Wie der Potsdamer Verein Grüne Liga über die Lausitz berichtet

Screenshot leag.de

Der Verein „Grüne Liga“ aus Potsdam, wird in der Lausitz wohl nur den Wenigsten bekannt sein. Aber mit tatkräftiger Unterstützung des staatlichen Rundfunks, wird dieser umstrittene Verein zum inoffiziellen Pressesprecher der Lausitz geadelt.

>>Staatsfunk „Deutschlandfunk“ <<

„Der Ruf nach einem Kohleausstieg in der Region Lausitz ist groß – die Landesregierung aber hält auffällig hartnäckig an der Braunkohle fest. Doch mithilfe von Bundeseinrichtungen und Forschungsstätten soll der Strukturwandel nun vollzogen werden.“

So weit aus den Fenster zu lehnen, traut sich weder der Staatsfunk von Rundfunk Berlin-Brandenburg, noch der Staatsfunk von Mitteldeutschen Rundfunk. Aber im fernen Berlin ist man eben noch weiter weg: Demzufolge sind Forderungen und Ansichten auch viel extremer und weltfremder. Der Bericht stammt von einer gewissen Vanja Budde.

>>Vanja Budde<<

Geboren 1967 in Hamburg, aber aufgewachsen im Rheinland, daher vielleicht der starke Hang, Geschichten zu erzählen. Nach einem Jahr in den USA, Geschichte, politische Wissenschaften, Philosophie und Völkerrecht in Köln studiert. Seit dem ersten Praktikum bei einer Lokalzeitung stand als Berufswunsch Journalismus fest.

Dem starken Hang „Geschichten zu erzählen“ wird ihr wohl niemand absprechen wollen. Aus ihrer veröffentlichten Biographie, wird keineswegs ersichtlich, was sie auszeichnen soll, über die Lausitz zu berichten.

>>Staatsfunk „Deutschlandfunk“ <<

„Die Menschen in der Region seien geistig schon mindestens einen Schritt weiter als die SPD in Potsdam, meint René Schuster von der Umweltgruppe Cottbus. Die Suche nach Alternativen zur Braunkohle habe in der Lausitz endlich begonnen. „Was die SPD sagt, ist dafür nicht das Entscheidende, das ist die Stimmung in der Region: Dass jetzt auch Herrn Gerber keiner mehr glaubt, dass man den Braunkohleausstieg auf ewig abwenden kann. In der Region gibt es ganz klar einen Stimmungswechsel. Ob die Leute das nun gut finden oder nicht sei dahingestellt, aber man stellt sich jetzt auf einen Ausstieg aus der Braunkohle ein“, so Schuster.“

Mit Umweltgruppe Cottbus, ist in Wirklichkeit der Verein >>Grüne Liga<< ansässig in Potsdam gemeint. Diese behaupten von sich selbst, dass ihre eigene Geschichte bis zum Jahr 1989 zurück reicht: Allerdings ihre ältesten Pressemitteilungen stammen von Ende 2010. Der umtriebige Verein betreibt ebenfalls die Webseite: www.kein-tagebau.de. Dieser Vereinigung geht es nicht um die Lausitz oder die Menschen die dort leben, sondern ausschließlich um die Natur. Es stehen in Brandenburg Landtagswahlen vor der Tür und der Ministerpräsident der SPD weiß, dass man mit grünen Themen kaum jemand in der Lausitz begeistern kann. Die Partei Bündnis 90/Die Grünen sind eine reine Splitterpartei, die bestenfalls in größeren Städten noch nennenswerte Wahlergebnisse einfahren kann. Vereine wie die „Grüne Liga“ sind die extremen Ausläufer davon, und stellen somit eine Randmeinung da. Vanja Budde von Staatsfunk, versucht nicht mal den Anschein einer Ausgewogenheit und Neutralität zu vermitteln.

 

–W E R Β U Ν G–

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