Das Lausitzer Revier feiert dem Barbaratag

Screenshot leag.de

Das Lausitzer Revier feiert am 4. Dezember dem Barbaratag. Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute. Traditionelle spielt zu diesen Gedenktag das Orchester Lausitzer Braunkohle, was ausschließlich aus musikalisch begabten Bergleuten besteht.

>>Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft<<

„Senftenberg. Anfang Dezember kommen Angehörige des Lausitzer bzw. des mitteldeutschen Braunkohlen- und Sanierungsbergbaus mit zahlreichen Gästen zusammen, um die geleistete Arbeit der Bergleute zu würdigen und gemeinsam ihre Schutzpatronin, die Heilige Barbara, zu ehren.“

 

>>Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer<<

„Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf die traditionelle Barbarafeier, die wir am Barbaratag für unsere Mitglieder organisieren. Der Barbaratag wird zu Ehren der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, jährlich gegen Ende November/ Anfang Dezember gefeiert.“

 

>>Orchester Lausitzer Braunkohle<<

„1959 gründeten die musizierenden Bergarbeiter ein Bergmannsblasorchester, dessen Leitung Horst Costrau übernahm. Das Orchester spielte hauptsächlich zu Feierstunden oder Festveranstaltungen des Werkes. Bald schon hatte sich das Orchester in der Region als hervorragendes Amateurblasorchester etabliert.“

 

>>Lausitz Energie Bergbau<<

„Ich durfte bei dieser Probe dabei sein und war zugegeben überrascht, wie routiniert alles ablief, obwohl anfangs nur etwa 18 bis 20 Musiker im Raum waren. Minute für Minute ging dann die Tür auf, kam Jemand herein, packte leise und gelassen sein Instrument aus, baute alles zusammen, setzte sich auf seinen Platz und stimmte mit ein. Wache, im Alltag Ingenieur im LEAG-Veredlungsbetrieb und im Orchester-Vorstand für die Finanzen verantwortlich, hat mir das schnell erklärt. Seine 62 Mitstreiter kommen – wenn nicht bereits im Rentenalter – nach der Arbeit, nach der Uni, nach der Schule zur Probe. Und, das kommt erschwerend hinzu, sie kommen nicht nur aus Hoyerswerda und der näheren Umgebung. Bis aus Dresden und Görlitz reisen sie an. Man muss die Musik und das Musizieren in einer Gemeinschaft schon sehr lieben, um das auf sich zu nehmen. Für Wache selbst, der seit der ersten Klasse musiziert und dem Orchester auch die Treue hielt, als er 15 Jahre lang nicht in der Braunkohle gearbeitet hat, ist die Musik nicht nur eine Freizeitbeschäftigung. Das Musizieren entspanne ihn, erzählt er mir.“

 

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