Afghanische Staatsgelder für Kampf gegen den Hunger freigeben

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„Die Bundesregierung hat nichts gelernt aus 20 Jahren Krieg in Afghanistan und dem Desaster beim Abzug aus Kabul. Während des sinnlosen NATO-Krieges wurden täglich 300 Millionen Dollar verballert und mehr als 200.000 Afghanen getötet sowie 59 Soldaten der Bundeswehr. Heute muss die Bevölkerung am Hindukusch hungern, auch weil afghanische Staatsgelder in Banken in Deutschland eingefroren sind. Die Bundesregierung muss die Gelder umgehend freigeben für den Kampf gegen den Hunger und für humanitäre Hilfe statt Hunger weiter als Waffe einzusetzen im fatalen Irrglauben, damit die Taliban zu treffen“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss und Sprecherin für Internationale Politik.

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Von Sevim Dagdelen

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Dagdelen weiter:

 „Als Konsequenz aus dem verbrecherischen Krieg der westlichen Militärallianz in Afghanistan mit den vielen Kriegsverbrechen auch von NATO-Staaten muss die Bundesregierung die Auslandseinsätze der Bundeswehr stoppen, allen voran die seit fast zehn Jahren andauernde Intervention in Mali an der Seite der früheren Kolonialmacht Frankreich. Die deutschen Soldaten werden von der Bevölkerung in Mali zunehmend als Besatzer erlebt und müssen umgehend und dauerhaft aus der Sahel-Region abgezogen werden statt aus ideologischen Gründen am Verbleib festzuhalten.“