„Das Lausitzer Gebirge mag ich wohl am liebsten“

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Das Lausitzer Gebirge besticht weder durch seine hohen Gipfel, noch durch die Größe der Gebirgsregion. Dennoch strahlt die Berglandschaft einen Reiz aus, den sich viele nicht entziehen können. Die Kombination von zahlreichen unberührten Wäldern und wilden Gesteinsformationen, erzeugen eine Faszination, die schon viele in ihren Bann gezogen haben. Aber dies alles lässt sich nur schwer beschreiben, außer man hat es selbst erlebt.

>>Jiří Kühn<<

„Das Lausitzer Gebirge ist ein nicht besonders ausgedehntes Bergland in Nordböhmen an der deutsch-tschechischen Grenze zwischen Děčín (Tetschen) und Liberec (Reichenberg). Der kleinere Teil dieses Berglandes auf deutschem Gebiete heisst das Zittauer Gebirge. … Geologisch besteht das Lausitzer Gebirge zum grössten Teil aus Sandsteinen der oberen Kreide, die im Tertiär an vielen Stellen von glühendem Magma, das als Basalt- und Phonolitgestein erstarrte, durchbrochen worden sind. Da diese Eruptivgesteine widerstandsfähiger sind als die umgebenden Sandsteine, wurden jene durch die nachfolgende Erosion herauspräpariert, sodass das charakteristische, aus langgestreckten Rücken und aus ihnen herausragenden Kegelbergen und Kuppen bestehende Relief des Lausitzer Gebirges entstand.“

 

>>Lust auf Lausitz<<

„Vom Zittauer Gebirge (nördlicher Tail des Lausitzer Gebirges / Luzicke hory) quer durch das Lausitzer Gebirge mit den Gipfeln Lausche, Tolstejn, Jedlova bis in die Sächsische Schweiz und weiter nach Sebnitz. Unberührte Landschaften inmitten Europas, einsame Wege, beeidnruckende Natürlichkeit.“

 

>>M. Sovadina, Jizerské a Lužické hory<<

„… das Lausitzer Gebirge mag ich wohl am liebsten. Anfangs war ich misstrauisch, ja fast ein wenig ironisch. Was können das schon für „Berge“ sein, die in ihrer Höhe nicht einmal das Niveau der Mährischen Höhe erreichen? Aber schon bald wurde mir klar, dass dies echte Berge sind, nur in etwas kleinerem Maßstab. Ihre Gipfel ragen monumental über die umliegende Landschaft auf, die Steilhänge der höchsten Gipfel sind von Schuttfeldern bedeckt, aus den Wäldern ragen vielerorts Felsgebilde auf und die einzelnen Kämme und Ausläufer sind durch tiefe Täler getrennt. All dies eingehüllt in schöne Wälder, vielerorts noch mit ursprünglichen Buchenbeständen.“

 

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