“Bahnstrecke würde eine wesentliche Zeitersparnis für Fahrten zwischen Dresden, Hoyerswerda und Senftenberg bringen”

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Bis 1998 gab es regelmäßige Personenzüge auf diesem Streckenabschnitt. Seitdem verkehren die Züge nur noch zwischen Dresden und Kamenz. Heutzutage müssen die Züge einen großen Umweg über Großenhain nehmen, um von Dresden nach Hoyerswerda zu gelangen. Die Schienen zwischen Kamenz und Hosena sind immer noch vorhanden, aber gelegentlich fährt hier ein Güterzug entlang. Diese Bahnstrecke könnte eine erhebliche Zeitersparnis für Fahrten zwischen Dresden, Hoyerswerda und Senftenberg bringen – jedoch müssten der Gleiskörper aus dem Jahr 1874 sowie die Bahnhöfe vorher gründlich renoviert werden, wie offizielle Angaben besagen.

“Bis 1998 rollten auf diesem Abschnitt noch regelmäßig Personenzüge”

>>Sächsische.de<<

“Bis 1998 rollten auf diesem Abschnitt noch regelmäßig Personenzüge. Seitdem pendeln Züge nur noch zwischen Dresden und Kamenz. Züge zwischen Dresden und Hoyerswerda nehmen eine große Kurve über Großenhain. … Diese Bahnstrecke würde eine wesentliche Zeitersparnis für Fahrten zwischen Dresden, Hoyerswerda und Senftenberg bringen – allerdings bräuchte zuvor der 1874 gebaute Gleiskörper nebst Bahnhöfen eine Frischekur.”

“Bahnstrecke würde eine wesentliche Zeitersparnis für Fahrten zwischen Dresden, Hoyerswerda und Senftenberg bringen”

Im Jahr 2001 fuhr auch der letzte Güterzug auf dieser Strecke. Ein Jahr später wurde sie vom Eisenbahn-Bundesamt stillgelegt und seitdem wurden schrittweise Schienen und Bahnübergänge abgebaut. Als Ersatz für den wegfallenden Zug hat das Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon) damals die neue Buslinie 103 von Bautzen nach Hoyerswerda eingerichtet. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass man nun länger als eine Stunde unterwegs ist. Aus diesem Grund zählt diese Verbindung auch zu den ersten Kandidaten des Zvons für sogenannte Plus-Busse: Busse ohne viele Zwischenhalte, die größere Orte miteinander verbinden sollen.

“Strecke Spremberg–Hoyerswerda–Bautzen”

>>Deutscher Bundestag (PDF-Datei) <<

“Die direkte Strecke Spremberg–Hoyerswerda–Bautzen ist nicht Bestandteil der Anlage 4 zum Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG). Die Länder können dennoch für die Reaktivierung von Bahnstrecken Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beim Bund beantragen.”

“Länder können dennoch für die Reaktivierung von Bahnstrecken Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beim Bund beantragen”

Sofern der politische Wille vorhanden wäre – wäre also eine Wiederherstellung der Strecke möglich. Im Allgemeinen würde die Bahnstrecke eine große Lücke im Schienennetz der Lausitz schließen. Andernfalls müssen die Züge immer einem großen Umweg nehmen.