Kriminelle Banden: „Verpisst euch das ist unsere Straße“

Screenshot millealm.wordpress.com

Falschmeldungen schnell zu erkennen, ist bei der Masse an Informationen im Netz eine Herausforderung. Es gibt allerdings einige Methoden, mit denen sich ein Teil der sogenannten Fakes identifizieren lassen. … Es muss nicht immer eine gefälschte Meldung sein, die für Desinformation sorgt. Auch ein im falschen Zusammenhang geteiltes Foto kann als „Fake“ bezeichnet werden.“ So der selbsternannteFaktenfinder“ auf seiner eignen Webseite. Das sogenannte „Wahrheitsministerium“ nimmt es allerdings selbst, mit der Wahrheit nicht so genau. Wie die Kriminalität systematisch verschwiegen wird.

>>Staatsfunk I „Faktenfinder“ <<

„Unter dem Titel „Masseneinwanderung bedeutet Messereinwanderung“ sammelt eine Internetseite der AfD-Bundestagsfraktion Meldungen über Kriminalfälle. Auf „Messereinwanderung.de“ führen eine „Karte des Schreckens“ und eine Liste mit „aktuellen Fällen“ Delikte auf, bei denen Messer genutzt wurden. Grundlage dafür sind Polizeimeldungen und Medienberichte. … Der ARD-faktenfinder hat Fälle stichprobenartig untersucht. Unter den jüngsten Vorkommnissen werden zum einen Taten wie der Messerangriff eines Syrers in Wiesbaden aufgeführt, die von Ausländern begangen wurden. Zum anderen umfasst die Liste der „aktuellen Fälle“ aber auch Delikte von deutschen Tätern. So teilte die Polizei zum Fall einer räuberischen Erpressung im niedersächsischen Delmenhorst auf Anfrage mit: „Es besteht keinerlei Migrationshintergrund.“ Stattdessen handelt es sich bei dem Tatverdächtigen laut Polizei „um einen deutschen Staatsangehörigen, der in Deutschland geboren wurde“. Das gleiche gilt für den Messerangriff auf einen 21-Jährigen im südhessischen Birkenau. Auf Anfrage sagte ein Polizeisprecher, dass der messerstechende Täter ein hierzulande geborener Deutscher ist.“

Es besteht keinerlei Migrationshintergrund.“ – Leider steht das so: Nicht in der dazugehörigen Pressemitteilung der Polizei. Zur Identität oder Herkunft, werden keinerlei Angaben gemacht. Eine weiteres beliebtes Thema ist: “ …deutschen Staatsangehörigen, der in Deutschland geboren wurde… “ Viele „Deutsche“ mit Migrationshintergrund leben teilweise in der Dritten oder gar Vierten Generation hier, haben ausländische Namen und sprechen kaum Deutsch. Eine Integration findet de-facto nicht statt und die dazugehörigen Probleme: Vertuschen, indem die Herkunft der Täter systematisch verschwiegen wird. Zugleich ist der staatliche Rundfunk eifrig bemüht, seine politisch-korrekte „Wahrheit“ von der medialen Kanzel zu predigen. Im üblich überheblichen Beamtensprech, wird versucht an nichtigen Details, die offenkundigen Fakten ins exakte Gegenteil zu verkehren.

>>Staatsfunk II „Faktenfinder“ <<

„Gegenden, in die sich Anwohner oder Polizisten nicht mehr hineintrauen – gibt es sie in Deutschland? … Nach den Vorfällen sollte ein Untersuchungsausschuss klären, ob rechtsfreie Räume auch in Nordrhein-Westfalen existierten. Die Polizei kam zu dem Schluss, dass es keine Stadtviertel gebe, die die Beamten aus Angst vor ausländischen Banden nicht mehr betreten. … Der ehemalige Innenminister Ralf Jäger wehrte sich später im Landtag gegen den Vorwurf und betonte, dass „No-Go-Areas“ weder in Deutschland noch in Nordrhein-Westfalen existierten: „Unsere Polizei geht da hin, wo sie gebraucht wird.“

Eine merkwürdige Logik: Nach Verständnis des staatlichen Runfunks, existieren deshalb keine „No-Go-Areas“ weil die Polizei sich dort noch hineintraut. In diese Gebiete rückt eine schwer bewaffnete Polizei, nur noch in Mannschaftsstärke aus. Neben den obligatorischen Handfeuerwaffen, gehören mittlerweile – wie beim Militär – vollautomatische Maschinengewehre immer häufiger zum Standard. Hingegen: Die örtliche Bevölkerung ist diesen Gangstern schutzlos ausgeliefert.

>>Focus<<

„Wer auf U-Bahnhöfen in R.s Einflussbereich Drogen verkaufen wollte, konnte hier Lizenzen erwerben. 40 Euro sollen die Standorte am Tag gekostet haben, sagt eine Neuköllner Beamtin mit Clan-Expertise. … Auf Einladung der Neuköllner Abgeordneten Nicola Böcker-Giannini (SPD) tourt Geisel durch den Norden Neuköllns, um sich ein Bild von der Lage zu machen. … „Die nehmen den gesamten Bürgersteig ein“, sagt Bärmann. Böttcher sagt: „Diese Leute glauben, Sie sind hier der Ordnungsfaktor.“ Wenn die Polizei oder das Ordnungsamt einschritten, heiße es oft „Verpisst euch, das ist unsere Straße“. Nie sei die Polizei hier ohne Schutzwesten und schwere Bewaffnung unterwegs, kein Funkwagen fahre allein zu einem Einsatz in der vor allem von Zuwanderern aus dem arabischen Raum bewohnten Gegend um die Sonnenallee, sagt Böttcher. Selbst die Aufnahme einfacher Verkehrsunfälle eskaliere schnell in Zusammenrottungen von 60 Anwohnern, die die Beamten bedrängten und beschimpften. … Geisel war einmal Bürgermeister des Ostberliner Arbeiterbezirks Lichtenberg, er wohnt im bürgerlichen Stadtteil Karlshorst. Seit bald zwei Jahren ist er Innensenator und hat sich schon einmal nachts von Mitarbeitern des Landeskriminalamts Berlin durch die Sonnenallee fahren lassen. „Da ist mir manche Illusion abhanden gekommen, über das, was ich früher für Folklore hielt“, sagt er. … Böttcher möchte zusätzlich die Agentur für Arbeit einbeziehen, um Transfergeldbeziehern, die mit Bargeld Luxusautos und Eigentumswohnungen erwerben, schneller beizukommen. Doch selbst erfolgversprechende Strategien sind langwierig. Derweil rollen auf den Bezirk mit hoher Geschwindigkeit neue Probleme zu. Seit einiger Zeit werben arabische Clans gezielt junge Geflüchtete an, oft Minderjährige und noch öfter selbst drogensüchtig. „Vieles, was ich heute gesehen habe, macht mich total nachdenklich und ich habe keine schnellen Antworten“, sagt Geisel nach der abschließenden U-Bahnfahrt durch Nordneukölln, während der der Gruppe auf U-Bahnhöfen Drogenverkäufer und Konsumenten begegnen.“

Jenseits der staatlichen Verklärung, zeichnet die Realität ein ganz anderes Bild: Alleine in Berlin findet ungefähr alle 3,5 Stunden ein Messerangriff auf eine Person statt. Kriminelle Banden kontrollieren ganze Straßenzüge. Es sind Zustände, die sich praktisch von amerikanischen Ghettos nicht mehr unterscheiden.

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up