Warum Linux die Welt beherrscht

Screenshot twitter.com Screenshot twitter.com

Quell-Offene Software regiert die Welt – oder beinahe fast. Von Serverfarmen, über mobile Betriebssysteme und schicke Chromebooks-Laptops bis hin zu Navigationssystemen und sogar dem Autoradio: Überall arbeiten im Hintergrund freie Programme und Betriebssysteme. Selbst in sensible Bereiche dringt – mehr und mehr – Opern-Source vor.

Wenn Drohnen von Viren betroffen sind

>>Spiegel<<

„US-Drohnen im Einsatz: Unbemannte Kampfmaschinen … einige der Rechner, die zur Steuerung der Fluggeräte benutzt werden, von einem Computervirus befallen wurden.“

„Von einem Computervirus befallen wurden“

Auch US-Drohnen brauchen ein Betriebssystem um überhaupt fliegen zu können und genau jenes wurde mit einen Computer-Virus befallen. Allerdings war der Urheber wohl keine feindlich gesonnene Macht, sondern es handelte sich um einen sogenannten Keylogger-Virus. Nur irrtümlich hatte es dem Virus dorthin verschlagen: Doch augenscheinlich mit fatalen Konsequenzen. Eine Reihe von fähigen Hackern waren nötig, um das Problem zu beheben. Das Schadprogramm muss sich dabei als sehr hartnäckig erwiesen haben, denn anscheinend waren auch einige Rettungssysteme betroffen. Seither sollen die meisten Drohnen wohl mit Linux fliegen. Unabhängig davon, hat die amerikanische Marine den selben Schritt vollzogen.

Drohnen: Amerikanische Marine setzt auf Linux

>>WinFuture<<

„Die US-Navy wird im Hinblick auf bestimmte Steuerungssysteme und Drohnen nicht mehr länger auf Windows, sondern auf Linux setzen.“

„Drohnen nicht mehr länger auf Windows – Sondern auf Linux setzen“ 

Noch höher als Drohnen je fliegen können, kämpft man „extrem weit oben“ mit ganz ähnlichen Problemen. Auch in der Internationalen Raumstation schlagen sich Astronauten und Kosmonauten mit sehr irdischen Computerviren herum.

„ISS wurde von Windows auf Linux umgestellt“

>>PC-Welt<<

„ISS wurde von Windows auf Linux umgestellt … Im Jahr 2008 war es auf dem Laptop eines russischen Kosmonauten auf der ISS zu einer Infektion mit dem Wurm W32.Gammima.AG gekommen. Durch den Umstieg auf Linux seien derartige Gefahren künftig auf ein Minimum beschränkt.“

Internationale Raumstation: „Umstieg auf Linux“

>>Augsburger Allgemeine<<

„Die fränkische Gemeinde Dettelbach musste Lösegeld für die Freigabe von EDV-Daten zahlen, nachdem sie Opfer einer heimtückischen Schadsoftware wurde.“

„Gemeinde Dettelbach musste Lösegeld für die Freigabe von EDV-Daten zahlen“

Von der kleinen Gemeindeverwaltung, über militärische Drohnen bis hin zur Internationalen Raumstation reicht das Verbreitungsgebiet von Schadprogrammen. Die entscheidende Frage dabei lautet: Ob aus solchen Vorfällen die richtigen Konsequenzen gezogen werden? Trotz diverser Sicherheitsbedenken laufen auf vielen Behördenrechner – nach wie vor – Programme und Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Jedoch manchmal erfolgt der Umstieg auch aus sehr trivialen Gründen.

„Cern wirft Microsoft raus“

>>Der Standard<<

„Cern wirft Microsoft raus, wechselt auf Open Source Forscher wollen „Kontrolle zurückerlangen“ – Lizenzkosten zuletzt explodiert“

Cern: „Kontrolle zurückerlangen“

Beim „Cern“ handelt es sich nicht nur um ein kleines Labor, sondern um ein international aufgestellte Großforschungseinrichtung mit tausenden Rechnern: Ob die steigenden Lizenzkosten dabei der alles entscheidende Grund oder nur der – sprichwörtliche Tropfen – der das Fass zum überlaufen brachte, bleibt letztlich reine Spekulation.

Windows: Teure Lizenskosten

Besonders bei Sicherheitseinrichtungen – oder bei sensiblen Daten – sollten eigentlich immer Betriebssysteme und Programme verwendet werden: Die tatsächlich Sicherheit gewährleisten können. Deshalb führt eigentlich auch kein Weg an quell-offener Software vorbei. Allerdings setzt auch bei Deutschen Behörden langsam ein Umdenken ein: Denn auch die Bundesagentur für Arbeit stellte ihre Computer – kaum öffentlich beachtet – von Microsoft auf Linux um.

„Windows NT und Internet Explorer mangelnde Kompatibilität mit aktuellen Medieninhalten“

>>WinFuture<<

„Als Grund wird die in Kombination aus Windows NT und Internet Explorer mangelnde Kompatibilität mit aktuellen Medieninhalten sowie moderner Hardware genannt. Linux hingegen biete stabiles Betriebsverhalten, hohe Sicherheit und weitreichende Anpassungs- und Konfigurationsmöglichkeiten“

„Linux hingegen biete stabiles Betriebsverhalten“ 

Zu Erklärung: Bei Windows NT handelt es sich um ein Kernel eines Betriebssystem. Es wurde Anfang der 1990er Jahr (vielleicht auch Ende der 1980er Jahre) entwickelt und bildet noch heute die Grundlage von aktuellen Windows-Betriebssystemen.

Umstieg auf Linux erfolgt meist still und leise

Der Weggang von Microsoft findet dabei häufig still und leise statt. Meist sind es nur dürftige Pressemitteilung die – kurz und knapp – die Sachlage schildern: Die Gründe sind dabei nahezu identisch: Neben der Sicherheit, spielt auch gewissermaßen die „Daten-Souveränität“ eine immer wichtigere Rolle.

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up