fraglich sein, ob überhaupt alle Polizisten und sonstigen Sicherheitskräfte zum Dienst erscheinen. Nicht Wenige könnten – eine Erkrankung vortäuschen – um lieber Zuhause ihre eignen Familien zu beschützen. Von kleinteiligen oder kurzen Stromausfällen, geht wohl kaum eine Gefahr aus, aber bei längeren-großflächigen Stromausfällen, könnte es – schnell zu Panik und Chaos – kommen: Aus genau diesen Grund, dürfte das BBK-Positionspapier wohl auch unter Verschluss sein.

>>Dr. Klaus Peter Krause<<

„Was so alles nicht mehr funktioniert, wenn plötzlich der Strom ausfällt, hat gestern am 16. Mai ganz Lübeck erlebt. Fast vier Stunden lang waren die rund 194 000 Privathaushalte, 390 Großkunden, alle Geschäfte und Ämter im gesamten Stadtgebiet ohne Strom. Der genannte Grund: Im Umspannwerk Stockelsdorf sei ein Leistungsschalter geborsten, die Ursache aber unklar. Kundige fragten sich sofort: Hängt die Ursache vielleicht mit dem Strom aus Wind und Sonnenschein zusammen? Also mit den Folgen der Energiewende, genauer: mit der Stromerzeugungswende? Falls ja, wird das mit einiger Sicherheit verschleiert werden, denn es darf doch nicht sein, was nicht sein darf. Das bedeutet über die Stromwende nil nisi bene: Berichtet werden darf über sie politisch korrekt nur Gutes. Stromfachleute haben vor einer solchen Situation schon immer gewarnt. Je mehr unser Strom mittels Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen erzeugt wird, der Strom also immer wetterabhängiger wird, umso mehr steigt die Gefahr, dass dieser wetterwendische Strom (Flatterstrom) plötzlich zum Rinnsal wird oder auch ganz einbricht oder plötzlich im Übermaß fließt. Dann müssen, um Stromausfälle zu verhindern, herkömmliche Kraftwerke ganz schnell zugeschaltet oder ganz schnell abgeschaltet werden. Das hat die Regelungstechnik komplizierter und aufwendiger gemacht sowie jährlich zu vielen tausend Regelungseingriffen geführt, von denen v o r der Stromerzeugungswende nur wenige benötigt wurden. Auch Überlastungen sind möglich, falls die Regelungstechnik nicht schnell genug reagiert.“

Netzeingriffe um vor Stromausfällen zu schützen nehmen jedes Jahr zu

Die Anzahl der Netzeingriffe erreicht von Jahr zu Jahr immer neue Rekorde. Die Bevölkerung soll von den – Risiken und Nebenwirkungen – der politisch gewollten „Energiewende“ besser nichts erfahren: Kritische Studien des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bekommen das Geheimhaltungssiegel. Fällt mal wirklich irgendwo der Strom aus, müssen dafür abenteuerliche Erklärungsversuche herhalten. Männer von Fach, sollen schließlich die Bürger nicht verunsichern und bekommen deswegen einen amtlichen Maulkorb verpasst – aber das sind alles nur Gerüchte. Ungeachtet dessen hat die „Energiewende“ mittlerweile ein gewisses Eigenleben entwickelt. Selbst so manchen naiven Politiker scheint zu irgendwie zu dämmern, dass der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint.

Energiewende in der Realität – Zurück zu Ölkraftwerken

>>Marbacher Zeitung<<

„Im Jahr 2022 werden die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet. Um das Stromnetz zu sichern, will die EnBW im Marbacher Energie- und Technologiepark im selben Jahr für mehr als 100 Millionen Euro ein Netzstabilitätskraftwerk bauen. Den Zuschlag dafür soll im April 2019 der Netzbetreiber TransnetBW geben. Die Bundesnetzagentur hat für den Bau für wahrscheinlich vier Anlagen in Süddeutschland insgesamt 1,2 Gigawatt freigegeben. Das neue Kraftwerk mit einer Leistung von 300 Megawatt will die EnBW mit Erdöl und einer Gasturbine befeuern.“

Das Zauberwort heißt „Netzstabilitätskraftwerk“ – bedeutet: Zuverlässige Kern- und Kohlekraftwerke müssen einer umgebauten Ölheizung weichen: Und genau – das – bedeutet Energiewende.

 

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