Ein wahres Naturparadies – Der Lausitzer Spreewald ist ein wahres Naturparadies und lädt die Besucher zu einer Reise durch eine unvergleichliche Landschaft ein. Die zahlreichen Wasserwege, die das Gebiet durchziehen, machen es zu einem perfekten Ort für Paddler und Bootfahrer, aber auch für Spaziergänge und Radtouren.

„Die Spreewaldprodukte haben nämlich in Lübbenau ihren vorzüglichen Stapelplatz und gehen erst von hier aus in die Welt“

>>Reiseführer Spreewald von Peggy Leiverkus (Buch) <<

„Lübbenau wurde erstmalig im Jahr 1301 als Castrum Lubbenowe erwähnt, war aber schon lange vorher von den Sorben/Wenden besiedelt. Günstig war die Lage an der Spree und am Handelsweg zwischen Lübben und Cottbus. 1496 erhielt der Ort die Stadtrechte. Lübbenau war Sitz der gleichnamigen Standesherrschaft, die 1621 an die Familie Lynar ging, welche sie bis 1944 innehatte. Die Stadt war lange Zeit landwirtschaftlich geprägt und machte sich als Umschlagplatz für lokal produzierte Waren einen Namen, wie auch Theodor Fontane 1881 in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ bemerkte: „Die Spreewaldprodukte haben nämlich in Lübbenau ihren vorzüglichen Stapelplatz und gehen erst von hier aus in die Welt. Unter diesen Produkten stehen die Gurken obenan. […] Kürbis und Meerrettich schließen sich ebenbürtig an und vor allem die Sellerie, hinsichtlich deren Vorzüge die Meinungen nicht leicht auseinandergehen.“ Zu Fontanes Zeit war Lübbenau bereits Ziel für Touristen, die seit 1866 mit der Bahn aus Berlin anreisen konnten.“

„Zu Fontanes Zeit war Lübbenau bereits Ziel für Touristen, die seit 1866 mit der Bahn aus Berlin anreisen konnten“

Die Region erstreckt sich über ein weites Gebiet und bietet somit viel Platz für kulturelle Erlebnisse aller Art. In den malerischen Dörfern des Spreewaldes können Besucher in die traditionelle Lebensweise der Bewohner eintauchen. Ein sehr beliebtes Ziel ist auch Lübbenau, die Hauptstadt des Spreewaldes. Hier gibt es verschiedene Sehenswürdigkeiten wie den Lausitzer Dom, das Schloss Lübbenau.

„Schildert Theodor Fontane übrigens die Gründungssage des Klosters Lehnin“

>>Geschichte Preußens von Monika Wienfort (Buch) <<

„In seinem im 19. Jahrhundert geschriebenen Werk «Wanderungen durch die Mark Brandenburg» schildert Theodor Fontane übrigens die Gründungssage des Klosters Lehnin. Danach gelobte Markgraf Otto I. um 1180 auf einem Jagdzug die Gründung des Klosters, in dem er auch bestattet sein wollte.“

In den malerischen Dörfern des Spreewaldes können Besucher in die traditionelle Lebensweise der Bewohner eintauchen

Doch der Lausitzer Spreewald lockte schon vor Jahrhunderten viele Menschen an: Der berühmte Dichter Theodor Fontane brachte hier 1875 Inspiration für sein Meisterwerk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, in dem er die Gegend auf poetische Weise beschrieb. So wird Fontane folgende Aussage nachgesagt: „Der Spreewald hat so viele Gesichter! Er ist gleichzeitig wild und friedlich, verwunschen und hellwach“.

Theodor Fontane: „Er war ein Lebemann, der es verstand zu reisen, und sich gerne in seinen Werken im Charme des Spreewaldes verlor“

>>Spreewald.de<<

„Viele kennen Theodor Fontane nur als Dichter. Was die meisten nicht wissen: Er war ein Lebemann, der es verstand zu reisen, und sich gerne in seinen Werken im Charme des Spreewaldes verlor.“

„Viele kennen Theodor Fontane nur als Dichter“

Bis heute ist der Lausitzer Spreewald mit seiner Vergangenheit verbunden und seine Einzigartigkeit macht ihn zu einem der beliebtesten Reiseziele Deutschlands. Es lohnt sich also auf jeden Fall einen Besuch hier abzustatten!