Der Wandel des Klimas im Sonnensystem

Screenshot nasa.gov

Über den menschengemachten Klimawandel, herrscht in der etablierten Politik ein breiter Konsens. Forschungsgelder werden fleißig verteilt, und die Wissenschaft liefert die gewünschten Ergebnisse: Nicht selten nur deswegen, um an weitere Zuwendungen zu kommen. Also ein selbsterhaltender Kreislauf. Jenseits dieser trauten Einigkeit, gibt es auch Wissenschaftler, die naheliegendere Erklärungen für das Geschehen auf der Erde liefern. Denn ein menschengemachten Klimawandel, kann unmöglich auf zwei Planeten in unseren Sonnensystem gleichzeitig stattfinden.

>>Welt<<

„Klimaforschung“, sagt er, „ist keine normale Wissenschaft mehr. Sie wurde völlig politisiert. In den letzten Jahren besteht gar kein Interesse mehr an neuen Erkenntnissen. Man hat sich auf eine Theorie geeinigt und fertig. Das widerspricht zutiefst den Prinzipien von Wissenschaft.“ Er klingt nicht wütend, wenn er das sagt, eher ein bisschen resigniert. Angesprochen auf den „Climategate“ genannten Skandal um Datenmanipulation beim mächtigen britischen Klimaforschungsinstitut CRU (Climate Research Unit), sagt Svensmark: „Vorher dachte ich, schlimm, dass es so viel Selbstzensur unter Klimaforschern gibt. Jetzt wissen wir, es gab echte Zensur.“ Dass das CO 2 die Schuld am Klimawandel trägt, ist bei den Politikern nahezu Konsens. … Er ist einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Wolkenbildung und der kosmischen Strahlung. Kosmische Strahlung? Das kann man sich wie einen unsichtbaren Sandsturm aus dem All vorstellen, der auf die Erde niedergeht, nur dass die „Sandkörnchen“ Protonen, Elektronen und ionisierte Atome sind. Sie stammen von explodierten Sternen. Svensmark und sein Team fanden heraus, dass diese winzigen Partikel zum Entstehen der Wolken in der unteren Atmosphäre beitragen. Die Wolkendecke wiederum beeinflusst die Temperatur der Erde. Kosmische Strahlung ist nicht zu allen Zeiten gleich stark. Die Sonne beeinflusst das Geschehen. Ihre Magnetfelder erzeugen die sogenannten Sonnenwinde. Eruptionen mit einer ungeheuren Energie, eine Milliarde mal stärker als eine Wasserstoffbombe. „Je stärker das Magnetfeld der Sonne“, sagt Svensmark, „desto mehr schirmt es die Erde gegen den Partikelsturm aus dem All ab.“ Der Gedanke, dass die Sonne nicht allein durch Licht und Wärme die Erde beeinflusst, liegt nahe. Sonnenwinde sind Ströme aus geladenen Teilchen, die von der Sonne ins All wehen. Werden sie besonders heftig, stören sie den Funkverkehr und die Kommunikation mit Satelliten. Über die Folgen dieser Sonnenaktivität für das Leben auf der Erde hatte sich bereits vor 200 Jahren der deutsch-britische Astronom Wilhelm Herschel Gedanken gemacht. Ihm war ein seltsamer Gleichklang aufgefallen. In Zeiten, in denen er besonders viele Sonnenflecken durch sein Fernrohr beobachten konnte, fielen die Weizenpreise. Blieben die Flecken aus, stiegen sie an. Herschel glaubte, dass die Sonnenflecken das Getreidewachstum fördern. Diese Theorie war falsch. Doch ein Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und den Ernteerträgen könnte durchaus bestehen, indem das Magnetfeld der Sonne das Klima beeinflusst, je nachdem, ob es viel oder wenig kosmische Strahlung durchlässt. Im Laufe des 20.Jahrhunderts wurde das Magnetfeld der Sonne stärker. Der Globus war in dieser Zeit besonders gut gegen den Partikelsturm abgeschirmt. Es bildeten sich weniger kühlende Wolken, und dadurch wurde es wärmer. „Dieser Prozess“, sagt Svensmark, „erklärt den größten Teil des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts. 2005 konnte er im Laborversuch nachweisen, dass Strahlungspartikel tatsächlich Kondensationskeime erzeugen, die zur Wolkenbildung führen. In seinem Institut führte er über mehrere Jahre das sogenannte Sky-Experiment durch, er untersuchte, wie Wolken geboren werden. Im Zentrum stand dabei eine Art Nebelkammer. Teilchen, die beim Zusammenprall von Strahlungspartikeln mit Luftmolekülen entstehen und von außen in die Versuchskammer eindringen, sollten dort als Kondensationskeime dienen. In einer komplizierten Kettenreaktion produzierten sie tatsächlich Keime, um die sich winzige Tröpfchen bildeten: der Stoff, aus dem die Wolken sind.“

 

>>Focus<<

„Die Temperatur auf dem Mars steigt. Und zwar schnell. Zwischen den 70er- und 90er-Jahren waren es 0,65 Grad, um die sich die Atmosphäre erhitzte, schreiben Forscher um Lori Fenton vom Carl-Sagan-Center in kalifornien in der neuesten Ausgabe des Fachjournals „Nature“. Zum Vergleich: Die Erde erwärmte sich im vergangenen Jahrhundert um 0,7 Grad. Die Wissenschaftler verglichen Mars-Aufnahmen der Viking-Missionen von 1976 bis 1978 mit denen der Global-Surveyor-Marssonde, die 20 Jahre später Bilder von unseren Nachbarplaneten zur Erde sendete. Sie betrachteten dabei die Stärke der Lichtreflektion, die sogenannte Albedo. Aus dieser lässt sich der Temperaturanstieg ableiten. Wird weniger Licht reflektiert, verbleibt die Energie in der Atmosphäre und heizt diese auf. Die Astronomen stellten teilweise dramatische Veränderungen auf dem Planeten fest. So verdunkelte sich der Mars an einigen Stellen um bis zu zehn Prozent. Anscheinend ist weniger Staub vorhanden, der das Sonnenlicht reflektiert und den Himmelskörper rot erscheinen lässt.“

 

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