Negativzinsen im Euroraum: Kryptowährungen als regulärer Standard bei gewöhnlichen Bankkonten?

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Viele Banken müssen aus wirtschaftlichen Gründen die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank an ihre Kunden weitergeben. Folgen: Steigende Gebühren oder sonstige Zusatzkosten. Durch diese Geldpolitik werden Kryptowährungen plötzlich für viel mehr Menschen interessant und die Banken haben längst auf die Entwicklung reagiert.

Negativzinsen im Euroraum: Können Kryptowährungen eine Fluchtwährung sein?

>>Coin-Ratgeber.de<<

„Ein reguläres, deutsches Bankkonto, auf dem man nicht nur sein Gehalt empfangen, Miete und andere Rechnungen bezahlen kann, sondern auch integrierte Wallets für Kryptowährungen hat.“

„Miete und andere Rechnungen bezahlen kann, sondern auch integrierte Wallets für Kryptowährungen hat“

Immer mehr Banken versuchen Kryptowährungen in normale Bankkonten zu integrieren. Zahlungen sind damit nicht nur Kryptowährungen möglich, sondern auch Guthaben können gehalten werden.

„Zusätzlich kannst du dir deinen Krypto-Walletstand über dein Dashboard anzeigen“

>>Fidor<<

„Als Digital Bank haben wir zusammen mit bitcoin.de und Kraken die erste Bank für Kryptowährungen entstehen lassen. Über die letzten Jahre ist es uns als Innovationstreiber in Sachen virtueller Währungen gelungen, weltweit Expertise aufzubauen. Unseren Kunden ermöglichen wir seitdem über den Anschluss an eine API direkt im Fidor Konto Krypto-Wallets einzubinden. Zusätzlich kannst du dir deinen Krypto-Walletstand über dein Dashboard anzeigen lassen. Vorteil dabei: Du hast immer und von jedem Ort der Welt aus Zugang und Überblick über dein Wallet und kannst direkt von aktuellen Kursbewegungen profitieren.“

„Du hast immer und von jedem Ort der Welt aus Zugang und Überblick über dein Wallet“

Natürlich kann sich jeder über Kryptowährungen sein eigenes Bild machen, doch jenseits davon treten ein paar sehr pragmatische Gründe hervor: Die Negativzinsen der Europäischen Zentralbank sind für viele Menschen zum Problem geworden: Immer mehr Banken müssen zwangsweise diese Kosten an die Kunden weiterreichen.

„Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank“- „Die Kreditinstitute sprechen oft lieber von einem Verwahrentgelt“

>>Verivox<<

„Einige Banken reichen die Negativzinsen, die sie selbst auf Einlagen bei der Europäischen Zentralbank zahlen, an ihre Privatkunden weiter. Die Kreditinstitute sprechen oft lieber von einem Verwahrentgelt. … Als Reaktion auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank haben schon zahlreiche Banken und Sparkassen Negativzinsen auf Tagesgeld eingeführt.“

Steigende Bankgebühren: „Als Reaktion auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank“

Innerhalb des Euro-Raums lassen sich Negativzinsen nur noch schwer umgehen. Kreditinstitute die diese Kosten nicht weiterreichen, könnten selbst recht schnell in Schwierigkeiten geraten. Nicht immer sind bei Gebühren die Auswirkungen von Negativzinsen ersichtlich.

„Kontoführungspreise werden teilweise massiv verteuert“ – „Um indirekt die Strafzinsen an die Kunden weiterzugeben“

>>Die Welt vor dem Geldinfarkt von Markus Miller (Buch) <<

„Kontoführungspreise werden teilweise massiv verteuert, Servicegebühren eingeführt und Preise für Schließfächer deutlich angehoben. Diese Maßnahmen werden ergriffen, um indirekt die Strafzinsen an die Kunden weiterzugeben.“

„Servicegebühren eingeführt und Preise für Schließfächer deutlich angehoben“

Die Negativzinsen werden auf absehbare Zeit im Euroraum bleiben. Ansonsten müssten verschiedene – eigentlich überschuldete – Staaten erhebliche Summen für die Zinsen aufbringen, was einige von ihnen direkt in eine Staatsschuldenkrise oder Pleite schlittern ließe. Zudem haben viele Unternehmen große Kredite laufen und können nur durch Negativzinsen am Leben bleiben.