Finanzen – Arme Rentner versus Reiche Beamte: Die tickende Pensionsbombe

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Innerhalb der Deutschen Rentenversicherung existiert ein sogenannter Schattenhaushalt: Niemand kennt deren genauen Umfang und Deutsche Rentenversicherung schweigt sich hierzu aus. Aber es liegt noch viel mehr im Argen.

Zwischen Schattenhaushalte und Pensionsbomben

Beamte bekommen statt einer kümmerlichen Rente: Eine sehr hohe Pension, dessen finanzielle Leistungen ein Vielfaches über der normalen Rente liegen: Diese enormen Summen gefährden mittlerweile sogar die finanzielle Existenz des Staates.

„Jede zweite Altersrente in Deutschland liegt unter 900 Euro“

>>Manager Magazin<<

„Mehr als jede zweite Altersrente in Deutschland liegt unter 900 Euro und damit unterhalb der definierten Armutsgrenze, wie kürzlich eine Anfrage im Bundestag ergab.“

Rentner leben entweder auf Harz-IV-Nivau oder knapp darüber

Bedeutet: Die allermeisten Rentner leben entweder auf Harz-IV-Nivau oder knapp darüber. Das jetzige Rentensystem wird von verschiedenen Seiten in Zange genommen. Das Renteneintrittsalter und die Steuerlasten steigen, während gleichzeitig die Rentenzahlungen zusammen gestrichen werden. Nichtsdestoweniger haben Politiker das Umlagesystem von der Rentenversicherung: Als eigene „Schwarze Kasse“ zweckentfremdet – Stichwort: Versicherungsfremde Leistungen.

„Versicherungsfremde Leistungen sind Rentenbestandteile“

>>Deutsche Rentenversicherung (PDF-Datei) <<

„Versicherungsfremde Leistungen sind Rentenbestandteile, für die keine oder – im Verhältnis zur Leistung – nur geringfügige Beiträge eingezahlt wurden. Dazu gehören zum Beispiel Kinderberücksichtigungszeiten, Anrechnungszeiten, Ersatzzeiten, die höhere Bewertung beruflicher Ausbildungszeiten oder auch bestimmte Auffüllbeträge. Die versicherungsfremden Leistungen werden im Wesentlichen über den Bundeszuschuss finanziert.“

Versicherungsfremde Leistungen: Die schwarze Kasse der Rentenversicherung

Versicherungsfremde Leistungen: Außer einer kurzen Definition, sind von der Deutschen Rentenversicherung keine nennenswerten Informationen hierüber zu finden. Selbst auf direkte Nachfragen schweigt sie sich zum Thema aus, obwohl es jede Menge politischer Sprengstoff birgt. Aber alleine der Satz: „Die versicherungsfremden Leistungen werden im Wesentlichen über den Bundeszuschuss finanziert.“ Was genau aber „im Wesentlichen“ eigentlich bedeuten soll? Genaue Zahlen will die Deutsche Rentenversicherung jedenfalls nicht nennen, stattdessen versteckt man sich lieber hinter vermeintlich unklaren „Definitionen“ .

Griff in die Rentenkasse: „800 Milliarden“ an Euro

>>Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner<<

„Seit der zwangsweisen Enteignung der Rentenrücklagen im Jahre 1955 durch die damalige Regierung Adenauer sind bis 2018 ca. 800 Milliarden € für Gesamtstaatliche politische Entscheidungen aus der Rentenkasse genommen worden, die die jeweiligen Bundesregierungen nicht aus Steuermitteln gedeckt hat. Diese Beträge haben allein die RV-Einzahler finanziert!“

Versicherungsfremde Leistungen: „Aus der Rentenkasse genommen“

Da sich die Deutsche Rentenversicherung weigert genau Zahlen herauszugeben, gibt es nur – mehr oder weniger – genaue Schätzungen über die versicherungsfremden Leistungen. Tatsache aber dürfte sein: Politiker die – Rentenversicherung als Schwarze Kasse – verwenden, sie selbst wollen allerdings mit der gesetzlichen Rentensystem nichts zu tun haben.

„Menschen in diesem Land bis 70 arbeiten zu lassen“

>>Stern<<

„Politiker diskutieren darüber, die Menschen in diesem Land bis 70 arbeiten zu lassen, sie selbst können unter bestimmten Umständen schon mit 56 in Pension gehen – und zwar bei vollen Bezügen. „Nirgendwo sonst gönnen sich die Politiker derart generöse Privilegien wie bei der eigenen Altersversorgung“, kritisiert der Steuerzahlerbund.“

Beamte: „Schon mit 56 in Pension gehen“

Weder Politiker, noch Richter und nicht einmal der einfache Beamte will mit der Rentenversicherung irgendwas zu tun haben. Statt Rente, erhalten sie steuerfinanzierte Pensionen – ohne jemals etwas eingezahlt zu haben. Ein Leben auf Steuerzahlerkosten – sprichwörtlich – von der Wiege bis zur Bahre. Die unterschiedliche Altersversorgung werfen auch rechtliche Fragen auf: Die Gewaltenteilung greift hier nicht einmal mehr auf dem Papier. Exekutive, Legislative und Judikative beziehen keine Renten, sondern Pensionen. Natürlich ist es leicht die Altersbezüge zu Kürzen: Solange es einen nicht selbst betrifft und genau das findet regelmäßig statt.

„Rentenniveau soll bis 2030 auf 43 Prozent absinken“

>>Focus<<

„Stand jetzt gilt: Das Rentenniveau soll bis 2030 auf 43 Prozent absinken, während das Pensionsniveau weiter bei 71,75 Prozent liegt. Und das ist nur eines von vielen Privilegien der Beamten, die am Ende der Steuerzahler finanzieren muss.“

„Privilegien der Beamten“

Wobei die 71,75 Prozent des Pensionsniveau sich auf das Letzte – meist höchste – Beamteneinkommen bezieht. Ein ganzes Buch reicht kaum aus, um die Ungleichbehandlung von Rentnern und Pensionären aufzulisten. Doch die finanziellen Forderungen der Pensionäre, entwickelt sich – mehr und mehr – zu einen ernsthaften Problem: Das sogar die Existenz des Staates bedroht.

38,5 Milliarden jedes Jahr an Pensionen – Nur die Spitze des Eisbergs

>>Zeit<<

„Bis zum Jahr 2050 wird der Staat 1,3 bis 1,4 Billionen Euro für Pensionen berappen müssen. Im Moment zahlt der Bund im Jahr 38,5 Milliarden.“

„1,3 bis 1,4 Billionen Euro für Pensionen“

Diese Zahlen dürften aber unvollständig sein: Denn die allermeisten Beamten sind nämlich nicht beim Bund, sondern bei dem Bundesländern beschäftigt. Das föderale System bietet hierzu ideale Möglichkeiten: Um missliebige Angaben zu verschleiern. Auch diverse Schattenhaushalte – wie der von Rentenversicherung – mehren dem Verdacht, dass aus dem Rentenbeiträge auch Pensionen bezahlt werden. Nervus Rerum, eine echte Reform des Pensions-System dürfte nahezu ausgeschlossen sein: Niemand in Amt und Würden hat ein Interesse daran.

 

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