Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern

Screenshot marienstern.de

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Das Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern besteht kontinuierlich seit dem Mittelalter. Die heutige Klosteranlage, wurde aber im laufe ihrer Geschichte erweitert und umgebaut. Heutzutage steht das Kloster für Besichtigungen offen.

>>Lausitz.de<<

„Teile des Klosters sind frei zugänglich. Dazu gehören: Klosterkirche, Klostergarten, Klostermuseum, Klostergaststätte und Klosterladen. Die Klausur als Lebensraum der Nonnen und der Kreuzgang sind für die Öffentlichkeit naturgemäß nicht zugänglich. Lediglich zur 1. Sächsischen Landesausstellung 1998 hatte der Konvent auch diesen Bereich für die Ausstellung und deren Besucher geöffnet.“

 

>>Lausitzer Bilder<<

„Das im Jahr 1248 gestiftete Kloster der Zisterzienserinnen liegt in Panschwitz-Kuckau am Klosterwasser.“

 

>>Technische Universität Dresden (PDF-Datei) <<

„Wichtigstes Bauteil ist die Klosterkirche, die in den 1260er Jahren als dreischiffige Hallenkirche mit Kreuzrippengewölbe und, den Regeln der Bettelorden folgend, ohne Chor errichtet wurde.Das Innere besticht durch ein Rot-Weiß-Farbenspiel, das durch den Wechsel von roten Backsteinen und weiß verputzten Wandflächen entsteht.Als das Zisterzienserinnenkloster im 17. und 18. Jahrhundert an Bedeutung und Einfluß gewann, erfolgten bauliche Veränderungen am Herzstück der Anlage, der Klosterkirche. Die Westfassade wurde 1720/21 barock umgestaltet. Außerdem erhielt die Kirche einen barocken Hochaltar, der 1751 geweiht wurde.Kreuzgang, Kreuzkapelle und Kapitelsaal sind größtenteils noch ins 13. Jahrhundert zu datieren.“

 

>>Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern<<

„Das Kloster gehörte zu den größten Grundherrschaften der Oberlausitz. Das fruchtbare Land am Klosterwasser sicherte gute Erträge. Mit sechs Vorwerken bewirtschaftete das Kloster als Gutsherrschaft einen Teil seines Besitzes selbst. In den Klosterdörfern agierte es als Grundherrschaft, der die erbuntertänigen Bauern, Häusler und Gärtner mit Abgaben und Dienstleistungen verpflichtet waren. Verwaltet wurde der Betrieb nur vom Klostervogt, einem Kanzler oder Sekretär und einem Kornschreiber. Die Landwirtschaft sicherte dem Kloster die Existenz. Zudem beförderte zisterziensischer Innovationsgeist die wirtschaftliche Entwicklung der Region: Schäfereien und Fischteiche trugen zur Kultivierung des Landes bei, das Kloster legte Weinberge an, begründete den Hopfenanbau; Handwerk, Wissenschaft und Bildung erhielten Impulse und Förderungen.“

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