Ermordung von christlichen Priestern: „Wenn es um den religiösen Fundamentalismus geht“

Screenshot catholicherald.co.uk

Gläubige Christen und insbesondere Priester – die sich als solche in aller Öffentlichkeit zu erkennen geben – leben zunehmend gefährlich. Immer wieder kommt es zu Übergriffen gegen Christen und das teilweise mit tödlichen Ausgang. Dabei nimmt die Gefahr durch hier tätige Islamisten beständig zu.

>>Radio Vatikan<<

„Bei einem Messerangriff in Kairo ist ein koptisch-orthodoxer Priester getötet worden, meldet die Katholische Nachrichten-Agentur. Über den Gesundheitszustand eines weiteren verletzten Priesters gibt es bislang keine Informationen. … Die koptischen Christen in Ägypten sehen sich immer wieder Gewaltverbrechen ausgesetzt. Sie bilden die größte christliche Gemeinschaft in dem nordafrikanischen Land mit etwa sieben bis zehn Millionen Mitgliedern bei insgesamt 95 Millionen Einwohnern.“

 

>>taz<<

„Entsetzt schauen die Augen durch das kleine, vergitterte Fenster. Deutlich zeichnet sich im Halbdunkel des Lagerraums der katholischen Privatschule in Manouba, einem Vorort von Tunis, ein riesiger Blutfleck ab. Dort wurde am Freitagmittag die Leiche des polnischen Priesters und Finanzverwalters Marek Marius Rybinski gefunden, der Schädel mit einem Hammer eingeschlagen, die Kehle durchgeschnitten, nachdem das Opfer schon tot war. Es sei die Tat „einer faschistisch-terroristischen Gruppe“, heißt es in einer Erklärung des tunesischen Innenministeriums. Jeder im Land weiß, wer gemeint ist: radikale Islamisten. … Auf der Straße davor hatte eine Gruppe Jugendlicher zur Schweigeminute gegen „den Fanatismus“ gerufen. Ein Stück weiter die Avenue Bourguiba hinunter kam es zu einer Kundgebung für eine strikte Trennung von Staat und Religion. Spontan versammelten sich dutzende von Islamisten, um die Demonstranten zu beschimpfen. Die Nerven liegen in Tunesien blank, wenn es um den religiösen Fundamentalismus geht. Freitag vor einer Woche versammelten sich mehrere dutzend Anhänger einer kleinen salafistischen Gruppe vor der Synagoge der Hauptstadt und schrien antisemitische Parolen. In Sousse, Kairouan und Bizerte wurden Bars, die Alkohol verkaufen, sowie Bordelle angegriffen und teilweise verwüstet.“

 

>>Welt<<

„In Berlin haben drei Jugendliche einen 39-Jährigen wegen einer Kette mit Kreuzanhängern, die er um den Hals trug, angegriffen. Wie die Polizei der WELT mitteilte, war der Mann in gebrochenem Deutsch mit den Worten „Was soll das?“ auf die beiden christlichen Holzkreuze angesprochen worden, dabei zeigten die Angreifer auf seinen Hals.“

 

>>n-tv<<

„In Berlin ist der Pfarrer einer französischsprachigen Gemeinde getötet worden. Pater Alain-Florent Gandoulou sei am Donnerstagabend nach einem Streit mit einem Mann tot in seinem Büro aufgefunden worden, teilte die Organisation Frankophone Katholische Gemeinden in der Welt (CCFM) auf Facebook mit. Die Berliner Polizei bestätigte den Fund eines getöteten Mannes in der Kirche im Bezirk Charlottenburg.“

Zustände wie sie in anderen Teilen der Welt beinahe schon alltäglich sind, schwappen durch die vielen zugezogenen islamischen „Religionskrieger“ auch in das christliche Europa über. Selbst das offene Tragen christlichen Symbolen in der Öffentlichkeit, birgt bisweilen schon Gefahren für Leib und Leben. Das Christentum wurde schon infolge der islamischen Expansion aus den Nahen Osten fast vollständig verdrängt und nun sind schon Gläubige hierzulande nicht mehr sicher.

 

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