„Den Marsch durch die Institutionen“ – Welche Ämter werden die radikalen Klimaprotestler zukünftig bekleiden?

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Cottbuser Kunstmuseum verstärkt Sicherheitsvorkehrungen“ – Mit dieser Überschrift soll offenkundig Normalität vermittelt werden. Der „Klimaprotest“ tritt in eine radikale Phase ein. Ob nun Bilder- oder Straßenstürmer, kaum eine Aktion kommt ohne Gewalt oder Vandalismus aus. Was treibt dieser Menschen an? Und noch wichtiger: Wo werden diese meist Jugendlichen oder jungen Erwachsenen später landen? Zumindest scheint bei denen Gewalt ein probates Mittel zu sein.

„Wer bestimmt, wie viel Gewalt okay ist?“

>>Spiegel<<

„Wer bestimmt, wie viel Gewalt okay ist? – Aktivisten vor dem von ihnen mit Brei beworfenen Gemälde »Getreideschober« von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam: Die Idee des Bilderattentats ist eine alte … „

„Die Idee des Bilderattentats ist eine alte“

>>Der Tagesspiegel<<

„Wegen einer Blockade durch eine radikale Klimaschutz-Aktionsgruppe, die sich „Unfreiwillige Feuerwehr“ nennt, ist das Lausitzer Braunkohlekraftwerk Jänschwalde am Montag für einige Stunden teilweise abgeschaltet worden.“

„Lausitzer Braunkohlekraftwerk Jänschwalde am Montag für einige Stunden teilweise abgeschaltet worden“

Das Muster dieser Protestaktionen fällt nach demselben Schema aus: Meist können weniger „Aktivisten“ einem großen Schaden verursachen. Allerdings gibt es auch eine andere Seite der Betrachtung: Die Protestler rennen mit ihren Forderungen bei behördlichen Stellen offene Türen ein. Meist liegen genau diese Pläne bereits in den üblichen Schubladen bereit. Zugleich werden diese selbsternannten „Klimaaktivisten“ mit teils sehr geringen Strafen bedacht. Innerhalb der behördlichen Struktur scheint es also ein gewisses Wohlwollen zu geben. Zugleich sind aber auch weniger öffentlichkeitswirksame Aktionen zu verzeichnen.

„Fall von Sabotage“ – „Häcksler sowie ein Ladewagen wurden durch Schrauben in einem Maisfeld beschädigt“

>>Agrarheute.com<<

„In Niedersachsen kam es bei der Ernte erneut zu einem Fall von Sabotage. Ein Häcksler sowie ein Ladewagen wurden durch Schrauben in einem Maisfeld beschädigt. … Dabei entstand massiver Schaden an einem Häcksler sowie einem Ladewagen. Erst vergangene Woche kam es im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen zu einem ähnlichen Fall, wie agrarheute berichtete.“

„Fall von Sabotage“ – „Massiver Schaden an einem Häcksler sowie einem Ladewagen“

Diese Schrauben wurden mit Absicht so platziert, dass sie größtmöglichen Schaden anrichten. Die gesamte Situation ist keineswegs wirklich neu, sondern sie spiegelt lediglich eine Art von Zeitenwende wider. Und jene hat es bereits in der Vergangenheit gegeben.

„Nicht zufällig reagiert die westdeutsche Politik auf den RAF-Terrorismus“

>>Der Lotse – Helmut Schmidt und die Deutschen von Martin Rupps (Buch) <<

„Nicht zufällig spricht sich ein deutscher Bundeskanzler 1977 öffentlich für die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Europa aus und ruft damit den Widerstand gegen die »Nachrüstung« hervor, der mehr Menschen auf die Straße bringt als jedes andere Thema in der westdeutschen Geschichte. Und ebenfalls nicht zufällig reagiert die westdeutsche Politik auf den RAF-Terrorismus geradezu mit Kriegsangst, erzeugt das Sicherheitsdenken von Helmut Schmidt und den Seinen einen Gegenreflex, der das gesellschaftliche Klima liberaler und die Politik offener macht, als es ohne die Anti-Terror-Gesetze – de facto Notstandsgesetze – gekommen wäre; Joschka Fischer verdankt dieser Öffnung seinen erstaunlichen Werdegang vom Sponti zum Bundesaußenminister; er verdankt sie dem Sicherheitskomplex der Generation Helmut Schmidt.“

„Erstaunlichen Werdegang vom Sponti zum Bundesaußenminister“

Der Werdegang vom Sponti zum Bundesaußenminister ist mitnichten erstaunlich. Ohne die radikalen Proteste wären die damaligen Sicherheitsgesetze in dieser Form bestimmt nicht durchsetzbar gewesen. Diese Protestler waren – damals wie heute – immer zu richtigen Zeit an der passenden Stelle gewesen, um die Politik in die vermeintlich „korrekte Richtung“ zu lenken. Auch vor Gewalt wurde nicht zurück geschreckt.

„Beteiligte er sich als Mitglied der Gruppe „Revolutionärer Kampf“ (RK) an Demonstrationen und Hausbesetzungen“

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Joschka Fischer fing als Revolutionär an. Zwischen 1968 und 1975 beteiligte er sich als Mitglied der Gruppe „Revolutionärer Kampf“ (RK) an Demonstrationen und Hausbesetzungen. … Den Marsch durch die Institutionen begann Fischer bei der Vereidigung als hessischer Umweltminister in den legendären weißen Turnschuhen.“

„Den Marsch durch die Institutionen begann Fischer bei der Vereidigung als hessischer Umweltminister“

Der spätere Werdegang der heutigen grünen Bilder- oder Straßenstürmer scheint also vorgezeichnet zu sein und die passende „Blaupause“ liegt offenkundig auch schon bereit. Ob sie nun den Posten des Bundesaußenminister oder andere Schlüsselpositionen bekleiden, das kann letztlich offen bleiben.