Schulpflicht auf Abwegen: „Pflicht der Eltern ihre Kinder vor religiöser Indoktrination zu schützen“

Screenshot komonews.com

Immer weniger Lehrer sind bereit unter den schlechten Bedienungen an staatlichen Schulen zu unterrichten. Folge: Massiver Unterrichtsausfall. Aber auch der Begriff „Bildung“ bekommt immer neue Definitionen: Demonstrationen unter der Rigide der Schulpflicht, zwangsweiser Moscheebesuch und umstrittene Besuche von KZ-Gedenkstätten.

>>Focus<<

„Wegen Unterrichtsausfällen oder Vertretungsstunden bei fachfremden Lehrern konnten in diesen Klassen zum Halbjahr in einzelnen Fächern keine Zeugnisnoten erteilt werden. Besonders betroffen sind nach Angaben des Thüringer Bildungsministeriums Grund- und Regelschulen. Vor einem Jahr hatten noch 478 Klassen Lücken in den Halbjahreszeugnissen – fast 150 weniger als in diesem Jahr. Das geht aus Zahlen des Bildungsministeriums hervor. Zuvor hatte die „Thüringische Landeszeitung“ darüber berichtet. Dass es Schulklassen gibt, in denen in einzelnen Fächern zum Schulhalbjahr keine Zeugnisnoten erteilt werden konnten, sei ein Symptom für die großen Herausforderungen, vor denen das Thüringer Schulsystem stehe, erklärte ein Sprecher des Bildungsministeriums am Donnerstag.“

 

>>Stimme.de<<

„Die heutige Info-Veranstaltung der AfD auf dem Friedensplatz wirft ihre Schatten voraus. Man habe sich dazu entschlossen, die sechste Unterrichtsstunde ausfallen zu lassen, sagt der Schulleiter des Mönchseegymnasiums, Andreas Meyer – teilweise fällt auch der auch Nachmittagsunterricht aus. Das Mönchseegymnasium ist eines von drei Gymnasien in der Nähe des Friedensplatzes, auch Robert-Mayer- und Theodor-Heuss-Gymnasium sind in der Nähe. „Es gibt die AfD-Veranstaltung und eine Gegenkundgebung, die Situation ist unübersichtlich und für uns schwierig einschätzbar“, sagt der Schulleiter. … Gegen die AfD-Aktion ruft das Netzwerk gegen Rechts gemeinsam mit Schülern der drei Heilbronner Innenstadt-Gymnasien um 13 Uhr zu einer eigenen Kundgebung auf dem Friedensplatz auf. Das Motto: „Am Montag nach der Schule? Gemeinsam aktiv gegen Rassismus!“. Geplant sind Redebeiträge und Musik. Die Veranstalter erwarten 150 Teilnehmer.“

 

>>Berliner Morgenpost<<

„Alle Schüler in Deutschland sollten nach Ansicht der Linken-Chefin Katja Kipping die Möglichkeit zum Besuch einer KZ-Gedenkstätte haben. „Erinnerungskultur lebt von der aktiven Teilhabe aller“, sagte Kipping unserer Redaktion aus Anlass des Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar. „Und in diesem Sinne steht Bildungspolitik heute auch vor der Aufgabe sicherzustellen, dass allen Schülerinnen und Schülern der Besuch einer Gedenkstätte ermöglicht wird.“ Entsprechende Programme könne die Stiftung des Bundes „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ anbieten, so die Linken-Politikerin.“

 

>>Humanistische Pressedienst<<

“ Von: Dr. Jochen Lengerke 1. Nov 2016 Schlagworte: Religionen Schulen Kommentare: 33 blaue_moschee_istanbul.jpg Die Blaue Moschee in Istanbul Foto: © Frank Nicolai Die Blaue Moschee in Istanbul Mehrere Medien schrieben bereits über den Fall: In Rendsburg meinte die Lehrerin einer 7. Gymnasialklasse, es sei sinnvoll, mit ihren Schülern die benachbarte Moschee zu besuchen. Es handelte sich um eine Aktion im Rahmen des Geographie-Unterrichts, Thema: „Der Orient – Machtfaktoren Wasser und Erdöl“. Einem 13-jährigen Schüler verboten dessen Eltern den Besuch in der Moschee aus weltanschaulichen Gründen. Das zog ein Bußgeldverfahren nach sich: Der Junge habe die Schule geschwänzt. Dabei ist es das Recht – ja sogar die Pflicht – der Eltern, ihre Kinder vor religiöser Indoktrination zu schützen. Und genau das: Indoktrination ist Zweck einer jeden Moschee, eines jeden Tempels, einer jeden Kirche. Es wäre naiv anzunehmen, die Verantwortlichen der Moschee gestatte den Besuch der Schüler ohne missionarische Hintergedanken…. Interessant ist weiterhin die Haltung der Schule. Der Vater des Jungen hatte die Anfrage gestellt, ob sein Sohn nicht während des Besuches am Unterricht in einer anderen Klasse teilnehmen könne. Das wurde abgelehnt. Da fragt man sich, welche Intention dahinter steht – warum zwingt die Schule ihre Schüler gegen den Willen der Eltern zum Moschee-Besuch? Wird das gegenüber dem Islam als Kotau gesehen, dessen Ausführung sich aus Gründen der political correctness niemand entziehen darf? In diesem Fall wäre ein Disziplinarverfahren gegen die Schulleitung angemessen sein.“

Bei soviel „religiöse Indoktrination“ ist es wenig verwunderlich, dass da wenig Zeit zum Lernen bleibt. Besonders bizarr wirken die Veranstaltungen zum Besuch von KZ-Gedenkstätten: Denn die heutige Schulpflicht stammt in ihren Ursprüngen aus der NS-Zeit. Aber auch die Demonstrationspflicht für schulpflichtige Kinder steht dem kaum nach. Das staatliche Schulsystem verkommt immer mehr zu Indoktrinationanstalten, wo Bildung nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

 

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