Wer wirklich das Gewaltmonopol im Besitz hat

Screenshot vimeo.com

Wir müssen den Bürgern klar machen, dass das Gewaltmonopol beim Staat liegt.“ Das sagte ein Innenpolitiker und ähnliches ist auch anderswo zu hören. Derzeit ist eine unbekannte Zahl von Terroristen, kriminellen Banden und eine Vielzahl von Personen mit ungeklärter Identität hierzulande unterwegs. Bürger sind diesen Leuten schutzlos ausgeliefert. Kriminelle ignorieren für gewöhnlich das Gewaltmonopol, aber selbst das stimmt nur teilweise.

>>Thüringer Allgemeine<<

„Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Thüringen sieht Bürgerwehren kritisch und betont, dass die Polizei dafür zuständig sei, auf die Durchsetzung von Recht und Gesetz zu achten. «Wenn sich eine Bürgerwehr bildet, hat es meist einen Hintergrund, warum Bürger dies für nötig erachten», sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der GdP Thüringen, Wolfgang Gäbler. Deshalb sei eine bessere Präventionsarbeit und eine gute personelle Ausstattung der Polizei nötig, um die Bedenken der Bürger aus dem Weg zu räumen.“

Die Präventionsarbeit trägt sogar Früchte, aber andere als gedacht.

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Für ihren Kampf gegen den islamistischen Terrorismus bekommt die hessische Polizei eine neue Bewaffnung. Nach Informationen dieser Zeitung sollen künftig auch Streifenbeamte mit Sturmgewehren ausgestattet werden, da sie die Ersten sind, die im Fall eines Terroranschlags vor Ort sind, bevor die Spezialeinheiten alarmiert werden.“

Genau hier zeigen sich die sehr seltsamen Denkmuster der Sicherheitsbehörden: Die Ersten bei einen Terroranschlag vor Ort sind in der Regel keine Polizisten, sondern unbewaffnete Bürger. Die ganze Diskussion dreht sich trotzdem einseitig darum, wie man Polizisten besser schützen kann. Als Begründung wird ausgerechnet der Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris im Jahr 2015 angeführt. Unter den elf Toten, bei diesen Terroranschlag, befand sich lediglich ein Polizist. Die eingesetzten Waffen waren in diesen Fall Kalaschnikows. Genau die selben Waffen, wie bei einen anderen Amoklauf, ebenfalls in Paris am 13. November 2015. Unter den 130 Toten, bei den zweiten Anschlag war kein einziger Polizist.

Der amerikanische Präsident führt ebenfalls den verheerenden Terroranschlag in Paris in seiner Rede auf und belegt, wohin restriktive Waffengesetze letztendlich führen. Unbewaffnete Bürger stehen hochgerüsteten Kriminellen, die zu allen entschlossen sind gegenüber: Das Ergebnis ist ein Blutbad an unschuldigen Opfern. Hierzulande ziehen Behörden und die hohe Politik recht merkwürdige Zirkelschlüsse aus diesen Geschehen. Nicht nur Bürgerwehren zu reinen Defensive werden kriminalisiert, sondern Pfefferspray, Messer und alles was sich ansatzweise eignen würde, einen Angriff zu verhindern. Jedoch die ureigene Aufgaben des Staates, wie Grenzschutz und die konsequente Abschiebung von ausländischen Straftätern findet de-facto nicht statt. Stattdessen wird die eigene Bevölkerung in die Kriminalität getrieben, obwohl die körperliche Unversehrtheit ein Grundrecht ist. Denn in der Realität haben Kriminelle das Gewaltmonopol inne, auch wenn es von offizieller Seite bestritten wird.

 

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