Linux das politische Opfer: „Milliarden Euro Steuergelder werden Jahr für Jahr verschwendet“

Screenshot vimeo.com

Milliarden Euro Steuergelder werden Jahr für Jahr verschwendet, d.h. Bund, Länder und Gemeinden könnten mühelos diese Beträge einsparen, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde.“ Die Kritik von Bund der Steuerzahler trifft auf viele Bereiche der öffentlichen Verwaltung zu. Aber besonders im IT-Bereich werden Steuergelder verschwendet.

>>T-Online<<

„Die BCG stellt fest, dass durch fehlende Konzepte, doppelte Strukturen oder Insellösungen jedes Jahr etwa 1,3 Milliarden Euro verloren gingen. In ihrer Studie rügen die Berater das IT-Management der Bundesländer als extrem ineffizient: Zehn Milliarden Euro gäben Bund und Länder jedes Jahr für ihre IT aus, doch davon könnten 500 Millionen Euro allein durch ein effizienteres Management der vorhandenen Strukturen gespart werden. Nach „Welt“-Informationen würden viele Millionen Euro zum Beispiel dadurch verschwendet werden, weil in einigen Fällen nach Virenangriffen lieber neue Computer angeschaffen wurden, anstatt ein kostenfreies Virenprogramm zur Reinigung zu verwenden. … In diversen Bundesländern bemängeln die Landesrechnungshöfe in ihren Berichten, dass die öffentliche IT-Infrastruktur nicht effizient genug geführt würden. Jährlich gingen so hunderte Millionen Euro verloren, berichtet die „Welt“ weiter. „Die vorhandenen IT-Strukturen sind nicht mehr zeitgemäß und müssen an die geänderten Bedingungen, wie Personalmangel und knappe Haushaltsmittel, angepasst werden“

So knapp können die Haushaltsmittel in Wirklichkeit gar nicht sein: Neben diversen teuren IT-Eskapaden: Kommen Unsummen für vermeidbare Lizenzgebühren für Software hinzu.

>>ZDNet<<

„Die Stadt München schätzt, dass die Rückkehr von Linux auf Windows 49,3 Millionen Euro kosten wird. Der Betrag muss laut einer Anlage zu einer Sitzungsvorlage für die Schaffung eines einheitlichen IT-Arbeitsplatzes auf Basis von Windows 10 aufgewendet werden. Das gesamte Projekt inklusive Nebenkosten soll die Stadt München innerhalb von sechs Jahren insgesamt 86,1 Millionen Euro kosten.“

 

>>Netzwelt<<

„Mit der Rückabwicklung des Linux-Projekts in der niedersächsischen Steuerverwaltung stirbt in Deutschland eine weitere öffentliche Initiative, die statt kommerzieller Software auf Open-Source-Lösungen setzte.“

Zu der Zwangsmigration zu Windows gibt die hohe Politik von offizieller Seite doch sehr kleinlaut. Es dürften vornehmlich politische Gründe sein, die die Rückkehr zum Betriebssystem Windows forciert haben. Denn Linux hat – im Gegensatz zum Unternehmen Microsoft – keine finanzstarke Lobby hinter sich.

 

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