Alltag in Bildungseinrichtungen: Sexuelle Gewalt & Pornofilme

Screenshot tiniandynasty.com

Pädophile Umtriebe und Sexuelle Gewalt prägen für viele Kinder den Schulalltag: Auf diese Weise kommen mitunter Kinder viel zu früh mit der Sexualität in Berührung, was sich negativ auf die Entwicklung auswirken kann. Außerdem stellt dies einen tiefen Eingriff in das Erziehungsrecht der Eltern da. Allerdings gibt es sehr wohl Alternativen, zu der allseits gepredigten Schulpflicht.

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Es geht um sexuelle Gewalt. Und zwar, das ist das Neue an der Untersuchung im Auftrag des hessischen Kultusministers, hauptsächlich um jene Übergriffe, die zwischen Gleichaltrigen stattfinden. In der Schule, auf der Straße, auf Partys. In Wort, Schrift, Bild, in handgreiflichen Taten. Die Resultate bestürzen. Nur ein Fünftel der Jugendlichen hat keine Erfahrung mit sexueller Gewalt. Das größte Risiko tragen Mädchen. Dreißig von 100 wurden schon mindestens einmal an Po oder Busen begrapscht, zehn von 100 an der Scheide angefasst, drei zum Geschlechtsverkehr gedrängt oder gezwungen.“

 

>>Spiegel<<

„Der 23-jährige Kompositionsstudent der Hochschule für Musik und Theater München fand es nicht ungewöhnlich, dass der Unterricht im Schlafzimmer seines Professors stattfand. Er wunderte sich auch nicht, dass zu Beginn der Einzelstunde ein Porno lief. Nichts Neues, er kannte das schon. Er erinnerte sich an die Worte des Professors, man könne im Verhalten der Darsteller viel über die Oper lernen. Ungewöhnlich war diesmal, dass die Freundin des Professors auftauchte, ihr Kleid abstreifte, dem Studenten die Hose aufknöpfte und ihn oral stimulierte. Währenddessen saß der Professor am Schreibtisch und komponierte eine Oper. Mit Texten von Franz Kafka. Er habe sich unwohl gefühlt, wird der Student 14 Jahre später der Polizei sagen. Die Pornofilme habe er als widerlich empfunden, aber er habe sich nicht gewehrt, aus Angst, der Professor werde seine Zukunft zerstören. Er wird von einem Nervenzusammenbruch berichten, von Albträumen, Schuldgefühlen und einem Sexualleben, das ab diesem Vorfall von Aggressivität geprägt gewesen sei.“

Machtposition: Lehrer, Hochschullehrer oder Professoren haben die Möglichkeit, die Zukunft eines Kindes oder das Leben einer Familie zu zerstören. Sexuelle Gewalt in Bildungseinrichtungen ist ein altbekanntes Phänomen, was mehr oder weniger stillschweigend toleriert wird.

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen Hausunterricht verboten ist und eine strikte Schulanwesenheitspflicht gilt. Die geht auf das Reichsschulpflichtgesetz von 1938 zurück. … Die Defense Association, die in den Vereinigten Staaten erreicht hat, dass Homeschooling inzwischen in allen 50 Bundesstaaten gestattet ist, steht nicht allein in ihrem Beistand für Schulboykotteure. Auch andere Organisationen sind aktiv. In den Bundesstaaten Georgia und Tennessee haben sogar die Parlamente Resolutionen verabschiedet, um die deutsche Regierung zu einer Lockerung der Schulpflicht zu bewegen.“

 

>>Oya<<

„Homeschooling ist fester Bestandteil der neuseeländischen Bildungslandschaft und erfreut sich mit derzeit rund 6000 Kindern, die dies praktizieren, einer gewissen exklusiven Popularität. Da jedes soziale Phänomen seine kulturellen Wurzeln hat, muss man die Existenz und die Anerkennung dieses Bildungswegs im Kontext der historischen Entwicklung des Landes sehen. Schon allein die heutigen geografischen Bedingungen – rund vier Millionen Einwohner unterschiedlichster Ethnien auf einer Fläche, die etwa zwei Drittel so groß wie die von Deutschland ist – führen zu infrastrukturellen Herausforderungen, die mit der Bereitstellung von Schulungszentren welcher Art auch immer nicht bewältigt werden können. Dazu gesellt sich die Geschichte der Besiedelung des Landes, die ursprünglich von einem äußerst liberalen Geist geprägt war: Die meisten neuzeitlichen Siedler kamen aus Großbritannien und gestanden gemäß dem Motto »Leben und leben lassen!« sich selbst und ihrem Umfeld ein hohes Maß an geistiger Freiheit zu. Das schlug sich auch in dem einigermaßen fairen Umgang mit der Maori-Kultur nieder, die sich auf der Insel seit hunderten von Jahren etabliert hatte. Sich der Bedeutung des Bildungszustands einer Nation bewusst, rief die Regierung Neuseelands im Jahr 1877 ein Bildungs­gesetz – den »Education Act« – ins Leben, das festschrieb, auf welche Weise Kinder zu Bildung gelangen sollten und konnten. Die genannten Umstände machen es nachvollziehbar, dass Abschnitte in den Education Act eingefügt wurden, die den Eltern das Recht zusicherten, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, solange sie den Beweis antreten konnten, dass »das Kind genauso regelmäßig und in der gleichen Qualität wie an einer staatlichen Schule« ausgebildet werden würde. Hierzu gab es ein festgeschriebenes Antrags- und Überprüfungsverfahren, das, abgesehen von wenigen Ausnahmen, immer im Wohlwollen für die Antragstellenden ausgelegt wurde. Diese Gesetzgebung behielt ihre Gültigkeit für über 100 Jahre. Mit dem Education Act von 1989, in dessen Absatz 21 die Festlegungen von 1877 sinngemäß wiederholt wurden, sind sie erneuert und präzisiert worden. Alle diese Fakten sind von der Internetseite des neuseeländischen Bildungsministeriums abrufbar – das Was und Wie eines Antragsverfahrens bezüglich Homeschooling ist dort erschöpfend dargelegt.“

Bildung muss nicht zwingend in staatlichen Bildungseinrichtungen – sprich Schulgebäuden – vermittelt werden. Insgesamt zeichnet sich das staatliche Schulsystem mit Verwaltungen, Minister, Immobilien, verbeamteten Lehrern und vielen mehr, durch eine unbeschreibliche Ineffizienz aus. Eltern müssen für Schulveranstaltungen, Schulfahrten, Schulmaterialien, Nachhilfe und Kleidung – wie für Sportunterricht – enorme finanziellen Summen aufwenden. Außerdem haben Eltern keinen Einfluss darauf, was in den Schulen vorgeht: Nicht jedes Kind erzählt – aus verständlichen Gründen – nicht jeden sexuellen oder gewalttätigen Übergriff. Das Aufsichtspersonal in den Schulen ist häufig geneigt wegzusehen oder wegzuhören. Damit wird das im Grundgesetz verankerte Recht der Eltern unterhöhlt: Große Teile der Erziehung von Kinder findet in staatlicher Obhut statt.

 

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