Zeitenwende – Zwangshypotheken und Zwangsanleihen: „Ich selbst habe eine solche Entwicklung bereits 2011 prophezeit“

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Angeblich planen Politiker in der EU, Zwangshypotheken auf private Immobilien einzuführen“ – So eine eindringliche Meldung des staatlichen Rundfunks mit der ausdrücklichen Betonung: Es seien Falschnachrichten. Tatsächlich sind die Pläne über Zwangshypotheken und Zwangsanleihen aber schon sehr weit fortgeschritten. Das Schlüsselwort hierfür lautet: Lastenausgleich.

Zwangshypotheken und Zwangsanleihen als Lastenausgleich

Immobilen und Kontoguthaben sollen vermutlich mit einer Art von Zwangssteuer belastet werden. Doch grundsätzlich ist jede Form von Vermögen hoch gefährdet.

„Die Angst vor den Zwangshypotheken“

>>Staatsfunk „Tagesschau“ <<

„Die Angst vor den Zwangshypotheken – Angeblich planen Politiker in der EU, Zwangshypotheken auf private Immobilien einzuführen.“

“ Zwangshypotheken auf private Immobilien“ – Alles nur reine Panikmache?

Der Artikel des staatlichen Rundfunks gibt sich allerhand Mühe um der Bevölkerung zu erklären: Die „Angst vor den Zwangshypotheken“ reine Panikmache sei. Überhaupt: Alles sind nur irreführende Falschnachrichten.

Tatsächlich liegen diese Szenerien schon länger auf dem Tisch

Tatsächlich liegen diese Szenerien schon länger auf dem Tisch.

„Über eine Vermögensabgabe die Schuldenkrise zu lösen“

>>Manager Magazin<<

„Es ist nicht der erste Vorschlag, über eine Vermögensabgabe die Schuldenkrise zu lösen. Ich selbst habe eine solche Entwicklung bereits 2011 prophezeit und McKinsey hat sie in einer Studie im Jahre 2015 als eine der möglichen Optionen gesehen .“

„Ich selbst habe eine solche Entwicklung bereits 2011 prophezeit“

Die Schuldenkrise innerhalb des Euroraums – und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen – wurden nie wirklich gelöst, sondern akkumulierten sich weiter an. Schon im Jahre 2010 wurde ernsthaft darüber diskutiert: Dem Euro als Währung einfach aufzulösen. Im Nachhinein: Die kontrollierte Auflösung des Euro – ab dem Jahr 2010 – hätte tatsächlich viel Leid erspart.

Warum die Coronakrise für alles herhalten muss

Aber man entschied sich anders und alles lief seitdem auf einen finalen Zusammenbruch hinaus. Genau in diesem Zusammenhang stellen Zwangshypotheken ein mögliches Szenario da. Im Gegensatz zu Verlautbarungen des staatlichen Rundfunks sind Zwangshypotheken – bei genauer Betrachtung – gar nicht mehr so fern. Das Zauberwort hierfür lautet: Lastenausgleich.

„Wir stehen vor einer dramatischen Entwicklung in unserer Wirtschaft“ 

>>Oldenburger Onlinezeitung<<

„… hat einen „Lastenausgleich“ für die Folgen der Coronakrise vorgeschlagen. „Ich glaube, wir stehen vor einer dramatischen Entwicklung in unserer Wirtschaft“, … „Unsere Eltern und Großeltern haben schon mal eine Lösung finden müssen – die nannten wir Lastenausgleich. Es kann schon sein, dass es zu einem solchen Lastenausgleich kommen wird.“ Die Debatte über ein solches Modell sei notwendig.“

„Dass es zu einem solchen Lastenausgleich kommen wird“

Die sogenannte „Coronakrise“ muss also als offensichtlicher Vorwand für die Pläne herhalten: Die schon seit längerer Zeit in irgendeiner Schublade gelegen haben. Ein anonymer Kommentar brachte es –vor langer Zeit – mit einem Satz prophetisch recht gut auf dem Punkt: „Die, die noch Eigentum besitzen wecken natürlich Begehrlichkeiten bei diesem Staat der viel Geld braucht um das eine oder andere unpopuläre Projekt in Deutschland zu finanzieren.

„Lastenausgleichs-Gesetz wie nach dem Zweiten Weltkrieg“

>>Bild<<

„Lastenausgleichs-Gesetz wie nach dem Zweiten Weltkrieg – Vermögens-Umverteilung nach Coronakrise … „Die Geldsummen, um die es geht, dürften mit denen der deutschen Einheit vergleichbar sein. Es wird eine Umverteilung großen Stils notwendig sein, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu mildern“, äußerte Winkler, der am 8. Mai 2015 die Rede im Bundestag zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs hielt.“

„Es wird eine Umverteilung großen Stils notwendig sein“

Allerdings gehören zu den sogenannten „Lastenausgleich“ nicht nur Immobilien. Vereinfacht: Nahezu jede Form von Vermögen ist gefährdet. Dazu gehören auch Zwangsanleihen.

„Die Bewältigung der Euro-Schuldenkrise“

>>Der Standard<<

„In der Debatte um die Bewältigung der Euro-Schuldenkrise schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einem Medienbericht zufolge vor, zur Haushaltssanierung stärker Bürger mit hohen Einkommen heranzuziehen. Der Staat könne das Vermögen entweder durch eine einmalige Abgabe belasten, die dann sukzessive abgezahlt werde, berichtet „Handelsblatt Online“ am Mittwoch unter Berufung auf eine DIW-Studie. „Man könnte das aber auch mit einer Zwangsanleihe kombinieren, indem die betroffenen Abgabepflichtigen Schulden übernehmen müssen“, zitiert das Blatt Studienleiter Stefan Bach. … Ein Zwangskredit oder eine Abgabe in Höhe von zum Beispiel zehn Prozent auf diese Bemessungsgrundlage könnten somit gut neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts mobilisieren – rund 230 Milliarden Euro“, zitiert das Blatt aus der Studie. … So wurden in Deutschland 1922 Zwangsanleihen eingeführt, um die Schuldenberge nach dem Ersten Weltkrieg abzutragen.“

„Man könnte das aber auch mit einer Zwangsanleihe kombinieren“

Allerdings muss die „Bemessungsgrundlage“ nicht zwangsläufig mit dem Kontoguthaben etwas gemein haben. Im Normalfall setzt das Finanzamt die Bemessungsgrundlage – mehr oder minder willkürlich – fest: Zwar kann man dagegen gerichtlich vorgehen, aber in der Regel winken die Gerichte hier alles durch.

Jede Art von Vermögen ist gefährdet

Wie auch immer. Zumindest sollte man kein nennenswertes Vermögen mehr bei Banken parken oder sich Immobilien zulegen. Die Lausitzer Allgemeine Zeitung hat bereits mehrmals vor genau jenen Szenarien gewarnt.

 

–W E R Β U Ν G–

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