Blackout: „Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden“

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Nach 24 Stunden ohne Strom hätten wir katastrophale Verhältnisse.“ So die Aussage des Präsidents des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Viel ausführlicher wird da eine Ausarbeitung des Deutschen Bundestags.

„Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet“

>>Deutscher Bundestag (PDF-Datei) <<

„Die Folgenanalysen haben gezeigt, dass bereits nach wenigen Tagen im betroffenen Gebiet die flächendeckendeund bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit (lebens)notwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sicherzustellen ist. Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet, der grundgesetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden. Damit verlöre er auch eine seiner wichtigsten Ressourcen – das Vertrauen seiner Bürger.“

„Damit verlöre er auch eine seiner wichtigsten Ressourcen – das Vertrauen seiner Bürger“

Kein Strom – folglich auch kein Mobilfunknetz und kein Internet: Und ohne Kommunikation, lässt sich auch keine Hilfe herbei rufen. Fehlende Sicherheit in Verbindung mit Mangelversorgung von Lebensmittel: Das kann sich zu einen sehr gefährlichen Gemisch entwickeln. Plünderungen und bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen können die Folge sein. Irgendwie scheint auch beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe langsam zu dämmern: Das da ein Problem vorhanden sei.

„Warnsystem ist in großen Teilen auch vom Strom abhängig“

>>Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe<<

„Unser Warnsystem ist in großen Teilen auch vom Strom abhängig, das ist mir sehr wohl bewusst. Irgendwann ist der Akku vom Handy oder Smartphone leer. Aber das ist gar nicht das Problem. Auch die Mobilfunksendemasten brauchen Strom und haben nur eine begrenzte Batterieleistung. Da sind die Behörden vor Ort gefragt, die Kommunikation mit den Menschen aufrechtzuerhalten. Sie könnten zum Beispiel Informationspunkte einrichten, wo man hingehen kann.“

Ohne Strom – Kein Rettungswesen

Da stellen sich Fragen: Wie das in der Praxis mit den „Informationspunkten“ – insbesondere auf den flachem Land – eigentlich aussehen soll? Wie lange soll die Reise zu den „Informationspunkten“ denn dauern? Wie soll die Sicherheit auf den Weg dahin gewährleistet werden?

UKW-Abschaltung: Wenn das Radio stumm bleibt

Allgemein ist der Blackout ein schönes Fallbeispiel dafür, dass die rechte Hand einer Behörde nicht weiß, was sie linke Hand eigentlich tut. Von „oben“ verordnet, wird die UKW-Abschaltung vorangetrieben und alles soll komplett durch DAB-Plus ersetzt werden. Nur DAB-Plus erfordert viel mehr Sendestationen und Sendeleistung, außerdem ist es viel Störanfälliger, bei einen gleichzeitig höheren Stromverbrauch. Eine einzelne UKW-Sendestation deckt einem Umkreis von ungefähr 30-40 Kilometern ab und viel mehr dürfte der Katastrophenschutz ohne nicht bewältigen. Alles was darüber hinaus geht, würde praktisch in paar Tagen in bürgerkriegsähnlichen Zuständen versinken. Genau in solchen Situationen, stellen sich ganz existentielle Fragen, vergleichbar wie am Ende des Zweiten Weltkrieges: Verlasse ich Haus und Hof und bringe mich selbst inklusive meiner Familie – vielleicht sogar im Ausland – in Sicherheit und gebe alles Andere faktisch zur Plünderung frei? Oder bleibe ich an Ort und Stelle und nehme alle Risiken – inklusive Verlust des eignen Lebens – in Kauf?

Stromausfall und Bürgerkriegsähnliche Zustände: Wenn die Sicherheit zusammenbricht

Mittlerweile betrachtet selbst das Ausland äußerst Misstrauisch den Deutschen-Energiewende-Sonderweg: Raus aus der sicheren Energieversorgung. Die Nachbarstaaten sichern ihre Netze immer mehr vor der „Deutschen Energiewende“ ab und wollen so verhindern, bei einem Massenblackout: Mit in den Abgrund gerissen zu werden. Genau hier tun sich auf Fragen auf: Wie soll Tschechien und Polen in dieser Situation mit den „EnergiewendeFlüchtlingen“ verfahren? Denn während die Energiewende – hinzu Stromausfällen und Blackouts – mit einen religiösen Eifer voran getrieben wird, scheint dieser politisch-behördliche Eifer, beim Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe noch nicht so richtig angekommen zu sein.

Wie geht das Ausland mit Deutschen „Energiewende-Flüchtlingen“ um?

>>Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe<<

„Das fängt ganz banal zu Hause mit Kerzen und Streichhölzern an. … Jeder Haushalt sollte einen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser anlegen.“

Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe oder „Amt für Streichhölzer und Kerzen“ ?

Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe oder böswillig, das „Amt für Streichhölzer und Kerzen“ gibt eigentlich nur banale Tipps, die eher an einen Campingausflug – und weniger an einen Katastrophenfall – erinnern ab. Ansonsten wird pauschal auf die Eigenverantwortung verwiesen. Aber es zeigt eben auch: Die Verantwortlichen der Energiewende, wissen nicht was das Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe tut und andersherum. Ein weiteres Beispiel ist die Bevorraten von Diesel für Notstromaggregate: Durch die Beimischung von Ökotreibstoff in Dieselkraftstoff, besitzt dieser kaum noch über Lagerfähigkeit. Nach ein paar Monaten muss er getauscht oder aufgebraucht werden.

Beimischung mit Ökotreibstoff: Die geringe Haltbarkeit von Diesel

Die Energiewende hin zu Stromausfällen zeigt: Die Verantwortlichen arbeiten eher gegeneinander und wälzen alle Risiken auf die Bürger ab. Öffentliche-Sicherheit: Im Katastrophenfall ist sich sodann jeder selbst der Nächste.

 

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