Lausitzer Skulpturen: Die dreidimensionale Kunstwerke

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Die Lausitzer Skulpturen setzen häufig auf eine Verbindung zur Region: Das Material der Plastik stammt daher meist aus der Lausitz: Ob Holz, Stein oder modern wirkender Betonstahl. Neben klassischen Kunstwerken kommt aber auch die Wissenschaft in der Lausitz nicht zu kurz. Denn die handwerkliche Kunst ansehnliche Formen zu erschaffen, ist nicht nur viele Tausend Jahre alt, sondern sie erschafft dreidimensionale Kunstwerke zum Anfassen.

„Gleichberechtigte Balance zwischen der Idee der Vision und dem Material“

>>Thomas Schwarz<<

„Der Grundgedanke meines Schaffens ist die gleichberechtigte Balance zwischen der Idee der Vision und dem Material dem Werkstoff. Nur beide zusammen machen es möglich die Magie und Mystik der uralten Hölzer zu spüren und sie mit zu nehmen. Hinzu kommt die Geschichte jeder einzelnen Skulptur von ihren Jahrhunderte alten Wurzeln bis zu eben diesen zeitgemäßen Visionen.“

„Die Magie und Mystik der uralten Hölzer“

Stein und Holz als Werkstoff haben jeweils eine eigene Geschichte. Stein entsteht für gewöhnlich durch geologische Prozesse: Diese hinterlassen später ihre sichtbaren Spuren. Dazu gehören auch Einschlüsse im Gestein. Alleine anhand der Maserung lässt sich – wie bei Holz – gewissermaßen das „Wachstum“ ablesen. Dies gilt bei der späteren Bearbeitung zu berücksichtigen, deshalb ist auch jede Skulptur einzigartig. Doch die Lausitzer Skulpturen zeichnen sich insbesondere durch ihre liebevolle Fertigung aus.

„Der liebevoll gefertigte Bärchenbrunnen“

>>Rosengarten Forst<<

„Der liebevoll gefertigte Bärchenbrunnen gleich hinter dem Pavillon im Wehrinselpark gelegen, ist für Groß und Klein ein besonderer Anziehungspunkt und ein beliebtes Fotoobjekt. … Der Brunnen zeigt vier Bärchen, die am Brunnenrand sitzen und mit dem nassen Element ihr Spiel treiben. In der Mitte erhebt sich eine Säule, auf der ein weiteres Bärchen sitzt und die rechte Pfote empor hebt.“

Lausitzer Skulpturen: „Für Groß und Klein ein besonderer Anziehungspunkt“

Besonders die liebevoll gestalteten Lausitzer Skulpturen sind nicht nur ein Blickfang, sondern zugleich auch ein beliebter Anziehungspunkt. Jene schönen Plastiken laden zum Verweilen ein. Neben der reinen Schönheit der Kunst: Kommt aber in der Lausitz auch die Wissenschaft nicht zu kurz. Im Saurierpark Kleinwelka können lebensgroße Plastiken von urzeitlichen Dinosauriern besichtigt werden. Also Riesenechsen zum Anfassen. Diese entstehen aber weder aus Holz, noch aus Stein, sondern aus modernen Stahlbeton.

Lausitzer Skulpturen: Maßstabsgetreue Dinosaurier

>>Saurierpark<<

„Auf einer großen Tafel direkt neben dem Bauplatz wird die maßstäbliche und detaillierte Bauzeichnung angebracht. Der eigentliche Bau der Plastik beginnt mit dem Aushub der Fundamente. Danach wird aus Rundstahl das grobe Skelett des Sauriers geformt. Um dieses Skelett wird ein feines Drahtgeflecht gezogen, das mit einer ersten 3–5 Zentimeter starken Betonschicht bedeckt wird. Auf diese erste Schicht kommt dann eine zweite, aus der die Details modelliert werden. Während des Trocknens werden die Zähne und Krallen aus Metall gegossen. Die fertige Plastik erhält zum Schluss einen farbigen Anstrich.“

Saurierpark Kleinwelka: Der Lausitzer Dinopark

Außen herum bestehen die Dinosauriern aus Stahlbeton und im Inneren sind sie hohl. Beim Bau dieser Riesenechsen kommen verschiedene Bereiche zusammen: Klassische Handwerkskunst, Ingenieurwesen, Wissenschaft und nicht zuletzt die wichtigen Künstler: Die dem Figuren gewissermaßen Leben einhauchen.

 

–W E R Β U Ν G–

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