Die Kaiserweihnacht auf den Berg Oybin

Screenshot heimatbund-lueckendorf-oybin.de

Die Kaiserweihnacht auf den Berg Oybin wird von Heimatbund Lückendorf-Oybin am 1. Weihnachtsfeiertag ausgerichtet. Die Veranstaltung gilt dem Gedenken an Karl den IV, den Stifters des Klosters Oybin. In historischen nachempfunden Kostümen, können Gäste und Interessierte sich ins Mittelalter zurückversetzen lassen. Die Tradition besteht seit dem Jahre 1994 und findet immer am selben Ort, einmal im Jahr statt.

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„Feiern Sie mit Kaiser Kal IV., seiner Gemahlin und Gefolge die Kaiserweihnacht auf dem Oybin. Start ist um 14 Uhr auf der Hauptstraße. Der Weg führt hinauf zu Burg und Kloster. Die Feier findet dann in der Ruine der KLosterkirche statt.“

 

>>Heimatbund Lückendorf-Oybin<<

„Die „Kaiserweihnacht“ findet im Kurort Oybin und auf der romantischen Burg- und Klosteranlage statt. Der Termin ist wie immer der 25. Dezember, Beginn 14.00 Uhr, an der Gaststätte „Kleine Burg“ in Kurort- Oybin. Die Gäste werden in einem Zeitsprung ins Mittelalter zurückversetzt und erleben den Besuch des damaligen Herrschers der Oberlausitz, den böhmischen König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches- Karl den IV – . mit seinem Gefolge. Wie viele wissen, ließ er sich auf der Burg Oybin einen Palas und an gleicher Stelle für die Cölestiner Mönche ein Kloster erbauen.“

 

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„An den Beistand ihres Kaisers für die Cölestinermönche auf dem Berg Oybin erinnern sich die Oybiner Bürger noch immer. Bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts trieben vom Oybin aus die Raubritter ihr Unwesen. 1369 stiftete Kaiser Karl IV. den Cölestinern das Kloster. Ein Teil der Wälder rund um den Oybin, welche die Stadt Zittau gerade erst als Pächter bekommen hat, musste sie nun den 12 Mönchen als „Erstausstattung“ wieder überlassen. Sie waren gleichzeitig die Hofkapläne des Kaiser und standen in seiner Gunst und der Rat der Stadt Zittau hatte viel Aufwand und Kosten. So ist der Ärger der Mönche mit der Stadt Zittau vorprogrammiert, der wohl am 25. Dezember 1369 seinen Höhepunkt fand. An diesem Tag soll der Kaiser zur Unterstützung des Klosters auf dem Felsplateau von Oybin geweilt haben. Zur Erinnerung daran trifft seit 1994, am ersten Weihnachtsfeiertag jeden Jahres, pünktlich 14.00 Uhr unter Fanfarenklängen, begleitet von berittenem Gefolge, Hofdamen, Mönchen, Mägden, Rittern und Knappen seine Majestät Kaiser Karl IV. mit Gemahlin Elisabeth im Kurort Oybin ein. Standesgemäß begrüßt werden sie durch Ritter Kunibert, den Burgkaplan und das Burgfräulein zur Kaiserweihnacht. Das Kaiserpaar begibt sich dann zu Fuß mit Gefolge und Gästen auf den Berg, wo es dann auf der Vorburg vom Burgherrn und dem Prior herzlich willkommen geheißen wird. Den weiteren Aufstieg und die Verkündung der Weihnachtsbotschaft durch den Burgkaplan erleben wir gemeinsam mit Schäfer Jonas und seinen Tieren im stimmungsvollen Ambiente der Ruine der Klosterkirche. Chorgesang, Glühwein und Tee umrahmen die feierliche Stimmung. Hunderte von Gästen feiern jährlich gemeinsam mit Oybiner Bürgern diese schöne Tradition.“

 

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