Der ehrwürdige lange Wanderweg Lausitzer Landweg führt auch am ehemaligen Revier des Räuberhauptmann Karasek vorbei. Und noch heute ist die Legende um einem verborgenen Schatz verbreitet. Denn der erfolgreiche Räuber soll mitten im Wald in einer Räuberhöhle gelebt haben.

Räuberhauptmann Karasek: „Treffpunkt der Räuberbande“ – „Sage vom vergrabenen Beutegut/Schatz“

>>Gemeinde Leutersdorf<<

„Einst Lausitzer Landweg („Lange Leitung“ Teilstück Jonsdorf – Leutersdorf/ Folge/ Zeile – Bleichteiche). … Er wurde 1912 vom Verband „Lusatia“ e.V. angelegt. Er kommt von Hainewalde und führt noch auf dieser Ortsflur am Jägerhaus (Jagdhütte) vorbei. … Vorbei geht es am Weißen Stein, der Karasekhöhle, mit der Hinweistafel zur Geologie (Quarzgang + Quarzfelsen) und auch zum legendären Räuberhauptmann Karasek (Treffpunkt der Räuberbande, Sage vom vergrabenen Beutegut/Schatz).“

Räuberhauptmann Karasek: Wo sich die legendäre Karasekhöhle befindet?

Noch heute ziehen die Geschichten rund um den legendären Räuberhauptmann Karasek die Menschen in ihren Bann hinein. Dabei sind die Parallelen zum englischen Gegenstück Robin Hood unverkennbar. Auch dieser zeichnet sich durch eine romantische Heldengeschichte aus.

Robin Hood: „Wundervolle Geschichte über einen romantischen Helden“

>>Rich Dad Poor Dad Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen von Robert T. Kiyosaki (Buch) <<

„Ich erinnere mich noch genau, wie man uns in der Schule die Geschichte von Robin Hood und seinen Gefährten erzählte. Meinem Lehrer gefiel diese wundervolle Geschichte über einen romantischen Helden, so einem Typ wie Kevin Costner, der die Reichen bestahl und den Armen gab. Für meinen reichen Vater war Robin Hood kein Held. Er nannte Robin Hood einen Gauner. Robin Hood mag schon lange tot sein, aber seine Anhänger leben weiter.“

„Reichen bestahl und den Armen gab“ – „Geschichte von Robin Hood und seinen Gefährten erzählte“

Der Mythos des edlen Räubers ist bis heute allgegenwärtig. Auch Johannes Karasek hat sich einen Verhaltenskodex zugelegt. Er wollte unter anderen das eigene Gebiet verschonen und überwiegend nur Wohlhabende bestehlen.

„Legende vom „edlen Räuber“, der Reichen nahm und den Armen gab“

>>Karaseks Revier<<

„Besonders wichtig war ihm, dass das eigene Gebiet (Böhmische Enklave) unbedingt verschont von jeglichen Übergriffen blieb. … Dieses Gebot wurde mehrere Jahre eingehalten und man führte zahlreiche Einbrüche so unter anderem in Schirgiswalde, Schönbach, Crostau, Warnsdorf, Friedland und Sebnitz durch. Betroffen waren vor allem Faktoren (Garnhändler), Mühlenbesitzer oder Geldwechsler, also begüterte Menschen zur damaligen Zeit. Da er auch so manchen armen Schlucker (Leineweber, Häusler) hier und da einen Taler abgab, entwickelte sich daraus im Volke die Legende vom „edlen Räuber“, der Reichen nahm und den Armen gab.“

„Eigene Gebiet (Böhmische Enklave) unbedingt verschont von jeglichen Übergriffen blieb“

Der Mythos vom „edlen Räuber“ ist nach wie vor lebendig. Zwar wurde am Ende der Räuberhauptmann gefasst, doch seine Popularität hat es keinen Abbruch getan und nur dadurch wurde seine Identität gelüftet.