WerteUnion fordert Bundesregierung auf, die bevorzugte Förderung von E-Autos zu stoppen

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FDP und WerteUnion treten gemeinsam ein für eine technologieoffene Zukunft der Automobilindustrie

Der Arbeitskreis für Umwelt & Energie der WerteUnion hat am 8. Februar 2021 eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Automobilindustrie durchgeführt, bei der neben Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP im Landtag von Baden-Württemberg, auch Professoren für Fahrzeugantriebe und Elektrotechnik der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) teilnahmen.

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Von WerteUnion

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Dr. Jörn Döring, Leiter des Arbeitskreises Umwelt & Energie und Co-Vorsitzender der WerteUnion Baden-Württemberg, freut sich über das Resümmee der Podiumsdiskussion: „FDP und WerteUnion konnten beim Thema Zukunftsförderung der Automobilindustrie höchste Übereinstimmung feststellen.“

Der Arbeitskreis für Umwelt & Energie der WerteUnion fordert, dass jede Unterstützung der Automobilindustrie technologieoffen stattfinden muss, eine bevorzugte Förderung von E-Autos sei sofort zu stoppen, so Döring und weiter: „Darüber hinaus fordern wir die Anerkennung von synthetischen Kraftstoffen als klimafreundliche Energieform in der EU, die 100%-ige Zulassung und Unterstützung von eFuels vom Bundesumweltministerium 1) und damit die Anrechnung der Klimafreundlichkeit im Flottenverbund. Eine einseitige Subventionierung der Elektro-Mobilität lehnen wir ab.“

Dazu erläutert der promovierte Geophysiker Döring: „Die Herstellung eines Elektroautos erzeugt heute 1,5–2,0 mal mehr Emissionen als die Herstellung eines Verbrennerautos – vor allem durch die Herstellung der Batterie 2). Bei dem aktuellen Strommix, bei dem 40% aus fossilen Brennstoffen kommt 3), ist ein Elektroauto nie umweltfreundlicher als ein moderner Verbrenner. Im Gegenteil: Dem Verbraucher wird aktuell suggeriert, dass sein E-Auto keinen CO2 Ausstoß hätte. Aktuell finanzieren die mittleren und unteren Einkommensklassen die Drittwagen der Besserverdienenden.“ Diese Gruppen könnten sich selbst kein neues Elektroauto leisten und seien auf ihr bisheriges Auto angewiesen, beklagt Döring und fordert: „Mobilität darf kein Privileg der Reichen sein. Nimmt man das Umweltthema ernst, so forciert man den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen für die aktuell 47,7 Mio in Deutschland zugelassenen Pkw 4). Für die kostengünstige Produktion der sogenannten eFuels können Flüssigbrennstoffreaktoren und die ungenutzte Energie von Photovoltaik und Wind genutzt werden.“

 

–W E R Β U Ν G–

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