Wer sichert die Grenzen der Interessen der Lausitz?

Screenshot youtube.com

Die Zahl der Gewalttaten, sowohl gegen Deutsche als auch gegen Zuwanderer, ist tatsächlich stark gestiegen.“ So der Staatsfunk auf seiner Webseite. Tatsache ist vielmehr, dass die Gewalt von außen in die Stadt Cottbus hinein getragen wird. Auf der einen Seite setzen illegale Wirtschaftsmigranten mit einen hohen Gewaltpotential der Stadt stark zu und auf der anderen Seite kommen gewalttätige Berufsrevolutionäre, die überall dorthin reisen, wo sie Krawall machen können noch hinzu. Die Bevölkerung in Cottbus, aber auch anderswo in der Lausitz leidet, unter diese Bedingungen. Hinzu kommen Grenzkriminalität von Diebstählen und Vandalismus. Dabei ist das Konzept der offenen Grenzen weitestgehend zum Utopismus verkommen: Die meisten anderen Staaten geben sich damit keinesfalls zufrieden und setzen stattdessen auf betonschwere Fakten.

>>Welt<<

„US-Präsident Donald Trump hat zum ersten Mal vor Ort Prototypen der Mauer begutachtet, die er an der Grenze zu Mexiko errichten lassen will. Trump ließ sich am Dienstag von Grenzschützern und Offiziellen die acht Modelle zeigen, die in der Nähe von San Diego stehen. … Eine Mauer müsse auf jeden Fall durchsichtig sein, damit die Grenzschützer sehen könnten, was auf der anderen Seite geschehe, sagte Trump, und sie müsse auf alle Fälle hoch genug sein. Die Prototypen sind zwischen 5,50 und 9,10 Meter hoch. „Fantastisch“, sagte Trump mit Blick auf die Modelle. … Eine Mauer zu Mexiko war für ihn schon im Wahlkampf eines der wichtigsten Themen. Er sieht darin ein wirksames Mittel gegen illegale Einwanderung und Drogenhandel. „Mexiko hat eine Menge Probleme, unter anderem die Drogenkartelle“, sagte Trump am Dienstag.“

 

>>Der Tagesspiegel<<

„Deutschland zahlte rund 2,5 Millionen Euro für die Schulung von Grenzschützern in Saudi-Arabien. … Wachtürme mit Radarausrüstung, Wärmebildkameras und unterirdische Bewegungssensoren: Es ist eine der modernsten Grenzschutzanlagen der Welt, die Saudi-Arabien derzeit errichtet – mit deutscher Hilfe. Der Rüstungskonzern Airbus (früher EADS) liefert die Technik für das Zwei-Milliarden-Euro- Projekt.“

 

>>n-tv<<

„Israel hat an der Grenze zu Jordanien mit dem Bau eines neuen Sicherheitszauns begonnen. … Es müsse sichergestellt werden, dass Israel die Kontrolle über seine Grenzen behalte. Jordanien ist das einzige Land, zu dem Israels seine Landgrenze noch nicht aufwendig gesichert hat. Die Grenzen Israels sind bereits nach Ägypten, Syrien und dem Libanon mit Zäunen gesichert. Die Grenze zum Westjordanland ist mit einer Mauer befestigt. Der Zaun soll im Endstadium vom Roten Meer im Süden bis zu dem bereits bestehenden Sicherheitszaun auf den Golan-Höhen im Norden reichen.“

 

>>Handelsblatt<<

„Ungarn hat bereits einen gut gesicherten Zaun an der Grenze zu Serbien. Jetzt plant Ministerpräsident Orbán auch Absperrungen an der Grenze zu Rumänien – fürchtet er doch einen Flüchtlingsansturm über das Schwarze Meer.“

 

>>Berliner Morgenpost<<

„Die Zahl der registrierten Gewalttaten in Brandenburgs zweitgrößter Stadt Cottbus ist leicht gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 368 Fälle erfasst, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Iris Schülzke (fraktionslos) hervorgeht. 2016 waren es 359 Gewalttaten gewesen. Bei der Mehrheit der ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um Deutsche. In 211 Fällen seien Einheimische tatverdächtig (Vorjahr: 210 Fälle). Zudem gab es 66 Gewalttaten mit ausländischen Tatverdächtigen.“

Zu berücksichtigen ist bei den genannten Zahlen: Der Ausländeranteil in Cottbus 2016 beträgt nur 8,5 Prozent: Beruhend auf diesen Zahlen sind ausländische Straftäter im Verhältnis betrachtet, vielfach krimineller als Deutsche. Hierbei ist noch nichtmal die Dunkelziffer und der offensichtliche Krawalltourismus mit eingerechnet. Es hat schon seinen Grund, weshalb viele Staaten in der Welt ihre Grenzen sichern. Selbst das islamisch geprägte Land Saudi Arabien misstraut offensichtlich seinen muslimischen Glaubensbrüdern im Irak: Einen aufwendigen Grenzzaun, quer durch ein faktisch menschenleeres Niemandsland zu errichten, stellt ein sehr kostenintensives Unterfangen da. In diesen Zusammenhang nimmt besonders der Krawalltourismus in der Lausitz einen hohen Stellenwert ein: Ob angereiste Braunkohlegegner, selbsternannte Flüchtlinge oder anderweitig seltsam strukturierte „Berufsrevolutionäre“ die keinen Protest im Umkreis von 1.000 Kilometern auslassen dürfen. Dazu gesellt sich dann zuweilen das Staatsfernsehen aus Potsdam und manchmal auch Dresden, wo ebenso unklar ist: Ob sie nun Berichterstattung abliefern, Teil eines Protestzuges sind oder eine Delegation ihrer jeweiligen Landesregierung stellen. Angesichts dieses Sachverhaltes stellt sich die Frage: Wer sichert die Grenzen der Interessen der Lausitz?

 

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