Raumpatrouille Orion: Wenn der Staatsfunk auf Streife geht

Screenshot youtube.com

Das StaatsfernsehenARD“ produzierte zusammen mit dem ehemaligen französischen GegenstückOffice de Radiodiffusion Télévision Française“ die Sierie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ was offensichtlich eine erfolglose Kopie des Originals >>Raumschiff Enterprise<< darstellte. Schon Mitte der 1960er Jahre zeigte sich im skurrilen Machwerk, die ganze Einfallslosigkeit des Staatsfunks. Selbst der Prolog ist zum verwechseln des Originals >>Raumschiff Enterprise<< ähnlich. Die „Raumpatrouille“ ging auch nur klägliche sieben mal auf Streife, danach wurde nicht nur die Serie, sondern das gesamte Format – Science Fiction – eingestellt – und zwar bis heute. Während sich um Star Trek eine regelrechte Fangemeinde bildete und bis heute existiert, würde das Staatsfernsehen das deutsche Gegenstück vermutlich am liebsten in Gänze von der Bildfläche verwinden lassen wollen. Aber damit bei weiten nicht genug.

>>Staatsfunk „Nordeutscher Rundfunk“ <<

„Die Firma Revell aus Nordrhein-Westfalen gehört in Deutschland zu den großen Herstellern von Modellbausätzen aus Kunststoff: Autos, Schlachtschiffe, Flugzeuge: „Egal, ob Kinder oder Erwachsene, hier kann jeder seiner Leidenschaft nachgehen und sich Träume erfüllen“, heißt es in der Selbstdarstellung. … Das Unternehmen verbreite Unwahrheiten über die NS-Vergangenheit und leiste rechtsextremen und esoterischen Verschwörungstheorien im Kinderzimmer Vorschub. Inzwischen hat das Modellbau-Unternehmen auf die Kritik reagiert: Ein Bausatz, der einem Ufo ähnelt, werde nicht mehr ausgeliefert, teilte eine Sprecherin des Unternehmens aus Bünde in Ostwestfalen am Montag mit. Stein des Anstoßes ist eine Art „Fliegende Untertasse“, die unter dem Namen „Flying Saucer Haunebu II“ für 49,99 Euro im Spielwarenhandel erhältlich ist: ein waffenstarrender Rundkörper, gekennzeichnet mit dem Balkenkreuz der Luftwaffe des Dritten Reiches, das aus Zwillingsgeschützen auf Fantasie-Flugzeuge feuert.“

Das selbsternannte Erziehungsfernsehen hat ein neues Thema entdeckt: Die Reichsflugscheibe Haunebu II aus der NS-Zeit. Ungeachtet dessen, gibt es eine ganze Reihe von Flugzeugen aus der Nazi-Vergangenheit, die nur als unfertige Prototypen oder halbfertige Pläne das Kriegsende mitlebten. Trotzdem werden sie bis heute – weltweit – als Modelle nachgebaut und manche von denen können sogar wirklich fliegen.

>>Staatsfunk „Nordeutscher Rundfunk“ <<

„Doch damit ist die Kritik nicht vom Tisch. Denn: Wer die Begriffe „Haunebu“ oder „Flugscheibe“ in eine Suchmaschine oder die Maske großer Videoportale eingibt, ist nur wenige Klicks entfernt von rechten Esoterikern oder Verschwörungstheorien. Rechte Verschwörungstheorien können nach Auskunft des Hamburger Verfassungsschutzes auch in Kreisen der zum Teil als rechtsextrem geltenden Reichsbürger angetroffen werden.“

Das ganze erinnert mehr an einen Kampf der Ideologien. Der Staatsfunk fährt eine Medienkampagne, um damit einen Modellbauhersteller einzuschüchtern. Diese Einschüchterung hat aber nicht Adolf Hitler, sondern der selbst ernannte öffentlich-rechtliche Rundfunk selbst zu verantworten. Aber damit nicht genug: Der Staatsfunk ist so ideologisch verblendet, dass sogar völlig ungeniert der Geheimdienst unkommentiert zu Wort kommen kann.

 

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