Vertuscht: Der Lynchmord an Muammar al-Gaddafi! (1)

Screenshot youtube.com Screenshot youtube.com

Nach dem gewaltsamen Tod des früheren libyschen Machthabers und Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, versinkt das Ölreiche Land bis heute im Chaos und im Bürgerkrieg. Und das mit ausländischer Beteiligung wie etwa die der Türkei, Frankreichs, Italiens, Deutschlands und der USA.

___________________

Von Guido Grandt

___________________

Viele der einst zerrissenen Stämme, die Gaddafi zusammenschloss, um eine Nation zu schaffen, stehen sich heute feindlich gegenüber. Westliche Politiker streben die wirtschaftliche, militärische und politische Hoheit über das Öl an. Oder anders ausgedrückt: Das Land wird ausgeplündert, denn die Begehrlichkeiten sind groß.

Lügen und noch einmal Lügen

Bis heute sind die tatsächlichen Umstände des Todes Gaddafis nicht richtig aufgeklärt. Es wird vertuscht und gelogen.

Rückblick: Im Februar 2011 kam es zu landesweiten Aufständen in Libyen. In der Folge verlor Machthaber Muammar al-Gaddafi, der seit einem unblutigen Militärputsch (1969 bis 1979) bis dahin über das Land herrschte, weite Teile des Ostens an die Rebellen.

Im März 2011 führten nach einer UN-Resolution eine Allianz aus den USA, Kanada und mehreren westeuropäische Staaten Luftangriffe auf Libyen durch, um eine Flugverbotszone durchzusetzen.

Gaddafi selbst wurde seit dem 27. Juni 2011 als mutmaßlicher Kriegsverbrecher und wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ mit einem weltweiten Haftbefehl gesucht. Auch von der neuen Regierung, die ihn am 22. August 2011 absetzte.

So sieht die „offizielle“ Version von der Ergreifung und des Todes von Gaddafi aus

Am 20. Oktober 2011 wurde der frühere libysche Machthaber aufgespürt und getötet. Die genauen Todesumstände sind bis heute nicht ganz aufgedeckt und bleiben zweifelhaft.

Offiziell heißt es dazu, dass Gaddafi, der sich nach dem Fall von Tripolis in seiner Heimatstadt Sirte verschanzt hatte, versuchte am 20. Oktober 2011 in einem Autokonvoi aus der belagerten Stadt zu fliehen, wurde jedoch von NATO-Flugzeugen beschossen.

Die Syrer verrieten Gaddafi – NATO Syrien

Rami El-Obeidi, Chef des Geheimdienstes der libyschen Übergangsregierung, gab an, dass die NATO durch den syrischen Geheimdienst den genauen Aufenthaltsort des früheren libyschen Machthabers mitgeteilt bekam.

Als Gegenleistung sollte sich das Atlantische Bündnis aus innersyrischen Konflikten heraushalten. Das geschah, wie wir wissen, jedoch nicht. Damit verrieten die Syrer Gaddafi und die NATO Assad.

So soll Gaddafi getötet worden sein

Nachdem Gaddafis Konvoi von NATO-Flugzeugen heftig beschossen wurde, suchte dieser Schutz in einer Betonröhre eines trockenliegenden Kanals. Doch Rebellen – Kämpfer des „Nationalen Übergangsrates“ – spürten ihn auf, nahmen ihn gefangen und misshandelten ihn.

Dabei wurden Gaddafi mehrere stark blutende Wunden zugefügt. Sein Sicherheitschef Mansur Dao, der sich bei ihm befand, wurde verhaftet.

Nach Darstellung des Übergangsrats starb Gaddafi in den Stunden danach an einem Kopfschuss. Die Kugel soll ihm im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Rebellen auf dem Transport ins Krankenhaus getroffen haben. Andere wiederum erklärten, der frühere Machthaber sei hingerichtet worden.

Offene Fragen zu einem „Kriegsverbrechen“

Doch genau diese Darstellung lässt Fragen offen, genauso wie das Obduktionsergebnis. Die genaue Aufklärung der Todesumstände Gaddafis forderten schon vor Jahren sowohl der UN-Menschenrechtsrat als auch der Internationale Strafgerichtshof.

Die UN-Kommission, die schließlich eingesetzt wurde, konnte 2012 nach eigenen Angaben nicht feststellen, ob im Zusammenhang mit Gaddafis Tod und der seines Sohnes ein Kriegsverbrechen begangen wurde.

In einem Bericht heißt es dazu, dass sie zwar verletzt gewesen seien und bei ihrer Gefangennahme noch lebten, „starben aber während ihrer Gefangenschaft durch die Thowars (revolutionäre Kämpfer).“

Im 2. Teil zeige ich Ihnen die „andere“ Geschichte über den Tod Gaddafis auf!

–W E R Β U Ν G–

Loading...
WP Tumblr Auto Publish Powered By : XYZScripts.com
Scroll Up