Währungsreform: „Bargeldabschaffung und einer totalitären Kontrolle mittels der vielfältigen elektrotechnischen Möglichkeiten“

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Ein europäischer Grüner Deal – braucht Europa eine neue Wachstumsstrategie, wenn der Übergang zu einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft gelingen soll … “ – Die Wirtschaftsstruktur soll nach Vorstellungen der Europäischen Union umgebaut werden: Aber offenkundig schauen nicht nur Bürger und Unternehmen misstrauisch auf das Vorhaben herab, sondern mehr noch bei institutionelle Anleger regt sich hierbei die Kritik: Die gehen sogar noch einen Schritt weiter und sehen bereits das Ende des Euro am Horizont auftauchen.

Währungsreform: „Das bestehende Papiergeldsystem einfach einen neuen Anstrich erhält“

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„Wahrscheinlicher ist eine Renovierung statt einer überfälligen Sanierung, bei der das bestehende Papiergeldsystem einfach einen neuen Anstrich erhält. In Form einer hippen, modernen Art Crypto-Währung verbunden mit der Bargeldabschaffung und einer totalitären Kontrolle mittels der vielfältigen elektrotechnischen Möglichkeiten.“

„Bargeldabschaffung und einer totalitären Kontrolle mittels der vielfältigen elektrotechnischen Möglichkeiten“

Rein praktisch findet sich der Euro – seit dem Jahr 2010 – in einer Dauerkrise wieder. Alleine schon die bisherigen Euro-Rettungsmaßnahmen zusammen zu fassen: Das würde wohl eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit ergeben. Zudem kommen immer neue teure Euro-Rettungsprogramme hinzu: Die entweder über die Steuerschraube oder durch Gelddrucken – sprich Inflation – bezahlt werden. Am Ende dieser Euro-Rettungsmaßnahmen dürfte eine Währungsreform stehen.

„Eine Währungsreform immer überraschend und praktisch über Nacht eintritt“

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„Zunächst muss ich vorweg stellen, dass eine Währungsreform immer überraschend und praktisch über Nacht eintritt. Wäre es anders, würde niemand mehr seine Waren zum heutigen Europreis anbieten und die Geschäfte wären schnell leergefegt, bevor die neue Währung gültig wird. Insofern ist es auch praktisch nicht möglich, den Zeitpunkt einer Währungsreform exakt vorherzusagen.“

„Nicht möglich – Den Zeitpunkt einer Währungsreform exakt vorherzusagen“

Jedoch beim genauen Hinsehen sind die Zeichen einer Währungsreform schon sichtbar. Im Finanzsektor laufen bereits Gedankenspiele für das Post-Euro-Zeitalter ab. Die kommende Währungsreform dürfte vermutlich auch nicht viel anders – als die Währungsreformen in der Geschichte zuvor –  ablaufen.

„Traf vor allem Immobilieneigentümer“ – „50 Prozent ihres gesamten Vermögens abzugeben“ 

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„Das Lastenausgleichsgesetz trat 1952 in Kraft. Um Vertriebene und Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs zu entschädigen, wurde ein Ausgleichsfonds eingerichtet. Gespeist wurde er von allen Bürgern, die nach Krieg und Währungsreform noch nennenswerten Besitz hatten. Das traf vor allem Immobilieneigentümer. Denn Grund und Boden behielten auch nach der Währungsumstellung ihren Wert. Die Bürger hatten 50 Prozent ihres gesamten Vermögens abzugeben. Also die Hälfte des festgelegten Immobilienwerts und des Ersparten.“

„Die Hälfte des festgelegten Immobilienwerts und des Ersparten“

Der klamme Staat greift also – im großen Umfang – das Vermögen seiner Bürger ab. Die Währung Euro könnte sozusagen über Nacht ebenso – wie die Reichsmark – noch einen symbolischen Wert erlangen. Besonders Immobilienbesitzer müssen vermutlich dabei tief in ihre Tasche greifen: Denn eine Grundschuld ist schnell eingetragen. In solch einer Situation geraten schnell alle alternativen Geldanlageformen in die Kritik hinein. Oder anders: Jede alternative Geldanlage die vor den staatlichen Zugriff – auch nur etwas Schutz – bietet: Die soll das staatliche Währungsmonopol „untergraben“ .

„Das Währungsmonopol des Staates und seiner Zentralbank zu untergraben“

>>Deutsche Bundesbank<<

„Hinter dem Bitcoin als Prototyp virtueller Währungen steht das politische Programm, eine private Alternativwährung zum (öffentlichen) Staatsgeld anzubieten. Es geht darum, das Währungsmonopol des Staates und seiner Zentralbank zu untergraben und stattdessen zu einem Wettbewerb privater Währungen zu kommen.“

Wortwahl der Deutsche Bundesbank lässt tief blicken

Alleine schon die Wortwahl der Deutsche Bundesbank lässt tief blicken. Angeblich soll ja das staatliche Währungsmonopol so überragend sein: Weshalb soll dann der Wettbewerb durch private Währungen gefährlich sein? – Ohnehin findet ein Wettbewerb zwischen privaten Währungen sowohl untereinander, als auch mit den staatlichen Euro-Geld statt: Sogar dann, wenn die Deutsche Bundesbank es nicht wahrhaben will. Je tiefer der Euro in seinen eignen Schuldensumpf versinkt, desto stärker nimmt die Nachfrage nach Alternativen – sprich Edelmetalle und Kryptowährungen – zu.

 

–W E R Β U Ν G–

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