Turris Mox: Der modular Open-Source-Router

Screenshot tech.ihned.cz

Das tschechische Unternehmen >>Turris Omnia<< hat einen modular aufgebauten Router den >>Turris Mox<< entwickelt. Der Router basiert auf den Prinzip des Open-Source und wurde großenteils durch eine Spendenaktion finanziert.

>>Heise online<<

„Die Basisplatine, kurz „Mox A“, des Routers beherbergt die 1,2-GHz-Dual-Core-CPU (Marvell Armada 3720), 512 MByte DDR3-Arbeitsspeicher, 8 MByte SPI-Flash sowie jeweils einen Gigabit-Ethernet- und USB-3.0-Anschluss. Weiter existiert ein MicroSD-Slot, von dem auch gebootet werden kann, wenn zum Beispiel Softwareerweiterungen mehr als 8 MByte Betriebssystemspeicher erfordern. Ohne Erweiterungsmodule benötigt das Modul laut CZ.Nic 2 bis 3 Watt Leistung. … Das Mox B bietet Platz für eine Mini-PCI-Express-Karte. Es nimmt unter anderem die WLAN-Karten für den Router auf. Zusätzlich ist es für Mobilfunkmodems auf der Platine vorbereitet – ein SIM-Steckplatz ist bereits aufgelötet. Mit dem Mox C wird der Router um vier Gigabit-LAN-Anschlüsse erweitert – es bringt den gleichen Funktionsumfang wie der interne Switch des Turris Omnia und bietet somit professionelle Switching-Funktionen wie VLAN-Tagging. Das Mox D bringt einen SFP-Steckplatz mit, das beispielsweise (G)PON-Module für Glasfaser-Anschlüsse aufnimmt. Die Module werden über einen 64-Pin-Anschluss von der Basisplatine kaskadiert.“

Durch die verschiedenen Module kann der Router auf die individuellen Bedürfnisse angepasst und bisweilen auch erweitert werden.

>>Caschys Bog<<

„So gibt es zum einen die Hauptplatine (A), die den Rechenkern, Arbeitsspeicher, Anschlüsse für die Stromversorgung, den WAN-Port und einen PCIe-Bus für die weiteren Module bietet. Ebenso scheint es ähnlich zum Raspberry Pi GPIO-Pins (General Purpose Input Output) zu geben, auf die allerdings nicht weiter eingegangen wird. Es gibt ein Board mit mPCIe-Anschluss (B) für WLAN oder eine SSD sowie Platz für eine SIM-Karte, über die beispielsweise LTE-Fallback funktionieren könnte. Auch gibt es ein LAN-Board mit vier GBit-Anschlüssen (C), und ein Board mit einem SFP-Port als Uplink für größere Switches (D).“

 

>>Linuxnews.de<<

„Der Turris MOX kann unter anderem als Router, Access-Point oder Storage-Lösung konzipiert werden. Das eigens entwickelte Betriebssystem Turris OS 4.0 bietet eine grafische Oberfläche, um das Netzwerk zu konfigurieren, Storage hinzuzufügen oder verschiedene Dienste wie VPN, automatisierte Updates oder einen Honeypot in Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus kann Turris OS 4.0 externe Speichermedien zu einem RAID zusammenfügen und Nextcloud installieren.“

 

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Bild: nordvpn.com
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