Warum der Kernenergie die Zukunft gehört

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Im Film „Iron Man“ wird – vereinfacht – ein futuristisches fliegendes Exoskelett gezigt. Nicht weniger technikversierte Menschen haben sich dran gemacht, solch einen Anzug nach zu bauen. Und tatsächlich kann ein „echte“ Iron-Man-Anzug fliegen.

„Iron Man“ plus Kernenergie – Versuch eines „Realitätsabgleichs“

Aber daran wird gefühlt schon eine halbe Ewigkeit gearbeitet und die Probleme sind bis heute dieselben geblieben. Weswegen die allermeisten dieser „Flug-Anzüge“ entweder im Museum verstauben oder als nicht Praxistauglich gelten. Problem: Herkömmliche Motoren bringen – inklusive Treibstoff – einfach zu viel Gewicht mit.. Solche Konstruktionen können nur wenige Minuten in der Luft bleiben und sind für jeden sinnvollen Praxiseinsatz – abgesehen für PR-Zwecke – einfach ungeeignet. Zudem kann sich der Pilot am Boden mit dem Fluganzug – wenn überhaupt – nur sehr eingeschränkt bewegen. Alles in allen: Jedes kleine Flugzeug oder Hubschrauber bringt eine vergleichbare Flexibilität mit. Im Film „Iron Man“ wurde das Problem durch einen fiktiven Kernreaktor gelöst. Natürlich stellt solch ein Mini-Reaktor mit derart großer Leistungsabgabe reine Phantasie dar.

Erst durch Kernkraft können U-Boote richtig auf Tauchfahrt gehen

Aber es sind durchaus realistische Vorbilder vorhanden: Nur Unterseeboot mit Kernreaktor können mehrere Monate unter der Wasseroberfläche – ohne aufzutauchen – fahren. Rein praktisch wird ihre Tauchzeit nur durch den begrenzten Stauraum für die Lebensmittel eingeschränkt. Dabei dürfte die heutige Kernkrafttechnologie erst am Anfang stehen. Vergleichbar wie gewöhnliche fossile Kraftwerke stellt der Rohstoffverbrauch den eigentlichen Flaschenhals dar. Auch Uran, Plutonium und andere spaltbare Materialien sind endlich.

Warum Fusionskraftwerken die Zukunft gehört

Eine technische Lösung aus jenen scheinbar ausweglosen Sackgasse würde die Fusionskraftwerke bieten. Dabei wird Wasserstoff zu Helium verschmolzen. Kurzum: Das notwendige „Brennstoff“ wäre in Massen verfügbar, da die gesamte Erdoberfläche etwa zu Zweidritteln aus Wasser besteht. Außerdem ist die Abklingzeit bei diesem Verfahren überschaubar und zudem ließe sich das gewonnene Helium für andere technische Zwecke weiterverwenden.

 

–W E R Β U Ν G–

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