Wie Phantomstrom zukünftig die Energieversorgung sichern soll

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Phantasie- oder Phantomstromm soll die Energieversorgung der Zukunft sichern. Neben Privatpersonen sind auch viele Unternehmen von einer bezahlbaren und zuverlässigen Stromversorgung abhängig. Folge: Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Trotz dieses Gefahren: In Zukunft soll Strom – der niemals existiert hat – für eine sichere Energieversorgung sorgen. Die Erngiewende oder die „gewendete Energie“ macht so einiges Möglich.

„Traditionsteichgut Peitz“ – „Abschalten von Blöcken des Kraftwerkes Jänschwalde der bisher sichere Zukunftsplan“

>>Lausitzer Rundschau<<

„Für das Traditionsteichgut Peitz ändert sich mit dem Abschalten von Blöcken des Kraftwerkes Jänschwalde der bisher sichere Zukunftsplan. … „Durch das Abschalten der Kraftwerksblöcke steht das Wasser nicht mehr in den Hälterbecken unterhalb der Kühltürme. Deshalb müssen wieder mehr Karpfen in freier Natur aufziehen“, erklärt Gerd Michaelis. Die Verluste werden größer, da die Fischfresser gut an die Flossentiere herankommen. Und die Zahl der Prädatoren sei größer geworden um Peitz. Auch Silber- und Graureiher sowie Biber bedienen sich.“

Kohleausstieg: Das Unternehmen Peitzer Edelfisch mit keiner Silbe Erwähnung

Wenig verwunderlich: Im Gutachten der sogenannten Kohlekommission findet das Unternehmen Peitzer Edelfisch mit keiner Silbe Erwähnung. Ebenso schlecht sieht es mit anderen Lausitzer Firmen aus.

Kohlegutachten: Die Stromversorgung von Energieintensiven Unternehmen bleibt einfach ausgesparrt

>>Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ <<

„Bedeutende Branchen im Lausitzer Revier sind neben der Energiewirtschaft im industriellen Bereich die Ernährungswirtschaft, die Chemie­, Papier­, Glas­, Gips­ und Kunststoffindustrie, die Metallerzeugung und ­bearbeitung und das Herstellen von Metallerzeugnissen, insbesondere im Leichtbau.“

Kohlegutachten: Naive Phantastereien und Utopisches Wunschdenken

Zwar finden die Branchen immerhin noch Erwähnung: Doch die Tatsache, dass sich dabei um Energieintensive Betriebe handelt, die bleibt geflissentlich ausgespart. Sicherlich nicht ohne Grund: Ohne eine zuverlässige Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen sind diese Unternehmen nicht überlebensfähig – das sagt die betreffende Branche auch selbst aus. Kurzum: Der Kohleausstieg bedeutet gleichzeitig auch ein Ende dieser Arbeitsplätze. Das schon heute genau diese Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten stecken, dürfte sicherlich niemanden überraschen.

Energiewende: Zwischen „Phantomstrom“ und „Phantompolitikern“

Hinzu gesellt sich eine allgemeine Wirtschaftskrise. Schlussendlich: Beim Gutachten der Kohlekommission handelt es sich eher um eine Mischung aus unrealistischen Phantastereien und utopischen Wunschdenken. Zu allen Ungemach: Neben den Kohleausstieg, ist gleichzeitig der Ausstieg aus der Kernenergie bereits angelaufen. Die Energieversorgung soll also zukünftig Wind und Sonne sichern: Doch genau hier geht es mit den politischen Phantastereien weiter.

Wenn Politiker versuchen Energie zu Wenden

>>Dunkelflaute oder Warum Energie sich nicht wenden lässt von Frank Hennig (Buch) <<

„Die Windmüller können sich gelassen zurücklehnen und dem Trudelbetrieb ihrer Anlagen zusehen. Phantomstrom bringt Geld. … Der Phantomstrom ist aber kein Schicksal, das über uns gekommen ist, sondern Menschenwerk. Verursacht von Lobbyisten, die Politik machen – eben Phantompolitikern.“

Phantomstrom soll die Energieversorgung sichern

Phantomstrom soll die Energieversorgung sichern: Klingt vollkommen Absurd, aber genau das ist der „große Plan“ rund um die „gewendete Energie“ . Worum geht es?

Phantomstrom in der Realität: „Erneuerbare Energien übernehmen fast 65 Prozent der Nettostromerzeugung“

>>PV Magazine<<

„Erneuerbare Energien übernehmen fast 65 Prozent der Nettostromerzeugung in Deutschland“

Nur auf dem Papier – Phantomstrom: Strom der niemals existiert hat

An solchen und ähnlichen Meldungen herrscht mitnichten ein Mangel. Was hinter diesem Zahlenwerk steckt, wird indes nur sehr selten erklärt. Sonne und Wind liefern nur unregelmäßig Strom. Spitzenzeiten an Stromerzeugung wechseln sich ab mit Dunkelflauten. Nur sehr selten wird der Strom dann produziert, wann er tatsächlich gebraucht wird. Folge: Meistens wird der Strom – gewissermaßen als Abfall – ins Ausland kostspielig entsorgt oder die Windkraftanlagen einfach abgeschaltet. Dem Windmüllern kann es egal sein: Denn auch für – Nicht-Proudzierten-Strom – oder Phantomstrom bekommen sie Geld. Und genau dieser Phantasie- oder Phantomstrom soll also zukünftig die Energieversorgung sichern.

Phantomstrom: Wie Abgeschaltete Windkraftanlagen mathematisch Strom produzieren können

Ungeachtet der Realität: Können sich sogenannte „Phantompolitiker“ aber hinstellen und stolz verkünden: Das Erneuerbare Energien fast 65 Prozent der Nettostromerzeugung übernehmen. Rein Mathematisch lassen sich diese Zahlen problemlos darstellen: Jedoch dass dieses Zahlenwerk nicht viel mit der Realität zu tun hat: Das scheint indes niemanden zu stören.

 

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