Warum Heizen und Wohnen ständig teurer wird

Screenshot granulati.it

In vielen Häusern befindet sich trotz moderner Zeiten immer noch ein klassischer Ofen. Die Gründe hierfür können von unterschiedlicher Natur sein: Von krisensicherer Wärmeversorgung, über gemütlich-romantischen Feuerstelle, bis hin zur preisgünstigen Möglichkeit seine Räume zu heizen. Aber diese kostensparende Methode der Wärmeversorgung, wird politisch ungern gesehen.

>>Ofen.de<<

„Wenn Sie ökologisch heizen möchten und dabei Ihren Geldbeutel schonen möchten, obwohl Sie auf eine verstärkte Wärmeerzeugung angewiesen sind, empfiehlt sich die Kohle für lange Kaminabende und als Ergänzung zum Feuerholz. Für die Zentralheizung in der Übergangszeit und im Winter spricht nichts gegen Kohle, sofern Sie die richtige Art für Ihren Kamin auswählen und diesen fossilen Brennstoff mit Bedacht zum Zufeuern nutzen.“

Mit der konventionellen Ofenfeuerung mit Holz und Kohle, lassen sich erheblich die Heizkosten senken, daneben sorgt ein brennendes Feuer, für eine äußerst behagliche Atmosphäre im Zimmer.

>>Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen-Anhalt<<

„Es ist aber auch richtig, dass das Schornsteinfegergesetz in der Zeit der Hitler-Diktatur geändert wurde.“

Das Gesetz aus Zeiten der Hitler-Diktatur wurde dahingehend geändert, das von nun an ein Schornsteinfeger – kostenpflichtig – kehren muss. Vorher konnte jeder selbst – kostenfrei – seinen eignen Schornstein reinigen. Der eigentliche Hintergrund für den Erlass war: Ein Vorwand musste herhalten, damit eine Amtsperson – verdachtslos – die Räumlichkeiten inspizieren konnte. Die gesetzliche Grundlage hierfür: Hat bis in die Gegenwart nicht nur überlebt, sondern wird bisweilen sogar noch ausgebaut.

>>Focus<<

„Hausbesitzer, deren Ofen über 30 Jahre alt ist, müssen einen Stichtag im Auge behalten:  … Alte Kamin- und Kachelöfen stoßen viele Schadstoffe aus. Daher sieht eine gesetzliche Regelung vor, dass schon seit einigen Jahren nach und nach alte Modelle aus dem Verkehr gezogen werden.“

 

>>Welt<<

„Was ihm nun zu schaffen macht, sind zwei Verordnungen zum Luft- und Klimaschutz. Sie zwingen ihn, die Ölheizung des Hauses zu erneuern und die Kachelöfen in den drei Wohneinheiten aufwendig mit Filtern nachzurüsten. Zumindest den mehr als 12.000 Euro teuren Kauf einer neuen Ölheizung könnte Bauer umgehen, wenn er seinem Mieter kündigt und die Wohnung selbst nutzt. „Die Kosten durch die Mieteinnahmen wieder hereinzubekommen, würde vier Jahre dauern“, sagt der Rentner. Wobei die Ersparnisse nicht ausreichen, um den neuen Kessel zu bezahlen – und ein Hypothekendarlehen bekommt er nicht. Alle Kreditinstitute hätten abgewinkt. „In meinem Alter ist die Wahrscheinlichkeit zu groß, dass ich sterbe, bevor der Kredit abgezahlt ist“, sagt der 78-Jährige. „Die Politiker reden davon, dass wir mehr Wohnungen brauchen – und sorgen dafür, dass Eigentümer vorhandenen Wohnraum stilllegen müssen.“

Neben der künstlichen Wohnraumverknappung, stehen steigende Kosten für die Eigentümer im Raum, welche letztendlich auf die Mieter abgewälzt werden. Es wurde vor einigen Jahren eine sogenannte Mietpreisbremse, als praktisch wirkungsloses Gesetz eingeführt. Hingegen ist die „Verordnungen zum Luft- und Klimaschutz“ eine wirklich effektives „Mietpreiserhöhungsgesetz“ . In der ganzen Situation ist zu bedenken: In der Vergangenheit – zu Zeiten des NS-Regimes – wurden sogenannte „Wucherer“ verfolgt. Also jene, die eigenmächtig als Unternehmer Waren oder Dienstleistungen zu ihren eignen Preisen feil boten. Damals gab es eine galoppierende Inflation, also wurden die Preise staatlich festgelegt, doch damit konnte kaum ein Unternehmer seinen Betrieb wirtschaftlich betreiben. Zur Illegalität genötigt, fanden sich nicht wenige der Selbstständigen, später im Konzentrationslager wider und die Bevölkerung litt – nicht nur Aufgrund der Kriegsfolgen – unter einer Mangelversorgung.

 

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