Cottbus – Grüne Stadt mit viel Kunst und Kultur: Cottbus – Grüne Stadt mit viel Kunst und Kultur

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Die Stadt Cottbus ist zu finden an einem ehemaligen Kreuzungspunkt zweier sehr wichtiger Handelsstraßen. Eine der Straßen verband Deutschland mit Schlesien, die andere Frankfurt an der Oder mit der Stadt Dresden. Die Spuren menschlicher Besiedlung der Stadt gehen weit mehr als 2000 Jahre zurück. Bereits im 3. und 4. Jahrhundert nach Christus wurde Cottbus von germanischen Siedlern bewohnt. Dies bildeten die Anfänge der Stadt. An der Stelle, an der heute der Schlossberg zu finden ist, so vermuten es die Forscher, wurde im 10. Jahrhundert ein Burgwall errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte ließen sich unterschiedliche Siedler in Cottbus nieder und beteiligten sich stetig am Handel. Insbesondere die auf den Märkten angebotenen Tücher, die in Cottbus hergestellt wurden, waren schnell auch in Böhmen, Sachsen und Brandenburg beliebt.

Die Pest sorgte gemeinsam mit der Besatzung nach dem 30-jährigen Krieg für Zerstörung, Not und Elend. Durch die Ansiedlung der französischen Hugenotten zu Beginn des 18. Jahrhunderts erlebte Cottbus jedoch einen wirtschaftlichen Aufschwung und entwickelte sich auch im Rahmen der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts stetig weiter. So wurde die Stadt sogar zum Zentrum Niederlausitz, einer Industriestadt mit moderner Infrastruktur, Kultur- und Sozialbauten, ernannt. Nachdem Deutschland im Oktober 1990 vereint wurde, hat sich in Cottbus einiges verändert. Insbesondere die Wirtschaft und die Struktur der Stadt wurden einem Wandel unterzogen. Heute erfüllt Cottbus die Funktion eines Oberzentrums im Süden Brandenburgs.

Sightseeing – Was es in Cottbus zu sehen gibt

Bild: pixabay.com

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Cottbus bietet seinen Touristen viele grüne Ecken, in denen Entspannung pur auf dem Programm steht. Aber nicht nur das – wer die richtigen Ecken besucht, der begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Wer sich in den Branitzer Park begibt, kann hier zahlreiche Seen und Wasserläufe erkunden. Viele Besucher interessieren sich auch für den alten Baumbestand, den es so kaum noch in öffentlichen Parks in Deutschland zu sehen gibt. Faszinierend sind auch die Pyramiden aus Erde, die aus dem Wasser herausragen. Seit der Bundesgartenschau 1995 ist auch der Spreeauenpark bekannt. Die Parkfläche ist 35 Hektar groß und verbindet den Branitzer Park mit den umliegenden Grünflächen. Der Spreeauenpark eignet sich hervorragend für Familienbesuche, da neben den Themengärten auch ein großer Abenteuerspielplatz für die Kinder verfügbar ist.

Historische Sehenswürdigkeiten

Der Spremberger Turm gilt als Wahrzeichen der Stadt Cottbus. Besucher haben die Möglichkeit, den Turm gegen einen geringen Aufpreis zu besteigen und die Aussicht von oben zu genießen. Zu sehen ist von oben ganz Cottbus sowie die Lausitz und der Spreewald. Auch die Oberkirche St. Nikolai zieht Touristen aus der ganzen Welt in ihren Bann. Gebaut wurde sie im 17. Jahrhundert und beeindruckt durch die Architektur der Backsteingotik. In regelmäßigen Abständen werden in der Kirche Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen angeboten. Auch für Besichtigungen ist die Kirche selbstverständlich geöffnet.

Für Abwechslung ist auch gesorgt

Wer nach dem Schlendern durch die Parks, das Treppensteigen hoch auf den Turm und die Besichtigung der St. Nikolai Kirche Hunger bekommen hat oder einfach eine kurze Pause braucht, der sollte sich den Altmarkt unbedingt anschauen. Von gemütlichen Cafés bis hin zu schicken Restaurants finden Touristen hier alles, was ihr Herz begehrt. Architektonisch werden die Besucher der Stadt in diesem Viertel in die Zeit des Barocks entführt, die zweifellos durch die umherstehenden Häuser widergespiegelt wird.

Für Touristen, die abends noch ein besonderes Highlight suchen, sollten auch ungewöhnliche Orte wie die Spielbank Cottbus inspiziert werden. Mit ihrer besonderen Atmosphäre auch jenseits der Spieltische gilt sie längst als Geheimtipp. Mit ihren Räumlichkeiten findet sich für jeden Anlass und jedes Budget eine passende Option. Spielbanken lösen seit jeher eine große Faszination aus. Im Casino Cottbus kann man diese Welt live erleben und bei Kartenspielen gegen die Bank oder andere Mitspieler, z.B. beim Pokern, sein Können zeigen. Wenn dann noch die Regeln sitzen und die Strategie stimmt, kann der Ausflug durchaus profitabel werden. Wer auf der anderen Seite einfach die Atmosphäre genießen möchte, kann ebenfalls an der gut sortierten Bar ein Gläschen nehmen und erst mal alles auf sich wirken lassen.

Kulturelle Spots, die lohnenswert sind

Da Cottbus geschichtlich sehr geprägt ist, sind in der Stadt selbstverständlich unterschiedlichen Museen zu finden, die Aufschluss über die Vergangenheit geben. Neben dem Stadtmuseum ist bei Touristen auch das Heimatmuseen Dissen & Stary Lud sehr beliebt. Hinzu kommt das Staatstheater am Schillerplatz, welches nicht nur von außen erstrahlt, sondern seine Besucher auch durch die Inneneinrichtung und die gesamte Architektur in den Bann zieht.

Was es in Cottbus sonst noch zu unternehmen gibt

Bild: pixabay.com

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Wer nach Cottbus reist und nicht zwangsläufig den kulturellen Aspekt in den Vordergrund stellen möchte, hat trotzdem viele Möglichkeiten, die Freizeit der Reisenden zu gestalten. Sowohl für Aktivitäten unter freiem Himmels als auch für solche in geschlossenen Räumen hat die Stadt viele Angebote parat.

Zu den Highlights zählen:

  • Die Lagune
  • Das Flugplatz Museum
  • Das Branitz Schloss
  • Die Spreewald Therme
  • Der Tierpark
  • Der Erlebnispark
  • Das Stand-Up-Paddling

Warum lohnt es sich, nach Cottbus zu reisen?

Cottbus hat für jeden Besucher das passende Freizeitangebot parat. Insbesondere Geschichts- und Naturliebhaber kommen in Cottbus auf jeden Fall auf ihre Kosten. Nicht umsonst wird die Stadt als gründe Stadt mit viel Kunst und Kultur bezeichnet. Besonders die alte Architektur, die in vielen Ecken von Cottbus zu finden ist, lässt sich als Zeitzeuge der Vergangenheit definieren und ermöglicht es den Touristen, in Fantasien zu schweifen und darüber zu philosophieren, wie die ersten Siedler in der Stadt gelebt haben.

 

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