Kryptowährungen & Staatlicher Vermögenszugriff: „Indem man das Geld von jenen nahm, die noch etwas hatten“

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Das Reichsnotopfer von 1913, die Zwangsanleihen der Jahre 1922 und 1923, über die Vermögensabgabe von 1949 bis hin zur Investitionshilfegesetz aus dem Jahr 1952 und Investitionshilfeabgabe im Jahre 1982. – Kurzum: Immer wenn der Staat sich verzockt hat, greift er in die Taschen seiner Bürger.

Staatlicher Vermögenszugriff: Warum Kryptowährungen im Weg stehen

Da die Pläne einer Vermögensabgabe sind offensichtlich schon sehr weit fortgeschritten: Dadurch geraten Kryptowährungen immer stärker unter Druck. Tatsächlich kommen Kryptowährungen diversen geldpolitischen Plänen durchaus in die Quere und immer mehr Marktplätze und ganze Währungen werden schlicht verboten.

„Telegram-Chef erklärt Kryptoprojekt im Streit mit SEC für gescheitert“

>>t3n<<

„Telegram-Chef erklärt Kryptoprojekt im Streit mit SEC für gescheitert – Telegram hatte sich bei seinem ICO entsprechend auch nicht an private Anleger gerichtet, sondern ausschließlich professionelle Investoren in den Blick genommen, die die Risiken kennen und einschätzen können.“

Wenn Kryptowährungen geldpolitischen Plänen in die Quere kommen

Das Unternehmen hat dazu auch eine Stellungnahme veröffentlicht: Ein Gericht hat dem Unternehmen – mehr oder weniger – offen verboten eine Kryptowährung auf dem Markt zu bringen. Anders als viele andere Kryptowährungen sollte diese sich speziell an professionelle Investoren richten. Auf lange Sicht hätte solch eine Währung vielen etablieren staatlichen Währungen durchaus gefährlich werden können. Andere staatliche Entscheidungen gehen in eine ganz ähnliche Richtung.

„Bitmixer.io: Größter Bitcoin-Mixer ab sofort geschlossen“

>>BTC-ECHO<<

„Bitmixer.io: Größter Bitcoin-Mixer ab sofort geschlossen“

Bitcoin-Mixer: Wenn Anonymität unerwünscht ist

Einige Kryptowährungen sind komplett anonym, andere vollkommen Transparent und Bitcoin beinhaltet – vereinfacht – beides. Aus jenen Grund haben sich sogenannte „Bitcoin-Mixer“ etabliert. Verkürzt: Bitcoins werden gegen andere Bitcoins getauscht, auf diese Weise bleibt die Anonymität der digitalen Währung gewahrt.

Kriminelle Organisationen sind auf Kryptowährungen nicht angewiesen

Offiziell werden diese staatlichen Eingriffe mit Kriminalität und Geldwäsche begründet, die aber näherer Betrachtung kaum standhalten: Kriminelle Organisationen haben faktisch ganze Gebiete für sich reklamiert und kaufen ungeniert beinahe ganze Straßenzüge auf. Die Bekämpfung von Kriminalität läuft vielmehr unter ferner liefen ab.

Staatliche Beobachtung: Auch Edelmetalle stehen unter Druck

Der unterschwellige Kampf gegen Kryptowährungen ist vielmehr unter ganz anderen Vorzeichen zu verstehen. Neben Edelmetallendie genauso unter Druck stehen – stellen Kryptowährungen ein praktikables-alternatives Zahlungsmittel da: Alleine dieser Grund ist vollkommen ausreichend.

„Zeigen auch Staaten in der Vergangenheit immer wieder Ablehnung für das dezentrale Geld“

>>Blocktrainer.de<<

„Neben einzelnen reichen Persönlichkeiten, zeigen auch Staaten in der Vergangenheit immer wieder Ablehnung für das dezentrale Geld. Was ist ihr Problem? Das Problem ist das Dezentrale, eine Eigenschaft, die den Bitcoin unkontrollierbar macht. Natürlich können die Reichen und Mächtigen selbst Bitcoin kaufen, aber sie würden damit den Bitcoin, die unaufhaltbare Macht erst richtig stärken.“

Kryptowährungen: „Was ist ihr Problem? – Das Problem ist das Dezentrale“ 

Geld ist nicht nur einfach Geld, sondern zugleich immer auch eine Machtdemonstration. Schon in der Antike bildeten die Münzen das Konterfei des jeweiligen Herrschers ab. Daran hat sich bis heutigen Zeit nichts Grundlegendes geändert. Durch einfaches Drucken von Geld wurden schon seit jeher Staatsausgaben finanziert. Jedes alternatives Zahlungsmittel stellt somit also indirekt die Machtfrage.

Jedes alternatives Zahlungsmittel stellt somit indirekt die Machtfrage

In der heutigen Zeit findet sich der Euro faktisch seit 2010 unter Dauerrettung wieder. Vereinfacht: Durch die Schaffung von immer neuen Geld wird die Währung künstlich am Leben gehalten. Die expansive Geldpolitik wird durch Eingriffe in die Wirtschaft noch weiter befeuert, weil diese zusätzlichen Ausgaben nicht durch Steuerausgaben gedeckt werden können. – Kurzum: Solange Euro als Währung in der Breite akzeptiert wird, solange bleibt das Euro-Kartenhaus auch stehen. Trotzdem sind Negativzinsen unausweichlich: Deshalb verlangen immer mehr Banken auf Sparguthaben negative Zinsen ab.

„Bundesregierung hat offenbar Zweifel an der Rechtmäßigkeit sogenannter Negativzinsen“

>>Zeit<<

„Die Bundesregierung hat offenbar Zweifel an der Rechtmäßigkeit sogenannter Negativzinsen.“

Steuern – Gebühren – Abgaben – Negativzinsen – Inflation

Tatsächlich steht die Rechtmäßigkeit sogenannte Negativzinsen auf ziemlich wackligen Beinen. Einkommen und Vermögen werden also nicht nur durch Steuern, Gebühren und Abgaben belastet, sondern zusätzlich noch durch Negativzinsen und die stetig steigende Inflation. Zudem finden sich offensichtlich bereits viel weitreichendere Pläne in der Regierungsschublade wieder.

„Immobilien – die Angst vor der Vermögensabgabe“

>>Focus<<

„Immobilien – die Angst vor der Vermögensabgabe … Wer über Eigenheim oder Vermögen verfügt, sollte also hellhörig sein. Denn mit dem Gedanken, an das Ersparte zu gehen, spielen viele Politiker immer wieder.“

„Wer über Eigenheim oder Vermögen verfügt, sollte also hellhörig sein“

Die Angst vor einer Vermögensabgabe ist durchaus berechtigt: Dazu wurde bereits ein umfassendes Bundesgutachten erstellt. Der Ablauf dürfte sich an den zahlreichen historischen Vorläufern orientieren.

Immer wenn der Staat sich verzockt hat: Dann greift er in die Taschen seiner Bürger

>> Die Plünderung der Welt von Dr. Michael Maier (Buch) <<

„In Deutschland gab es solche »Vermögensabgaben« im 20. Jahrhundert überraschend häufig. Es begann mit einem »Wehbeitrag« im Jahr 1913 und führte über das »Reichsnotopfer« im Jahr 1919, die »Zwangsanleihe« von 1922/23, die »Vermögensabgabe« 1949 bis zum »Investitionshilfegesetz« von 1952 und zur »Investitionshilfeabgabe« im Jahr 1982. Anlass, Zweck und Durchführung verliefen stets nach demselben Muster: Zu hohe Schulden – verursacht durch Kosten für einen Krieg oder Wirtschaftskrisen – wurden abgebaut, indem man das Geld von jenen nahm, die noch etwas hatten.“

„In Deutschland gab es solche »Vermögensabgaben« im 20. Jahrhundert überraschend häufig“

Kurzum: Immer wenn der Staat sich in der Geschichte verzockt hat: Dann greift er in die Taschen seiner Bürger. Da die Pläne einer Vermögensabgabe offensichtlich schon sehr weit fortgeschritten sind, geraten Kryptowährungen immer stärker unter Beobachtung. Zwar ist es leicht bei Immobilien eine Grundschuld einzutragen oder vom Konto Geld abzubuchen: Doch die Enteignung von Kryptowährungen dürften so leicht nicht möglich sein. Zudem würde eine Vermögensabgabe das Misstrauen in staatliche Währungen noch weiter vorantreiben, was zugleich Kryptowährungen aufwerten würde. Vereinfacht: Je mehr Güter und Dienstleistungen in Kryptowährungen gehandelt werden, desto Sinnloser fallen geldpolitische Maßnahmen aus.

 

–W E R Β U Ν G–

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